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Diese 6 PC-Soundkarten sorgen für einen genialen Klang

Eine Soundkarte kann den PC klanglich enorm aufwerten.
Eine Soundkarte kann den PC klanglich enorm aufwerten. Bild: © Adobe Stock/ Stanislav Ovv 2020

Mit einer PC-Soundkarte kannst Du klanglich deutlich mehr aus dem Rechner herausholen als mit dem bloßen Mainboard. Hier erfährst Du, wann sich eine Soundkarte lohnt – und wir empfehlen einige interne und externe Soundkarten.

Die meisten Komplett-PC kommen heutzutage ohne eine dedizierte Soundkarte daher und bieten einen sogenannten "Onboard"-Sound. Dabei sind die entsprechenden Komponenten wie Verstärker und Digital-Analog-Wandler (DAC) direkt auf dem Mainboard untergebracht. Oft sind Onboard-Soundlösungen jedoch in ihrer Qualität und Funktionalität eher unterdimensioniert und rudimentär. Die Qualität hat sicherlich deutlich zugenommen in den letzten Jahrzehnten, aber wer Wert auf guten Klang legt, könnte mehr wollen.

Wann lohnt sich eine Soundkarte?

Wer am PC großen Wert auf Sound legt – sei es beim Zocken, bei der Medienwiedergabe und -Verarbeitung oder auch bei Video- und Audio-Calls – kommt um eine dedizierte Soundkarte nicht herum. Im Vergleich zu den Onboard-Lösungen auf dem Mainboard sind Soundkarten vollgepackt mit hochwertigen Audio-Komponenten wie Digital-Analog-Wandlern und Vorverstärkern, die auch entsprechend vom Rest des PCs abgeschirmt sind.

Allein schon bei der Verstärkung sind praktisch allen Onboard-Soundlösungen enge Grenzen gesetzt. Besonders hochwertige Kopfhörer oder gute Audio-Systeme können von einer dedizierten Sound-Hardware profitieren und in Kombination mit dieser einen merklich besseren Klang liefern.

Interne oder externe Soundkarten?

Klassischerweise werden Soundkarten per PCI-Express-Interface mit dem Mainboard des PCs verbunden. Das ist natürlich nur dann möglich, wenn auf dem Board noch ein freier PCIe-Slot vorhanden ist. Außerdem setzen interne Soundkarten voraus, dass sich die Käufer zumindest ein wenig mit ihrer PC-Hardware auskennen und in der Lage sind, diese selbst zu installieren.

Externe Soundkarten sind im Vergleich dazu eher eine minimal-invasive Variante. Sie werden über einen USB-Port mit dem Rechner verbunden, haben ansonsten jedoch im Grunde die gleichen Komponenten verbaut wie ihre internen Brüder und Schwestern. Sie eignen sich für all diejenigen, die keine Möglichkeit haben, eine interne Soundkarte zu verbauen. Letztere ist nämlich der externen Soundkarte in den meisten Fällen qualitativ überlegen. Allerdings überzeugen externe Soundkarten oft durch eine einfache Steuerung über physische Knöpfe und Schalter in greifbarer Nähe.

1. Creative Sound Blaster Z

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Creative Sound Blaster Z Bild: © Creative 2020

Hierbei handelt es sich um eine Soundkarte der oberen Mittelklasse, die in einem schicken roten Aluminium-Chassis daherkommt. Sie verfügt über einen DAC mit 24-Bit-Auflösung und erreicht Abtastraten von 96 kHz (Aufnahme) und 192 kHz (Wiedergabe).

Decodieren kann sie unter anderem Surround-Formate von DTS und Dolby. Selbst für hochwertige Kopfhörer und Lautsprechersysteme dürfte das ausreichend sein. Die Soundkarte verfügt über vier analoge 3,5-Millimeter-Ausgänge, einen Mikrofon-Eingang und besitzt daneben noch einen optischen Eingang sowie einen optischen Ausgang. Intern ist sogar ein fünfpoliger PIN-Anschluss verbaut, über den sich auch das Front-Audio-Panel des PCs mit dem Sound Blaster Z verbinden lässt. Verglichen mit herkömmlichen Onboard-Soundlösungen erwartet Käufer hier ein deutliches Upgrade.

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2. Asus Xoar AE

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Asus Xoar AE Bild: © Asus 2020

Die Xoar AE von Asus ist eine Mittelklasse-Soundkarte mit guten technischen und klanglichen Eigenschaften. Sie bietet eine 24-Bit-Auflösung und Abtastraten von bis zu 192 kHz. Nativ unterstützt die Soundkarte 5.1-Sound, während die passende Klangausgabe für 7.1-Kopfhörer zumindest virtuell berechnet werden kann.

Support für Audio-Formate von Dolby wird allerdings nicht geboten. Insgesamt gibt es fünf Ausgänge für Klinke und einen optischen Audioausgang sowie einen Klinkeneingang. Auch die Asus Xoar AE stellt ein klares Uprade gegenüber Onboard-Soundtechnik dar und kann dabei mit einem sehr konkurrenzfähigen Preis aufwarten.

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3. Creative Sound Blaster X AE-5

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Creative-Sound Blaster X AE-5 Bild: © Creative 2020

Hier haben wir es mit einer Soundkarte aus der Oberklasse zu tun. Mit einer DAC-Auflösung von 32 Bit und einer Abtastrate von bis zu 384 kHz bietet der Sound Blaster X AE-5 fast schon einen Sound-Overkill, der die Leistungsfähigkeit der allermeisten Kopfhörer und Lautsprechersysteme deutlich übertrifft.

Decodiert werden Surround-Formate von DTS und Dolby bis 5.1 Kanälen und virtueller 7.1-Sound wird auch geboten. Es gibt vier Klinkenausgänge sowie einen -Eingang und auch einen optischen Eingang und eine interne Schnittstelle zum Anschließen des Audio-Frontpanels. Ach ja: Eine RGB-Beleuchtung ist ebenfalls vorhanden. Verglichen mit Standard-PC-Soundlösungen stellt der Sound Blaster X AE-5 ein enormes Upgrade dar.

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4. Sennheiser GSX 1000

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Sennheiser GSX 1000 Bild: © Sennheiser 2020

Beim Sennheiser GSX 1000 handelt es sich um eine externe Soundlösung – und dabei um eine besonders hochwertige. Mit 24 Bit und einer Abtastrate von 192 kHz kann sie problemlos mit den meisten internen Soundkarten mithalten und virtueller 7.1-Sound wird ebenfalls geboten.

Im praktischen Gebrauch überzeugt das Gerät, das auf dem Schreibtisch Platz findet, mit seinem Regler, der den GSX 1000 dank eines zusätzlichen Touchscreens in eine kleine Audio-Zentrale verwandelt. Anschlüsse gibt es für Kopfhörer, Mikrofon und Lautsprecher – leider aber ohne die Möglichkeit, ein digitales Audiosignal über Toslink auszugeben. Unterm Strich eine sehr potente externe Soundkarte für einen recht hohen Preis.

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5. Asus Xonar U5

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Xonar U5 Bild: © Asus 2020

Die Xonar U5 ist eine gut ausgestattete externe Soundkarte, die in vielen Bereichen mit internen Lösungen mithalten kann. So gibt es hier 24-Bit-Qualität sowie eine Abtastfrequenz von 192 kHz und außerdem Unterstützung von nativem 5.1-Sound. Mit dabei sind vier 3.5-Millimeter-Ausgänge sowie einen Eingang für Mikrofone. Zusätzlich steht ein SPDIF-Port zur Ausgabe digitaler Audiosignale zur Verfügung. Auch preislich kann die Asus Xonar U5 durchaus eine Alternative für Nutzer sein, die keine Möglichkeit haben, eine interne Soundkarte zu verbauen.

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6. Roccat Juke 7.1

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Roccat Juke 7.1  Bild: © Roccat 2020

Die einfachste Form einer externen Soundkarte ist der Kopfhörer-Verstärker, der direkt am Kabel sitzt. Wie das aussieht, zeigt der Juke 7.1 von Roccat, der mit einer Abtastrate von bis zu 44 kHz arbeitet. Seine Hauptaufgabe besteht darin, aus dem Stereo-Sound, den der PC ausgibt, einen virtuellen 7.1-Sound zu kreieren. Sowohl die technische Leistungsfähigkeit als auch die Funktionalität ist im Vergleich zu internen Soundkarten eingeschränkt, allerdings fällt auch der Preis recht moderat aus.

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