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Google Earth-Update: Diese 5 neuen Features musst Du ausprobieren

Google Earth hat eine umfangreiche Überarbeitung erhalten und präsentiert sich nun schöner und interaktiver als je zuvor. Mit 3D-Ansichten, Voyager und zufälligen Reisezielen lädt die Weltkarte mehr denn je zum Erkunden ein. Auch die Suchfunktion wurde verbessert.

Endlich eine Frischzellenkur: In dieser Woche hat Google seinem Kartendienst Google Earth das wohl größte Update seit dem Launch im Jahr 2005 spendiert. Die digitale Weltkarte präsentiert sich nun nicht nur schöner und detaillierter, sondern auch interaktiver. Vor allem aber lädt Erdansicht von Google nun mit neuen Features richtig zum Erkunden ein.

Bestaunen lässt sich das neue Google Earth vorerst nur im Chrome-Browser am Desktop-Computer oder über die passende Android-App. In Zukunft möchte Google jedoch auch andere Webbrowser sowie iOS mit den neuen Features unterstützen.

1. Indirekte Suchanfragen werden erkannt

Runderneuert wurde beim neuen Google Earth unter anderem die Suche. Diese funktioniert nun ähnlich wie die normale Google-Suchmaschine auch kontextbasiert. Im Klartext heißt dies, dass Google nun auch indirekte Suchbegriffe versteht und zuordnen kann. Wer beispielsweise die "Hauptstadt von Armenien" sucht, wird automatisch an den richtigen Ort gebeamt und erhält gleich noch eine nützliche Infokarte dazu. Auch bei unserer Suchanfrage nach "Höchster Berg in Österreich" wurden wir korrekterweise zum Großglockner mit seinen 3798 Metern geschickt.

 Der höchste Berg in Österreich? Google Earth kennt die Antwort. fullscreen
Der höchste Berg in Österreich? Google Earth kennt die Antwort. (©Google Earth 2017)

2. Wissenskarten für Sehenswürdigkeiten

Das neue Google Earth möchte nicht mehr nur Eindrücke von Welt vermitteln, sondern auch Wissen. So wurde der Dienst um sogenannte Wissenskarten ergänzt, die ein wenig an die Info-Karten von Google Now erinnern. Mit ihnen bekommt der Nutzer wichtige Informationen zu einzelnen Orten und Sehenswürdigkeiten.

 Über Wissenskarten kann der Betrachter einige Infos zu den verschiedenen Plätzen der Welt aufsaugen. fullscreen
Über Wissenskarten kann der Betrachter einige Infos zu den verschiedenen Plätzen der Welt aufsaugen. (©Google Earth 2017)

3. 3D-Ansicht für Orte und Städte

Diese Funktion gibt es bereits in der Virtual Reality-Version von Google Earth, die seit November 2016 für PCs mit VR-Brillen verfügbar ist. So ist es nun möglich, einzelne Orte in einer 3D-Ansicht anzuschauen und diese zu Umkreisen. Auf diese Weise erhalten Betrachter einen viel besseren Eindruck davon, wie beispielsweise die Skyline von Paris aussieht oder wie der Grand Canyon von oben wirkt. Die Orte und Städte wurden dafür aufwändig aus der Luft abgefilmt.

 So plastisch sieht der Grand Canyon im neuen Google Earth aus. fullscreen
So plastisch sieht der Grand Canyon im neuen Google Earth aus. (©Google Earth 2017)

4. Mit Voyager gezielt nach Orten suchen

Das neue Google Earth möchte auch Geschichten erzählen und bietet mit der Funktion Voyager eine Möglichkeit, die Erde ganz gezielt nach spektakulären Orten und Ansichten zu durchsuchen. Das Angebot von Voyager wird von Google redaktionell gepflegt und ist thematisch sortiert. So gibt es fertige Reisetouren zu ungewöhnlichen Flüssen oder spektakulären Bergen. Die Reiseziele lassen sich als 360-Grad-Fotoaufnahmen entdecken.

 Die Voyager-Funktion bietet themenbasierte Rundreisen mit spektakulären Ansichten. fullscreen
Die Voyager-Funktion bietet themenbasierte Rundreisen mit spektakulären Ansichten. (©Google Earth 2017)

5. Auf gut Glück neue Orte entdecken

Wer kein festes Ziel hat und trotzdem gerne etwas Neues entdecken würde, kann die Option "Auf gut Glück" wählen und sich vom Programm selbst an neue spannende Orte entführen lassen. Bei unserem Selbstversuch landeten wir so spontan in Guamá, einer Stadt im Süden Kubas. Ein weiterer Versuch beamte uns zum Sea World-Vergnügungspark nach San Diego.

 Solche Orte lassen sich nun auch nach dem Zufallsprinzip entdecken. fullscreen
Solche Orte lassen sich nun auch nach dem Zufallsprinzip entdecken. (©Google Earth 2017)
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