Topliste

Datenverbrauch: So stoppst Du diese 8 Datenfresser-Apps

Wir verraten Dir, welche Apps das meiste Datenvolumen verbrauchen.
Wir verraten Dir, welche Apps das meiste Datenvolumen verbrauchen. (©thinkstock/AldanNa 2017)

Der Monat ist erst zur Hälfte rum und das Datenvolumen schon wieder fast verbraucht? Kein Wunder: Viele Apps haben einen sehr hohen Datenverbrauch. Wir zeigen Dir, welche Anwendungen das sind und wie Du sie zügeln kannst.

Smartphones sind eine tolle Sache, weil wir mit ihnen permanent auf Dienste und Inhalte im Netz zugreifen können. Doch der permanente Online-Zwang, der viele Apps begleitet, saugt natürlich auch kräftig am Datenvolumen, weshalb selbst 2, 3 oder gar 5 GB im Monat manchmal schneller aufgebraucht sind, als uns lieb sein kann. Doch welche Apps haben überhaupt den größten Datenverbrauch und warum?

1. Facebook

Social-Media-Apps wie Facebook, Twitter und Instagram gehören selbstverständlich zu den großen Datenfressern auf dem Smartphone. Das liegt schon in der Natur der Applikationen begründet, denn damit diese uns permanent auf dem Laufenden halten können, müssen sie natürlich auch permanent Daten über das Internet austauschen. Das passiert selbst dann, wenn die jeweilige App nicht läuft.

Trotzdem gibt es natürlich Möglichkeiten, den Datenverbrauch dieser Apps etwas zu drosseln. Zum Beispiel sollte die Facebook-App so eingestellt werden, dass sie Videos über Mobilfunkverbindung nicht automatisch abspielt. Wechsele dafür innerhalb der App auf "App-Einstellungen > Autoplay" auf Android-Geräten beziehungsweise "Konto-Einstellungen > Videos und Fotos > Autoplay" auf iPhones, um dort festzulegen, dass Videos nur bei bestehender WLAN-Verbindung oder niemals automatisch abgespielt werden.

 Die Autoplay-Funktion von Facebook sollte nur über WLAN aktiviert sein. fullscreen
Die Autoplay-Funktion von Facebook sollte nur über WLAN aktiviert sein. (©Screenshot Facebook/ TURN ON 2016)

2. Twitter

Das gleiche solltest Du auch in Twitter tun. Dort lässt sich in "Einstellungen > Daten > Video-Autoplay" die Option einstellen, das Videos nur noch im WLAN oder überhaupt nicht mehr automatisch abgespielt werden.

 Auch bei Twitter lässt sich Autoplay über mobile Datennetze deaktivieren. fullscreen
Auch bei Twitter lässt sich Autoplay über mobile Datennetze deaktivieren. (©Screenshot Twitter/ TURN ON 2016)

3. WhatsApp

Auch WhatsApp lädt im normalen Modus jede Menge Daten automatisch runter. So werden zum Beispiel Videos, Bilder und Audio-Dateien auch bei mobiler Datenverbindung immer automatisch heruntergeladen, was natürlich kräftig am Datenvolumen knabbert. Abstellen lässt sich das unter "Einstellungen > Datennutzung > Bei mobiler Datenverbindung". Hier solltest Du zumindest den Haken für Videos entfernen, damit diese nicht mehr einfach so heruntergeladen werden, sondern nur noch dann, wenn Du es auch willst.

 In WhatsApp solltest Du die mobile Datennutzung einschränken. fullscreen
In WhatsApp solltest Du die mobile Datennutzung einschränken. (©Screenshot WhatsApp/ TURN ON 2016)

4. Instagram

Bei Instagram solltest Du in "Einstellungen > Nutzung des mobilen Datennetzes" einen geringeren Datenverbrauch einstellen. Sofern Du Dich nicht in einem WLAN-Netz befindest, werden Fotos und Videos dann zwar langsamer geladen, knabbern aber auch weniger am kostbaren Datenvolumen.

