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Google Assistant: 10 Tipps & Tricks für den Sprachassistenten

Mit dem Google Assistant eröffnen sich viele Möglichkeiten.
Mit dem Google Assistant eröffnen sich viele Möglichkeiten. (©TURN ON/Apple/Google 2017)

Mit der Vorstellung der Google Pixel-Smartphones im letzten Jahr hatte der Hersteller auch den neuen Google Assistant ins Rennen mit Siri & Co. geschickt. Zunächst war der Assistent nur auf den Pixel-Geräten vorhanden, mittlerweile wird der elektronische Helfer aber auch auf andere Geräte verteilt und soll bald auf vielen Smartphones verfügbar sein.

Bedingungen für die Nutzung des Assistenten sind mindestens

  • Android 6.0 Marshmallow
  • Displayauflösung von mindestens 720p (1280 x 720 Pixel)
  • Mindestens 1,5 GB RAM Arbeitsspeicher

Wer den Assistenten nicht automatisch bekommt, kann mit einem Trick auch etwas nachhelfen. Aber es sollte nicht mehr lange dauern, bis alle geeigneten Geräte den Assistenten bekommen. Im Grundsatz funktioniert der Assistant wie Google Now und wird auch mit dem Befehl "Okay Google" aufgerufen, aber er ist vor allem etwas schlauer und auch lernfähig.

1. Ganz banale Alltagsfragen stellen

Neu am Google Assistant ist die Fähigkeit, dass das Programm Alltagsfragen verstehen kann. Die Frage "Wer ist der Regisseur von 'Avatar' kann der Assistant locker mit "James Cameron" beantworten. Du kannst und solltest dem Google Assistant also ganz normale Fragen stellen wie etwa "Wie komme ich zur Hauptstraße 3", und das Smartphone wird Dir eine Karte mit dem Weg als Antwort zeigen.

 Der Google Assistant kennt auch die aktuellen Fußballresultate. fullscreen
Der Google Assistant kennt auch die aktuellen Fußballresultate. (©Philips 2016)

2. Der Google Assistant kennt Fußballergebnisse

Natürlich kann der Google Assistant auch Alltagsfragen etwa nach der Uhrzeit beantworten und nicht zu komplex aufgebaute mathematische Aufgaben lösen. Außerdem kann er Einheiten umrechnen  – wie etwa Zoll in Zentimeter und umgekehrt. Er berechnet Währungen mit dem aktuellen Wechselkurs, kann Fragen nach den Nährstoffen und Kalorien in Lebensmitteln beantworten und kennt die aktuellen Fußballergebnisse.

3. Der Google Assistant hat ein Kurzzeitgedächtnis

Anders als etwa Siri und andere Programme mit Helfer-Syndrom, verfügt der Google Assistant über eine Art Kurzzeitgedächtnis, wodurch er sich den Kontext einer Frage merken und dann bei Nachfragen richtig reagieren kann. Wer nach dem Regisseur von "Avatar" gefragt hat und jetzt noch wissen will: "Wer war der Hauptdarsteller?", bekommt die richtige Antwort "Sam Worthington und andere". Und wer wissen will "Muss ich morgen eine dicke Jacke anziehen", kann ebenfalls mit einer korrekten auf den Wetter-Kontext bezogenen Antwort rechnen.

4. Kurzzeitgedächtnis bei Alltagsfragen – geht auch!

Besonders wenn Du unterwegs bist, kann Dir der Google Assistent wertvolle Dienste leisten. Denn wenn Du zuerst fragst: "Wie lange brauche ich von Hamburg nach München", dann berechnet der Assistent erst einmal eine Route fürs Auto. Wer dann fragt "Und mit der Bahn?", bekommt den Fahrplan geliefert samt der möglichen Ankunftszeit als Antwort. Und die Frage: "Wir wird das Wetter dort morgen", veranlasst den Google Assistant, den Wetterbericht für München aufzusagen.

 Der Google Assistant kann auch die Bahn in die Routenplanung einbeziehen. fullscreen
Der Google Assistant kann auch die Bahn in die Routenplanung einbeziehen. (©picture alliance / dpa 2015)

5. Sehr praktisch: Die schnelle Umkreissuche

Der Satzbeginn "Wo ist der nächste ...", bringt stets eine Umkreissuche nach dem gesuchten Ort. Das kann etwa eine Bank sein oder auch ein Geldautomat oder eben der nächste Bäcker. Der Assistant zeigt dann eine Karte mit den nächsten Standorten im Umkreis an.

6. Der Google Assistant als Dolmetscher

Wer im Ausland unterwegs ist, und die Landessprache nicht beherrscht, kann den Google Assistant auch als Dolmetscher wenigstens für einzelne Wörter verwenden. Der Befehl "Sag Auto auf Französisch" lässt den Assistenten die gesuchte Vokabel auf Französisch vorlesen.

7. Mails schicken, Mails lesen, telefonieren & SMS

Natürlich kann der Assistant als Google-Produkt auch auf andere Funktionen auf dem Smartphone zugreifen – etwa auf die Mail-App. Per Befehl: "Schicke Sandra Schulz eine Mail mit dem Betreff ..." wird das Mailprogramm gestartet. Wer telefonieren will, kann das ebenfalls auf Zuruf machen. Und da der Assistant auch Mail-Inhalte lesen kann, führt die Frage "Wo ist mein Paket" dann zum Erfolg, wenn in der Tat ein Paket per Mail angekündigt wurde.

 Termine lassen sich leicht über den Assistenten eintragen. fullscreen
Termine lassen sich leicht über den Assistenten eintragen. (©Google Play/Synced Synapse 2015)

8. Für Termine ist der Google Assistant wie geschaffen

Natürlich kann der Google Assistant auch in seinem Kerngeschäft auftrumpfen und mit dem Kalender umgehen. Per Sprachbefehl kann er etwa Termine eintragen, Erinnerungen speichern oder auch den Wecker stellen. Dabei ist er in der Lage, den Weg einzuplanen und kann daran erinnern, dass Du nach München aufbrechen musst. Die aktuelle Verkehrslage und das Verkehrsmittel werden dabei berücksichtigt. Sind in Mails Termine aus Buchungen enthalten, werden diese automatisch eingetragen.

9. Fotografieren, Helligkeit ändern, Lautstärke einstellen

Der elektronische Helfer kann natürlich auch auf die Grundfunktionen des Smartphones zugreifen. Mit dem Befehl "Mach ein Foto" knipst er ein Bild mit Auslöseverzögerung, und die Taschenlampe kann ebenfalls per Sprachbefehl angeschaltet werden. Ebenso geht's mit "Bildschirm dunkler" oder "Bildschirm heller" oder natürlich auch mit der Lautstärke.

10. Der Google Assistant und andere Apps

Auch mit anderen Apps, am besten mit denen von Google, kann der Assistant kooperieren. So lässt sich etwa der Befehl "Suche auf YouTube nach Lady Gaga" ebenso verwenden wie: "Schreibe eine WhatsApp-Nachricht an ...". Auch der Befehl: "Zeige eine Karte von ..." funktioniert mit Google Maps ganz prima.

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