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Google Home, Apple HomePod & Co.: 6 Alternativen zu Amazon Echo

Derzeit wohl die beste Alternative zu Amazon Echo: der Google Home.
Derzeit wohl die beste Alternative zu Amazon Echo: der Google Home. (©TURN ON 2017)

Amazon Echo ist sicher einer der bekanntesten Smart Speaker – doch längst nicht der einzige. Von Google Home über den Lenovo Smart Assistant bis hin zu Apple HomePod: Wir stellen sechs Alternativen zu Amazon Echo vor.

1. Google Home: Die derzeit wohl beste Alternative

Seit August gibt es Google Home in Deutschland zu kaufen. Dabei setzt der smarte Lautsprecher von Google auf das gleiche Konzept wie der Amazon Echo. Doch statt Alexa kommt der hauseigene Google Assistant zum Einsatz. Während Amazon Echo besonders mit einer breiten Palette an unterstützten Smart-Home-Geräten punktet, weiß Google Home mit der cleveren künstlichen Intelligenz aufzuwarten. Bei Alltagsfragen nehmen sich beide Lautsprecher zwar nicht sonderlich viel. Doch besonders bei kontextbezogenen Nachfragen agiert das Google-Gadget derzeit deutlich besser.

Einen entscheidenden Vorteil hat Amazon Echo jedoch gegenüber Google Home: Alexa spricht schon viele Monate länger die deutsche Sprache – ein Unterschied, den man derzeit noch merkt. Google wird aber viel daran setzen, diesen Vorsprung aufzuholen. Demnächst könnte der Suchmaschinenriese mit Google Home Mini und Max zwei weitere Ableger des Lautsprechers enthüllen.

2. Apple HomePod: Der erste Speaker mit Siri

Im Dezember steigt auch Apple in den USA mit seinem HomePod in das Geschäft der smarten Lautsprecher ein. Als Sprachtechnologie kommt Siri zum Einsatz. Punkten will der HomePod neben dem Apple-Ökosystem, bestehend aus Apple Music und Co., vor allem durch besseren Sound. Er verfügt über einen nach oben ausgerichtetem Tieftöner, der durch besonders tiefe und saubere Bässe bei geringer Verzerrung überzeugen soll.

Apple verspricht außerdem eine sehr leichte Einrichtung und eine automatische Technologie zur Raumerkennung. Sechs Mikrofone sollen dafür sorgen, dass Siri Spracheingaben des Nutzers zuverlässig versteht. Für Deutschland hat Apple noch keinen Release und somit auch keinen Preis angekündigt. 2018 dürfte der HomePod aber auch nach Deutschland kommen.

3. Lenovo Smart Assistant: Elegante Optik und satter Sound

Anfang des Jahres präsentierte Lenovo auf der CES 2017 einen smarten Lautsprecher, der schon einmal optisch eine gute Figur abgibt: Der Lenovo Smart Assistant hinterlässt einen wertigen Eindruck – und auch der Sound soll besser sein als der von Amazon Echo. Dafür sollen ein 5-Watt-Hochtöner und ein 10-Watt-Subwoofer sorgen. In puncto Sprachtechnik setzt der Smart Assistant auf Alexa.

Der Hersteller hat acht Mikrofone verbaut, die eine gute Erkennung der Sprachbefehle sicherstellen dürften. Satteren Sound gibt es in einer speziellen Harman-Kardon-Edition, die sich sowohl in der Optik als auch durch einen größeren Resonanzraum unterscheidet. Zudem unterstützt das Gadget neben Lenovo-Geräten auch Smart-Home-Produkte anderer Hersteller. Die Standardvariante schlägt in den USA mit knapp 130 US-Dollar zu Buche, die Harman-Kardon-Edition kostet 180 Dollar. Leider gibt es den Smart Assistant von Lenovo bis heute nicht in Deutschland zu kaufen.

4. Microsoft Invoke: Der erste Cortana-Lautsprecher

Abseits von Alexa oder Google Assistant gibt es weitere Sprachdienste, die um die Gunst der Kunden buhlen – nämlich Microsofts Cortana. Die Sprachassistentin verrichtet im Invoke ihren Dienst, der von Microsoft zusammen mit Harman Kardon entwickelt wurde. Das Alugehäuse in Silber oder Schwarz hinterlässt einen guten optischen Eindruck. Der Invoke beherrscht neben der Wiedergabe von Musik außerdem das Anlegen von Erinnerungen oder auch Telefonate über Skype. Im Herbst soll Invoke in den USA veröffentlicht werden. Ob der Speaker auch den Weg nach Deutschland finden wird, ist noch unbekannt.

5. Harman Kardon Allure: "Ikonisches Design"

Auf der IFA 2017 enthüllte Harman Kardon mit dem Allure einen Lautsprecher, der zumindest optisch eher wie eine Küchenmaschine wirkt – und weniger wie ein smarter Lautsprecher. Doch vom Design sollte man sich nicht täuschen lassen: Ausgestattet mit dem Sprachdienst Alexa bietet der Harman Kardon 360-Grad-Sound. Vier Mikrofone hat der Allure integriert. Im Winter soll der Lautsprecher mit einem "ikonischen Design" in den USA für rund 250 US-Dollar in den Handel kommen. Von einem deutschen Release ist noch nichts bekannt.

6. Sony LF-S50G: Die Japaner setzen auf den Google Assistant

Ebenfalls auf der IFA 2017 zeigte Sony seinen ersten Smart Speaker mit dem wenig klangvollen Namen LF-S50G. An Bord ist hier der Google Assistant, das Gadget bietet 360-Grad-Sound. Der Clou: Die Sony-Box lässt sich nicht nur, wie bei der Konkurrenz üblich, mit Sprachbefehlen steuern. Auch Gesten soll der Lautsprecher korrekt interpretieren. Bereits ein Winken soll genügen, um etwa die Lautstärke zu regulieren. Per Geste kannst Du so auch schnell zum nächsten Song springen. Ab Dezember soll es den LF-S50G zu einem Preis von knapp 300 Euro im Handel zu kaufen geben.

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