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Faltbares Smartphone: 4 skurrile Vorgänger des Samsung Galaxy X

Das ZTE Axon M ist ein aktuelles "faltbares" Smartphone.

Die gesamte Tech-Welt redet derzeit von faltbaren Smartphones. Dabei wird aber gerne vergessen, dass es solche Geräte bereits in den vergangenen Jahren immer wieder gab. Wir stellen vier besonders skurrile Exemplare vor.

Anmerkung: Bedeutsame technische Fortschritte bei flexiblen und biegsamen Displays gab es erst in den letzten Jahren – der Begriff "faltbare Smartphones" wurde daher lange vor allem für Geräte mit einem Klappmechanismus verwendet.

NEC Medias W

Wer schon einmal etwas vom NEC Medias W gehört hat, darf sich offiziell "Smartphone-Nerd" nennen. Das Handy mit den zwei 4,3-Zoll-Screens kam 2013 nämlich nur in Japan auf den Markt. Und so richtig kann das Gerät wohl auch nicht als faltbares Smartphone durchgehen – eher als Handy mit zwei Screens, die durch ein Scharnier verbunden sind. Zusammengeklappt bildete einer der Bildschirme die Rückseite des NEC Medias W. Technisch wirkte das Smartphone für damalige Verhältnisse schon recht ausgereift, allerdings war das Interface einfach nicht für zwei Screens optimiert.

ZTE Axon M

Das ZTE Axon M ist ein relativ aktuelles faltbares Smartphone – das Gerät wurde erst Ende 2017 vorgestellt. In Sachen Design unterscheidet sich das Handy aber gar nicht so sehr vom vier Jahre älteren NEC Medias W. Auch beim ZTE-Smartphone werden zwei nebeneinanderliegende Screens durch ein Scharnier verbunden. Im Vergleich zum Handy aus Japan ist die Software aber deutlich weiter fortgeschritten – ZTE profitiert hier von den Verbesserungen in Android in Sachen Multitasking. Einen wirklichen praktischen Nutzen für seinen Smartphone-Mini-Tablet-Zwitter konnte der Hersteller aber nicht aufzeigen.

Sony Tablet P

Sony ist durchaus bekannt für "ungewöhnliche" Geräte – 2012 lieferten die Japaner mit dem Tablet P aber sicherlich ihr Meisterstück ab. Das Gerät, das auf den ersten Blick eher wie eine kleine Damenhandtasche aussieht, war in Wirklichkeit ein Tablet (oder doch ein großes Smartphone?) mit zwei 5,5-Zoll-LCD-Screens. Zudem konnte man auf dem Tablet P dank PlayStation-Zertifizierung sogar alte PS-Games zocken. Performance, Akkuleistung und Kamera des Geräts waren allerdings nicht besonders gut, weswegen es schnell wieder in Vergessenheit geriet.

Kyocera Echo

Das Kyocera Echo hat sich in Tech-Kreisen den Ruf als eines der schlechtesten Smartphones aller Zeiten erarbeitet. Auch bei TURN ON hat es das Gerät schon in eine Topliste der Handys mit den sinnlosesten Features geschafft. Dabei war die Grundidee bei der Entwicklung des Echo gar nicht unspannend. Die beiden 3,5-Zoll-Touchscreens sollten sich sowohl unabhängig voneinander als auch als größere Display-Einheit nutzen lassen. Allerdings funktionierte das nur mit speziell dafür optimierten Apps – und davon gab es nicht sehr viele. Zudem war man im Jahr 2011 noch sehr weit von einem randlosen Design entfernt, sodass die Nutzung als große Display-Einheit wenig Spaß machte ... von der schwachen Performance des Kyocera Echo wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst anfangen.

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