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Google Pixel 3: Diese 7 Verbesserungen wünschen wir uns

Eins schickeres Design wäre für das Pixel 3 nett.
Eins schickeres Design wäre für das Pixel 3 nett. (©OnLeaks/Mysmartprice 2018)

Den Oktober 2018 werden sich Android-Fans sicherlich dick im Kalender anstreichen. Denn höchstwahrscheinlich werden dann das Google Pixel 3 und das größere Pixel 3 XL vorgestellt. Und eines ist sicher: Im Vergleich zum aktuellen Pixel 2 und Pixel 2 XL besteht noch etwas Verbesserungspotenzial. Wo? Hier kommt unsere Wunschliste.

Ein wenig ist über das neue Flaggschiff Pixel 3 aus dem Hause Google bereits bekannt – Leaks sei Dank. Das Android-Smartphone soll schon mit einem größeren Screen und kleineren Displayrändern punkten. Außerdem wird es angeblich mit einem Snapdragon 845 bestückt. So verheißungsvoll dies alles auch klingen mag, User sehen an einigen Stellen dennoch Baustellen und wünschen sich Folgendes …

1. Ein besseres Display

Ein Muss auf der Wunschliste für das Google Pixel 3 ist definitiv ein besseres Display. Beim Pixel 2 XL fiel der 6 Zoll große Bildschirm manchen Nutzern negativ auf. Das POLED-Panel führte bereits kurz nach dem Release zu Klagen über das Einbrennen von Displayinhalten. Auch der Blaustich, der schon bei leichtem seitlichem Drehen sichtbar wurde, sorgte für Kritik.

 Berichte über ein eingebranntes Display machten dem Google Pixel 2 XL zu schaffen. fullscreen
Berichte über ein eingebranntes Display machten dem Google Pixel 2 XL zu schaffen. (©TURN ON 2016)

2. Ein schickeres Design

Auf den ersten Blick kam das Google Pixel 2 ziemlich unspektakulär daher und auch auf den zweiten Blick wollte das altbackene Design nicht einmal Hardcore-Retro-Fans so recht überzeugen. Diese Kritikpunkte scheinen bei Google angekommen zu sein. Zumindest machen erste geleakte Bilder der Front der dritten Pixel-Generation nun Hoffnung auf einige zeitgemäße Anpassungen, die teilweise aber an das iPhone X erinnern.

Demnach soll der Bildschirm der XL-Version eine Kerbe (Notch) am oberen Rand besitzen, das Pixel 3 aber nicht. Die Aussparung für Kamera und Lautsprecher gab es unter anderem schon bei Apple zu bewundern. Eine weitere Parallele scheint die geplante Glasrückseite zu sein. Das Pixel 3 XL soll zudem über ein sogenanntes Edge-to-Edge-Design verfügen.

3. Kabelloses Laden

Bitte, bitte Google: Statte das Pixel 3 mit Wireless Charging aus – so das Credo zahlreicher Android-Fans. Inzwischen zählt dieses Feature quasi zur Standardausrüstung von Smartphones. Daher war die Verwunderung groß, als das Pixel 2 und Pixel 2 XL ohne diese praktische Funktion daherkamen. Wer sich daran gewöhnt hat, in Cafés, Flughäfen oder im Büro sein Gerät per Induktion zu laden, mag darauf nicht mehr verzichten.

 Wireless Charging wie beim iPhone 8 sollte es auch für das Pixel 3 geben. fullscreen
Wireless Charging wie beim iPhone 8 sollte es auch für das Pixel 3 geben. (©TURN ON 2017)

4. Einen hochwertigeren Lautsprecher

Als Google im Oktober 2017 das Pixel 2 XL auf dem Markt brachte, sorgten die beiden Frontlautsprecher tendenziell eher für Verwirrung als für Begeisterungsstürme: Da der obere Lautsprecher immer leiser war als der untere, mussten Smartphone-Besitzer ohne perfekten Stereoklang auskommen. Wie es besser geht, haben jüngst das iPhone X und das Samsung Galaxy S9 bewiesen.

5. Eine Gesichtserkennungs-Funktion

Sollte das Pixel 3 wie angenommen im Oktober 2018 vorgestellt werden, steht der Winter vor der Tür. Um Nutzer dann vor dem mühseligen Hantieren mit Handschuhen zu bewahren, könnte sich eine Face-ID-Funktion als nützliches Goodie erweisen. Beim Pixel 2 setzten die Koreaner noch auf den klassischen Fingerabdrucksensor. Ganz anders als Konkurrent Apple: Das iPhone X lässt sich bereits allein über das Gesicht entsperren.

 Das iPhone X hat bereits eine Gesichtserkennung – das Pixel 3 auch bald? fullscreen
Das iPhone X hat bereits eine Gesichtserkennung – das Pixel 3 auch bald? (©Apple 2017)

6. Einen Standard-Kopfhöreranschluss

Mit einer ganz bestimmten Entscheidung sorgte Google ebenfalls für Unmut: Auf einen 3, 5-mm-Klinkenanschluss wurde beim Pixel 2 und Pixel 2 XL konsequent verzichtet. Stattdessen gab es einen USB-Typ-C-Anschluss.

Vollmundig hieß es seitens des Herstellers, der Grund liege in einer besseren Audioqualität und der "digitale Erfahrung". Leider sind nicht alle gängigen Kopfhörer-Modelle mit den Geräten kompatibel – ganz schön nervig. Außerdem ist gleichzeitig Musikhören und Akkuladen somit nicht möglich. Das Pixel 3 sollte daher den schnöden Trend zur Modernität besser hinter sich lassen und stattdessen wieder verstärkt auf Nutzerfreundlichkeit setzen.

7. Eine zurückhaltendere Active-Edge-Funktion

Gut gemeint war die Active-Edge-Funktion bei der zweiten Pixel-Generation sicherlich. Doch die Aktivierung des Google-Sprachassistenten über das Drücken der beiden langen Gehäuseseiten barg so seine Tücken. Wer das Gerät beispielsweise in die Kfz-Halterung einsetzen wollte, startete den Google Assistant schon mal unfreiwillig. Mehr Fingerspitzengefühl wäre hier erwünscht. Und: Andere Apps oder Funktionen lassen sich nicht auf Active Edge legen.

 Active Edge wurde beim Pixel 2 manchmal unfreiwillig aktiviert. fullscreen
Active Edge wurde beim Pixel 2 manchmal unfreiwillig aktiviert. (©Screenshot TURN ON / Google 2017)
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