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Galaxy S8: Alle Infos zum Sprachassistenten Bixby

Das Galaxy S8 wird das erste Samsung-Gerät mit Bixby.
Das Galaxy S8 wird das erste Samsung-Gerät mit Bixby. (©Dimitri12/Slashleaks 2017)

Mit dem Galaxy S8 wird Samsung auch einen neuen Sprachassistenten namens Bixby einführen. Bereits vor dem Release des Smartphones hat der Hersteller die Features der neuen KI erklärt. Wir stellen die Funktionen im Überblick vor.

In einem ausführlichen Blogbeitrag hat Samsung schon vor dem Release des Galaxy S8 den neuen Sprachassistent Bixby vorgestellt. Diese Features soll Bixby laut Samsung bieten:

1. Was ist Bixby eigentlich?

Samsung bezeichnet Bixby als Künstliche Intelligenz, die mithilfe von Deep Learning-Methoden (Maschinenlernen) dem Nutzer ein möglichst natürliches und intuitives Interface bieten soll, ohne den User durch eine zu steile Lernkurve zu überfordern. Der Hersteller verspricht zudem, dass Bixby "fundamental anders" als andere Sprachassistenten (wie Siri, Google Assistant oder Cortana) sein soll. Die Samsung-KI biete eine "tiefgründigere Erfahrung" dank drei Features: Vollständigkeit, Kontextsensitivität und "kognitive Toleranz".

2. Auf welchen Geräten wird Bixby erscheinen?

Samsung spricht in seinem Blogeintrag explizit von "Geräten" im Plural, auf denen Bixby installiert sein soll. Künftig dürften also viele Samsung-Smartphones und -Tablets mit dem Sprachassistenten ausgestattet sein, das ungeliebte S Voice hingegen wird wohl ad acta gelegt. Es scheint mittlerweile Konsens zu sein, dass Bixby mit dem Galaxy S8 eingeführt wird. Samsung bestätigte in diesem Zusammenhang auch, dass das S8 einen eigenen Button für das Aufrufen von Bixby an der Seite des Gehäuses bieten wird. Ein weiterer Kandidat für die Sprach-KI ist natürlich das Galaxy Note 8. In Zukunft will Samsung Bixby in alle seine Geräte einbauen – von der Klimaanlage bis zum Fernseher. Sobald das Gerät eine Internetverbindung herstellen kann, soll es Bixby unterstützen.

 Bixby soll zuerst auf dem Galaxy S8 zum Einsatz kommen. fullscreen
Bixby soll zuerst auf dem Galaxy S8 zum Einsatz kommen. (©Dimitri12/Slashleaks 2017)

3. Bixby-Feature Nummer 1: Vollständigkeit

Das erste Feature, das Samsung für seinen neuen Sprachassistent Bixby verspricht, ist Vollständigkeit. Dies bedeute, dass die Sprach-KI nach der Aktivierung einer Bixby-fähigen App fast alle Aufgaben übernehmen kann, die auch die Anwendung selbst beherrscht – also auch Touch-Eingaben. Dieses Feature dürfte vor allem in nativen Samsung-Apps zuerst zum Einsatz kommen. Die meisten aktuellen Sprachassistenten würden laut Samsung nur eine Handvoll ausgewählter Aufgaben übernehmen können, was für den Nutzer verwirrend sei – das soll bei Bixby anders werden. Laut Samsung sollen zum Release des Galaxy S8 zunächst ein paar vorinstallierte Apps Bixby-fähig sein. Später will der Hersteller ein Entwicklerkit veröffentlichen, damit auch Drittanbieter in ihre Apps Bixby-Dienste einbauen können.

4. Bixby-Feature Nummer 2: Kontextsensitivität

Wenn Nutzer eine Bixby-fähige App verwenden, sollen sie in der Lage sein, die Sprach-KI jederzeit aufzurufen und eine zum Kontext passende Aktion auszuführen. Der Assistent soll dabei jederzeit den aktuellen Status der App erkennen können, damit der User beispielsweise nach einer manuellen Eingabe seinen Vorgang ununterbrochen via Sprachbefehl fortsetzen kann. Bixby soll es außerdem ermöglichen, verschiedene Interaktionsmodi wie Sprach- oder Touch-Eingaben miteinander zu verbinden – je nachdem was der Nutzer intuitiver findet. Spracheingaben wie bei vielen anderen KIs sind bei Bixby also nicht automatisch vorgeschrieben.

 Bixby bekommt beim Galaxy S8 einen eigenen Button spendiert. fullscreen
Bixby bekommt beim Galaxy S8 einen eigenen Button spendiert. (©Dimitri12/Slashleaks 2017)

5. Bixby-Feature Nummer 3: Kognitive Toleranz

Je mehr mögliche Sprachkommandos eine KI versteht, desto mehr muss sich der Nutzer natürlich auch merken. Wenn ein Assistenz-Programm auf dem Smartphone dann nur eine ganz spezifische Wortwahl zulässt, kann das den User schnell frustrieren. Bixby hingegen soll laut Samsung schlau genug sein, um auch unvollständige Befehle zu verstehen. Notfalls soll die KI noch einmal nachfragen und Aufgaben erst einmal stückweise angehen.

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