 In Instagram spart die Einstellung "Geringer Datenverbrauch" einiges an Datenvolumen. fullscreen
In Instagram spart die Einstellung "Geringer Datenverbrauch" einiges an Datenvolumen. (© 2016)

5. Netflix

Die meisten Daten werden nach wie vor beim Streamen von Videos verbraucht, weshalb Smartphone-User mit eng begrenztem Datenvolumen besonders hier vorsichtig sein sollten. Das gilt besonders für Streaming-Portale – und bei diesen macht ausgerechnet Netflix keine gute Figur. Anders als die meisten Konkurrenten bietet der US-Anbieter nämlich keinen Offline-Modus an, bei dem User ihre Lieblingsfilme und Serien per WLAN auf das Smartphone herunterladen und später von dort aus unterwegs anschauen können. Wer also auch auf Reisen gerne Filme und Serien schaut, ist hier mit einer anderen App wie beispielsweise Maxdome aktuell deutlich besser beraten.

 Netflix ist für die mobile Nutzung gänzlich ungeeignet. fullscreen
Netflix ist für die mobile Nutzung gänzlich ungeeignet. (©Netflix 2016)

6. YouTube

Auch YouTube gehört naturgemäß zu den großen Datenfressern auf dem Smartphone. Zwar ist die App nicht so frech wie Facebook und spielt Videos nicht ungefragt automatisch ab, dennoch knabbert natürlich jeder Clip, der vom Nutzer gestartet wird, unbarmherzig am Volumen. Ein bisschen lässt sich YouTube dennoch bändigen. So kannst Du der App zum Beispiel befehlen, HD-Videos nur über eine WLAN-Verbindung zu starten: Wechsle dafür innerhalb der App in "Einstellungen > Allgemein" und aktiviere dort den Schieberegler "Mobile Daten begrenzen". Wo Du schon dabei bist, solltest Du außerdem sicherstellen, dass die "Autoplay"-Funktion ausgeschaltet ist.

 "Mobile Daten begrenzen" auf "An" und "Autoplay" auf "Aus" . fullscreen
"Mobile Daten begrenzen" auf "An" und "Autoplay" auf "Aus" . (©Screenshot YouTube/ TURN ON 2016)

7. Snapchat

Snapchat gehört ebenfalls zu den größten Datendieben auf dem Smartphone. Genau wie Instagram lädt die App nämlich permanent Daten vor, sodass neue Snaps sofort gestartet werden können, wenn Nutzer ihren Feed öffnen. Verhindern lässt sich das über "Einstellungen > Verwalten". Dort einfach den "Reisemodus" aktivieren und schon geht Snapchat etwas weniger verschwenderisch mit dem mobilen Datenvolumen um.

 Der Reisemodus von Snapchat spart Datenvolumen. fullscreen
Der Reisemodus von Snapchat spart Datenvolumen. (©Screenshot Snapchat/ TURN ON 2016)

8. Spotify, Deezer, Apple Music, Google Play Music

Musikstreaming verbraucht zwar nicht annähernd so viele Daten wie Filmstreaming, kann aber trotzdem dafür sorgen, dass das Datenvolumen schneller verbraucht ist als es vielen Nutzern lieb ist. Das gilt dabei für alle Musikdienste, ganz gleich ob Spotify, Deezer, Apple Music oder Google Play Music. Zum Glück bieten die meisten Streaming-Dienste allerdings die Möglichkeit, Songs und Alben auch zur Offline-Nutzung auf das Smartphone herunterzuladen. Wer also seine Lieblingsstücke einmal per WLAN herunterlädt und auf dem Gerät zwischenspeichert, kann so ebenfalls jede Menge Datenvolumen sparen.

 Bei Spotify oder Apple Music sollte der Download-Modus genutzt werden. fullscreen
Bei Spotify oder Apple Music sollte der Download-Modus genutzt werden. (©TURN ON 2015)

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben