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Fake-AirPods: 5 dreiste Kopien der Apple-Kopfhörer

Es kann nur ein Original geben: die Apple AirPods.
Es kann nur ein Original geben: die Apple AirPods.

Anfangs oft verspottet, mittlerweile ein vielfach kopiertes Erfolgsmodell: die Apple AirPods. Längst haben zahlreiche Nachahmer dreiste Plagiate im Angebot. Fünf Fake-AirPods haben wir für Dich zusammengesucht.

AirDots: Die farbenfrohe Kopie

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Xiaomi setzt auf Silikon statt Kunststoff.

Nicht AirPods, sondern AirDots, so der naheliegende Name des AirPods-Plagiats von Xiaomi. Der chinesische Hersteller versucht erst gar nicht, das Offensichtliche zu verstecken – nämlich die Anlehnung an das Original. Im Gegensatz zu den AirPods werden die Bluetooth-Kopfhörer von Xiaomi noch in weiteren Farben angeboten. Per Fingertipp kannst Du Anrufe entgegennehmen oder die Musiksteuerung übernehmen.

Klar, ein passendes Ladecase gibt's ebenfalls dazu. Im Gegensatz zum Original bestehen die In-Ear-Hörer nicht aus Kunststoff, sondern aus Silikon. Das soll einen angenehmeren Sitz garantieren. Kürzlich hat Xiaomi bereits die zweite Generation vorgestellt, mit Bluetooth 5.0 und aktiver Geräuschunterdrückung. Der Preis liegt bei ungefähr 50 Euro.

i13 TWS: Das offensichtlichste Plagiat

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Na, wer erkennt den Unterschied?

Optisch sind die i12 TWS kaum vom Original zu unterscheiden – und mit nicht einmal 20 Euro kosten die Fake-AirPods nur einen Bruchteil des Originals. Trotz mäßiger Verarbeitung musst Du auf Features wie Bluetooth 5.0 oder Touch-Gesten nicht verzichten. Doppeltes Tippen auf die Kopfhörer verändert etwa die Lautstärke. Das Laden erfolgt über Lightning oder über einen Wireless Charger, die Akkulaufzeit liegt bei maximal vier Stunden.

Huawei Freebuds 3: Der ernst zu nehmende Konkurrent

Mit den Freebuds 3 hat Huawei auf der IFA 2019 Wireless-Kopfhörer vorgestellt, deren optisches Vorbild offensichtlich ist. Doch nicht nur das Design gleicht den AirPods frappierend, auch in puncto Ausstattung verfolgt Huawei einen vergleichbaren Ansatz. Im Inneren verrichtet etwa mit dem Kirin A1 ein eigener Audio-Chipsatz seinen Dienst, der zugleich eine einfache Kopplung mit dem Smartphone sowie eine zuverlässige Verbindung bei zugleich niedriger Energieaufnahme ermöglicht.

Die Akkulaufzeit beträgt maximal 4 Stunden und fällt somit etwas geringer aus als bei den Airpods. Dafür punkten die Freebuds 3 sogar mit aktiver Geräuschunterdrückung. Der Preis: rund 199 Euro. Dafür bekommst Du aber kein einfaches AirPods-Plagiat, sondern tatsächlich ausgereifte Wireless-Kopfhörer. Im November kommen die Freebuds 3 in den Handel.

iEarphones: Die klapprige Kopie

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Von der ordentlichen Optik sollte man sich nicht täuschen lassen.

Die Namenswahl ist schon wenig kreativ, das Produkt ist es ebenso. Mit einem Preis von rund 40 Euro fallen die iEarphones zwar deutlich günstiger aus als die Originale, dafür allerdings fällt laut Computer Bild bereits das Ladecase klapprig aus. Außerdem hat der AirPods-Klon nur eine äußerst bescheidene Akkulaufzeit von nicht einmal 100 Minuten – viel zu wenig für den Einsatz im Alltag. Zudem falle die Soundqualität mehr als bescheiden aus, auch Bässe sind nicht vorhanden. Kurzum: unbrauchbar.

Urbanista: Nachahmer mit eigenen Akzenten

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Urbanista setzt auf Farbvielfalt.

Während die AirPods nach wie vor nur in Weiß erhältlich sind, bietet Urbanista seine Wireless-Kopfhörer auch in farbenfrohen Ausführungen an, darunter Pink oder auch Grün. Das Touchpad am Hörer dient etwa für das Einstellen der Lautstärke, das Aktivieren des Sprachassistenten oder das Entgegennehmen von Telefonaten. Zusammen mit dem Ladecase bieten die Wireless-Kopfhörer eine Akkulaufzeit von 14 Stunden, was sich auf dem Niveau der AirPods bewegt. Dafür fällt der Preis mit 89 Euro deutlich erschwinglicher aus.

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