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Diese 7 Smartphone-Gimmicks waren doch ganz spannende Features

Wie frisch die Erdbeeren wohl sein mögen? Das Changhong H2 verrät es Dir.
Wie frisch die Erdbeeren wohl sein mögen? Das Changhong H2 verrät es Dir. (©Changhong 2017)

Bekanntlich setzen sich nicht immer alle neuen Smartphone-Gimmicks durch. Einige, die mitunter in der Vergangenheit belächelt wurden, sind aber bei näherer Betrachtung doch ganz brauchbar. Diese sieben Smartphone-Features waren tatsächlich ganz spannend.

1. Oppo N1: Extra Touch für die Rückseite

Als 2013 das Smartphone Oppo N1 vorgestellt wurde, war eines der größten Features das sogenannte O-Touch-Panel auf der Rückseite des Geräts. Der Clou des Gimmicks: Es konnten einige Aktionen ausgeführt werden, ohne den Touchscreen auf der Vorderseite berühren zu müssen. So konnte durch Webseiten gescrollt oder zwischen den einzelnen Homescreens gewechselt werden. Auch die Kamera konnte über das O-Touch-Panel gestartet werden, Fotos ließen sich knipsen oder die Musik steuern. Durchgesetzt hat sich das Gimmick zwar nie, aber eigentlich war diese alternative Bedienungsmöglichkeit gar nicht so verkehrt.

2. Changhong H2: Analysiert die Frische des Obsts

Anfang 2017 wurde das Changhong H2 auf der CES in Las Vegas enthüllt. Das Smartphone des chinesischen Herstellers wartete mit einem Feature auf, das für Mobiltelefone doch eher ungewöhnlich war: einem SCiO-Molekularscanner. Hört sich abgefahren an und ist es auch. Mithilfe eines Nahinfrarotspektrometers konnten Lebensmittel oder auch Medikamente analysiert werden, selbst Körperfettmessungen können damit durchgeführt werden. Der Reifegrad von Obst oder Gemüse kann so ebenfalls erfasst werden. Durchaus praktisch und spannend, aber letztendlich ein Nischenfeature.

Der Trackball mag in gewisser Weise wie ein Relikt längst vergangener Tage wirken. Doch das Gimmick hatte unbestritten seine Vorteile: Links innerhalb einer Webseite ließen sich schnell anklicken, auch konnte der Trackball leuchten und so auf eine eingegangene Benachrichtigung hinweisen. In den Anfangszeiten von Android hatten einige Smartphones einen Trackball, darunter etwa das Nexus One. Und auch heute würde man sich dieses Element so manches Mal zurückwünschen. Wenn es etwa darum geht, den Cursor an eine bestimmte Stelle eines Textes zu bewegen, erfordert das beim Touchscreen oftmals einige Versuche. Mit einem Trackball würde dies hingegen im Regelfall deutlich schneller gelingen.

4. Galaxy Beam: Das Heimkino als ständiger Begleiter

Zusammen mit anderen Personen auf ein kleines Smartphone-Display starren, um etwa Videos auf YouTube zu verfolgen? Das Galaxy Beam aus dem Jahr 2012 verfolgte einen anderen Ansatz. Das Smartphone wartete mit einem eingebauten Projektor auf und konnte Bilder einfach an die Wand projizieren – und das auf einer Fläche von bis zu 50 Zoll. Wirklich genießen ließ sich das Feature indes nur bei Dunkelheit, denn magere 15 Lumen Leuchtkraft geben einfach nicht mehr her. Dennoch: Ein durchaus guter Ansatz, der jedoch noch besser umgesetzt werden könnte.

5. Oppo N3: Die motorisierte Kamera

Normalerweise besitzen Smartphones zwei Kameras, eine Selfie-Cam auf der Front und eine Hauptkamera auf der Rückseite. Das Oppo N3 hingegen kommt mit nur einer Linse aus, die sich dank integriertem Motor nach Bedarf schwenken lässt – und das bis zu einem Winkel von 206 Grad. Ein cleveres Konzept, profitieren so schließlich auch Selfies von dem 13-Megapixel-Objektiv. Ein weiteres spannendes Gimmick: Wird der Verfolgungsmodus der Kamera aktiviert, bleibt das Objekt stets im Mittelpunkt des Bildes. Durchgesetzt hat sich das Konzept aber bis heute nicht.

6. Yotaphone: Zwei Displays sind besser als eines

Schon einmal vom Yotaphone gehört? Zwar sind die Smartphones kein kommerzieller Erfolg, dafür warten die Geräte aber mit einem praktischen Gimmick auf – nämlich einem Dual-Screen. Während auf der Vorderseite eines ganz normaler LCD-Bildschirm seinen Dienst verrichtet, kann man auf der Rückseite von einem energieeffizienten E-Ink-Display profitieren, wie es auch die meisten E-Book-Reader verwenden. E-Ink-Displays haben den Vorteil, dass sie nur dann Strom verbrauchen, wenn sich der angezeigte Inhalt ändert.

7. LG: Selbstheilende Kräfte sagen Kratzern den Kampf an

Ein Smartphone mit einer selbstheilenden Rückseite? Eigentlich ein Traum für jeden Handy-Besitzer. LG spendierte einigen Smartphones genau dieses Feature, etwa dem LG G Flex 2. Ein spezieller Lack sorgt dafür, dass kleinere Kratzer nach einem kurzen Augenblick wieder verschwinden. Wie praktisch! Doch gegen größere Kratzer war auch dieses praktische Gimmick machtlos, ohnehin waren die zuletzt veröffentlichten LG-Smartphones damit nicht mehr ausgestattet.

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