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Fritzbox-Einstellungen: Diese 9 Optionen solltest Du kennen

Wir verraten Dir, wie Du noch mehr aus Deiner Fritzbox rausholen kannst.
Wir verraten Dir, wie Du noch mehr aus Deiner Fritzbox rausholen kannst.
Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Über die Fritzbox-Einstellungen lässt sich aus dem Router deutlich mehr herausholen als nur ein Internetzugang. Wir verraten Dir, was mit einer Fritzbox alles geht und wie Du die verschiedenen Features nutzen kannst.

1. Auf die Einstellungen zugreifen

Die Fritzbox-Einstellungen lassen sich über ein Browser-Menü vom PC aus steuern. Der Rechner muss sich dabei im Netzwerk der Fritzbox befinden. Öffne einfach einen  Browser und gib in die Adresszeile http://fritz.box ein. Sollte die URL nicht funktionieren, kannst Du es mit der Adresse http://169.254.1.1 versuchen.

Gib anschließend in die Eingabemaske die Anmeldedaten zur Fritzbox ein. Diese findest du entweder in der Verpackung des Routers oder in den Unterlagen Deines Netzbetreibers.

Fritzbox-01
Über diese Eingabemaske gelangst Du zu den Einstellungen Deiner Fritzbox.

2. Erweiterte Einstellungen aktivieren

Viele der Features einer Fritzbox lassen sich nur über das erweiterte Einstellungsmenü nutzen. Diese Ansicht ist nach dem Einloggen zunächst verborgen. Seit FritzOS 6.5 lässt sie sich jedoch mit zwei einfachen Mausklicks aktivieren: Klicke einfach auf das Drei-Punkte-Menü oben rechts und stelle dann den Schieberegler auf "Erweiterte Ansicht".

Fritzbox-Expertenmodus
Über das Drei-Punkte-Menü rechts oben kommst Du in den erweiterten Modus.

3. Konfiguration der Fritzbox sichern

Wenn Du bestimmte Einstellungen an der Fritzbox vornimmst, kannst Du diese auch sichern, um später wieder darauf zugreifen zu können. Das ergibt besonders dann Sinn, wenn Du mit Konfigurationen experimentierst.

Über die Schaltfläche "System > Sicherung" in der linken Navigationsleiste kannst du die aktuelle Konfiguration speichern oder eine zuvor gespeicherte Konfiguration wiederherstellen.

Fritzbox-Sicherung
Über das Menü kannst Du Deine Einstellungen speichern.

4. Geschwindigkeit der DSL- oder Kabelleitung anzeigen

Du hast den Verdacht, dass Dein Internet-Provider nicht die gebuchte Bandbreite zur Verfügung stellt? Im Menü der Fritzbox kannst Du das überprüfen. Wähle im Menü einfach "Internet > DSL-Informationen" oder "Internet > Kabel-Informationen" und lass dir anzeigen, welche Maximalkapazität Dir Dein Anbieter wirklich bietet.

Fritzbox-04
In dieser Ansicht siehst Du, wie viel Bandbreite Du tatsächlich zur Verfügung hast.

5. Notfall-Internet per LTE einsetzen

Was viele nicht wissen: Über zahlreiche Fritzbox-Modelle lassen sich auch LTE-Sticks nutzen, um darüber einen Internetzugang für den gesamten Haushalt bereitzustellen. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn es im DSL- oder Kabelnetz zu einer längeren Störung kommt und ein Notfall-Internet-Zugang gefragt ist. Dazu wird der Stick einfach in einen freien USB-Port der Box gesteckt. Den Rest erledigst Du, indem Du den LTE-Stick über die Einstellungen unter "Heimnetz > USB-Geräte" aktivierst.

6. Fritzbox als NAS nutzen

Richtig praktisch ist die Möglichkeit, die Fritzbox als Netzwerk-Laufwerk (NAS) einzurichten. Dazu wird einfach eine externe Festplatte an einen der USB-Ports der Box angeschlossen. Die dedizierte Einrichtung erfolgt allerdings über das Browser-Menü der Fritzbox unter "Heimnetz > Speicher (NAS)". Über das Interface lassen sich auf der Festplatte gespeicherte Daten über das Heimnetz freigeben.

7. Kindersicherung einrichten

Wer Kinder im Haushalt hat und deren Internet-Zeiten beschränken will, kann das ebenfalls über die Fritzbox tun. Dazu müssen im Hauptmenü unter "Internet > Filter" sogenannte Zugangsprofile erstellt werden. Klicke einfach den entsprechenden Reiter "Zugangsprofile" an und erstelle für jedes Kind ein Profil mit den gewünschten Zugangsbeschränkungen.

Die angelegten Profile kannst Du dann unter "Internet > Filter" im Bereich "Kindersicherung" einem oder mehreren Geräten zuweisen, beispielsweise dem Smartphone oder Laptop Deines Kindes oder auch der Spielekonsole. Anschließend wird auf dem Gerät der Internetzugang nur noch zu den ausgewählten Zeiten zur Verfügung stehen.

Fritz-Kindersicherung
Durch Zugangsprofile kannst Du eine Kindersicherung einrichten.

8. DHCP-Server in den Einstellungen aktivieren

Normalerweise ist eine Fritzbox ab Werk so eingestellt, dass sie die per Netzwerkkabel angeschlossenen oder per WLAN verbundenen Geräten automatisch mit IP-Adressen und Konfigurationsdaten versorgt. Sollte diese DHCP-Funktion allerdings aus irgendeinem Fall deaktiviert sein oder nicht funktionieren, kannst Du sie über die Einstellungen neu aktivieren.

Gehe dazu unter  "Heimnetz > Netzwerk" in den Reiter "Netzwerkeinstellungen". Falls noch nicht geschehen, solltest Du nun auch die "Erweiterte Ansicht" aktivieren, wie in Punkt 2 erklärt. Scrolle anschließend nach unten bis zur Schaltfäche zu "IPv4-Adressen" und setze dort einen Haken bei "DHCP-Server aktivieren".

Fritzbox-DHCP
Über die Schaltfläche IPv4-Adressen kannst du den DHCP-Server aktivieren.

9. Feste IP-Adressen für Geräte vergeben

Willst Du hingegen von der automatischen Vergabe der IP-Adresse auf feste Adressen umschwenken, wählst Du dafür den Menüpfad "Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkverbindungen" und klickst dort auf den kleinen blauen Stift neben dem Gerät, für das Du eine feste IP-Adresse vergeben willst. Anschließend wählst Du im Untermenü "Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen" aus. 

Fritzbox-feste-IP
Über das Stift-Symbol kannst Du eine feste IP-Adresse vergeben.
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