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Diese 7 Sicherheitstipps für Windows 10 solltest Du kennen

Ein gelegentlicher Blick in die Sicherheitseinstellungen von Windows 10 schadet nicht.
Ein gelegentlicher Blick in die Sicherheitseinstellungen von Windows 10 schadet nicht. (©Pixabay 2016)

Windows 10 ist zwar sicherer als seine Vorgänger, dennoch lässt sich das Betriebssystem mit wenigen einfachen Tricks noch besser vor ungewollten Zugriffen schützen. Wir verraten, an welchen 7 Stellschrauben nachgebessert werden sollte.

1. Login-Screen anpassen

Egal, ob Du Dich mit einem lokalen Windows-Konto oder alternativ mit Deinem Microsoft-Account anmeldest: Wichtig ist vor allem die Wahl des Login-Passwortes. Hier gilt es, ein paar Punkte zu beachten.

  • Ein gutes Passwort sollte mindestens acht Zeichen haben. Dabei benutzt Du am besten eine Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Weiterhin sollte das Passwort keine echten Wörter beinhalten.
  • Du solltest ein Passwort nur für einen Login verwenden.
  • Passwörter sollten spätestens alle drei Monate geändert werden.

Für Windows 10 gibt es allerdings alternativ zum Passwort noch zwei weitere Login-Optionen. Eine davon ist die Eingabe einer PIN-Nummer. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, einen sogenannten Bildcode zu bestimmen. Dabei wählst Du zuerst ein Bild aus, das Dir bei künftigen Logins angezeigt wird. Auf diesem Bild zeichnest Du nacheinander drei Zeichen auf: entweder eine Linie, einen Kreis oder eine Wischbewegung. Danach musst Du diese Zeichenabfolge noch einmal bestätigen, bevor die neue Login-Methode aktiviert ist. Und keine Bange: Falls Du die Zeichenabfolge einmal vergessen haben solltest, ist der Login mit dem vorherigen Windows-Password ebenfalls noch möglich.

2. Updates automatisch aufspielen lassen

Microsoft versorgt Windows 10-Nutzer regelmäßig mit Updates. Standardmäßig sucht das Betriebssystem nach Aktualisierungen, lädt sie herunter, und installiert sie. Damit die Updates jedoch wirksam werden, muss der Computer erst neu gestartet werden. Wenn also eine Benachrichtigung aufpoppt, dass Updates installiert wurden, solltest Du das System baldmöglichst neu starten, um so vor neuen Bedrohungen sicher zu sein.

3. App-Updates automatisieren

Im Gegensatz zum Betriebssystem aktualisieren sich Apps, die aus dem Windows App Store heruntergeladen wurden, nicht automatisch. Doch mit einem kleinen Trick änderst Du das. Dazu öffnest Du den Windows Store und begibst Dich dort in die Einstellungen. Im Einstellungen-Menü befindet sich dann ein Schalter, bei dem Du "App-Updates" einstellen kannst. Danach aktualisieren sich die Windows-Apps ebenfalls automatisch.

4. Sperrbildschirm-Benachrichtigungen blockieren

Auf dem Windows-Sperrbildschirm poppen je nach den gewählten Einstellungen auch persönliche Nachrichten auf dem Lockscreen auf. Klar, dass diese nicht für andere Personen gedacht sind. Wer möchte, kann die Benachrichtigungen komplett abschalten. Um sie zu deaktivieren, drückst Du einfach auf die Windows-Taste+I. Im Einstellungen-Menü, das danach aufpoppt, klickst Du auf "Sperrbildschirm-Einstellungen". Einerseits legst Du hier fest, von welchen Apps Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden. Wenn Du überhaupt keine Benachrichtigungen mehr erhalten möchtest, klickst Du rechts auf das Benachrichtigungs-Symbol in der Taskleiste. Anschließend nur noch ein Klick auf "Ruhezeit aktivieren" und schon werden keine Benachrichtigungen mehr auf dem Lockscreen angezeigt.

5. Windows Defender nutzen

 Der Windows Defender schützt Deinen PC vor Viren und Malware. fullscreen
Der Windows Defender schützt Deinen PC vor Viren und Malware. (©CC: Flickr/Yuri Samoilov 2016)

Der Windows Defender ist das Antiviren-Tool von Microsoft, das ein fester Bestandteil des Betriebssystems ist. Auch ohne einen installierten Virenscanner bist Du auf diese Weise sicher im Netz unterwegs. Um den Windows Defender optimal einzustellen, rufst Du das Programm am besten dadurch auf, dass Du "Defender" in die Suchleiste eintippst. Dort kannst Du beispielsweise manuell nach Updates suchen oder bestimmte Features wie den Echtzeitschutz aktivieren oder deaktivieren.

6. Windows Firewall konfigurieren

Neben einem Antivirenprogramm ist ebenso eine Firewall im System integriert. Diese verhindert zum einen Hackangriffe auf Dein System, zum anderen kannst Du selbst bestimmen, welche Programme auf das Internet zugreifen dürfen.

Daher solltest Du gelegentlich kontrollieren, welche Einträge auf der Blockierliste stehen und ob diese Einträge gegebenenfalls angepasst werden sollten. Die Liste findest Du in der Systemsteuerung unter "System und Sicherheit > Windows Firewall > Eine App oder ein Feature durch die Firewall kommunizieren lassen." Hier können dann Programme je nach Belieben angepasst werden.

7. Freeware-Tools zum verbesserten Datenschutz verwenden

Windows 10 punktet zwar mit vielen praktischen Features, um diese allerdings zu verbessern, sendet das Betriebssystem anonymisiert Informationen des Nutzungsverhaltens weiter. Um diese Datenweitergabe zu unterbinden, nutzt Du am besten ein Freeware-Tool wie Shutup 10 von O&O. Damit schützt Du einfach und effektiv Deine Privatsphäre.

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