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Grafiktablett: 6 empfehlenswerte Zeichentablets

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Grafiktabletts werden auch für die Fotobearbeitung verwendet.

Im Gegensatz zu mobilen Tablets werden Grafiktabletts als Eingabegerät mit dem PC oder Mac verbunden. Grafiker und Designer zeichnen auf den Geräten von Wacom, Huion und anderen Herstellern, wobei es manche auch mit Display gibt. Am Mac kannst Du das iPad als Grafiktablett nutzen. Wir stellen sechs empfehlenswerte Zeichentablets vor.

  1. Wacom Intuos Pro: Das Profi-Tablett der Stylus-Veteranen
  2. iPad Pro: Mit dem Mac als Grafiktablett nutzen
  3. Huion Inspiroy Q11K V2: Viele Features für das Geld
  4. Wacom Intuos S: Der Einsteiger vom Marktführer
  5. Wacom Cintiq 16: Ein Gutes mit Display
  6. Parblo Coast 22: Günstige Cintiq-Alternative

Wacom Intuos Pro: Das Profi-Tablett der Stylus-Veteranen

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Das Wacom Intuos Pro ist ein wertiges Grafiktablett mit umfassenden Features.

Das japanische Unternehmen Wacom hat im Jahr 1984 das Grafiktablett erfunden. Noch heute bietet Wacom mitunter die qualitativ besten Eingabestifte und Grafiktabletts an. Das in drei Größen erhältliche Intuos Pro bietet anpassbare Buttons und einen Touch-Ring, damit Du die wichtigsten Befehle des Grafikprogramms gleich zur Hand hast. Der mitgelieferte Wacom Pro Pen 2 umsorgt den Künstler mit 8.192 Druckempfindlichkeitsstufen, einer praktischen Neigungserkennung für dickere Striche und einer so gut wie verzögerungsfreien Eingabe. Akkus braucht der Stift keine.

Preis: Ab etwa 200 Euro

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iPad Pro: Mit dem Mac als Grafiktablett nutzen

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Das iPad Pro mit Apple Pencil 2 lässt sich autonom oder als zweiter Mac-Bildschirm einsetzen.

Das iPad Pro ist dank Apple Pencil 2 und 120-Hz-Display ein hervorragendes Tablet zum Zeichnen. Im autonomen Einsatz lässt es die Konkurrenz hinter sich, wie Du in unserem Vergleichstest erfährst. Das Apple-Tablet kann aber noch mehr: Mithilfe von kostenpflichtigen Apps wie Astropad Studio und Duet Pro kommt es als Zweitbildschirm für den Mac zum Einsatz. Du kannst dann direkt auf dem iPad zeichnen und die Inhalte nahtlos am Mac bearbeiten. Eines für alles, sozusagen.

Preis: Ab etwa 840 Euro

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Huion Inspiroy Q11K V2: Viele Features für das Geld

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Das Huion Inspiroy Q11K V2 ist preiswert und technisch auf aktuellem Stand.

Die vielleicht nur auf den ersten Blick von Wacom inspirierten Grafiktabletts des chinesischen Anbieters Huion bieten ein sehr ordentliches Preis-/Leistungsverhältnis. Und das bei einer durchaus soliden Qualität, jedenfalls laut den Testern von Parka Blogs. Das Huion Inspiroy Q11K bietet einen neigungssensitiven Stift mit 8.192 Empfindlichkeitsstufen und eine große Zeichenfläche mit 279 x 175 Millimetern. Für rund 100 Euro klingt das nach einem fairen Angebot. Leider führen nicht alle Händler die Huion-Tablets.

Preis: Ab etwa 100 Euro

Wacom Intuos: Der Einsteiger vom Marktführer

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Das Wacom Intuos für Anfänger ist in drei Größen erhältlich.

Wacom bietet auch ein günstiges Einsteiger-Grafiktablett an: Das Intuos (ohne "Pro"-Zusatz). Dieses hat nicht so viele Features wie das Huion Inspiroy Q11K V2 oder wie das Pro-Modell an Bord, dafür punktet es bei Wertigkeit und Software. So bietet der Hersteller mindestens ein kostenloses Programm und Online-Trainings statt nur einen Treiber. Du kannst Dir mit dem Intuos mit Bluetooth sogar zwei von drei Programmen dazu aussuchen: Corel Painter Essentials 7, Corel Aftershot 3 oder Clip Studio Paint Pro. Der mitgelieferte Stift hat 4.096 Druckempfindlichkeitsstufen, aber keine Neigungserkennung.

Preis: Ab 80 Euro (mit Bluetooth)

Wacom Intuos S mit Bluetooth bei SATURN kaufen

Wacom Cintiq 16: Ein Gutes mit Display

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Du kannst auf dem Wacom Cintiq 16 wie auf einem Stylus-Tablet zeichnen, etwa wie auf dem iPad Pro. Allerdings muss das Cintiq mit einem PC verbunden werden.

Das Wacom Cintiq 16 ist ein Grafiktablett mit eingebautem Display. Du verbindest es wie einen Monitor mit dem Computer und es funktioniert dann als zweiter Bildschirm, auf dem Du direkt zeichnen kannst. Das günstigere Modell hat ein 15,6 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung. Mit im Paket steckt auch der Wacom Pro Pen 2 mit Neigungserkennung und 8.192 Druckstufen. Wer ein größeres Display möchte, greift zum Wacom Cintiq 22 mit seinem 21,5-Zoll-Screen.

Preis: Ab etwa 590 Euro

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Parblo Coast 22: Günstige Cintiq-Alternative

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Das Parblo Coast 22 ist ein großes Grafiktablett mit Display zum kleinen Preis.

Das Parblo Coast 22 ist 21,5 Zoll groß und bietet einen um 40 Grad neigbaren Full-HD-IPS-Bildschirm. Der mitgelieferte Stift hat immerhin 2.048 Empfindlichkeitsstufen. Wie das mit günstigen Wacom-Alternativen leider manchmal so ist, gibt es Berichte über Treiberprobleme. So funktioniert der Stift-Monitor laut Parka Blogs sehr gut mit Photoshop, Illustrator und einigen anderen Programmen in Windows, nicht aber mit Affinity Photo und Affinity Designer, außerdem nicht mit dem Adobe Illustrator auf dem Mac.  Dafür sollen Verarbeitung und Display überzeugen. Immerhin fällt die Preisersparnis im Vergleich zu Wacom erheblich aus.

Preis: Um die 500 Euro

Das sagt Andreas:
Ich hatte selbst schon Grafiktabletts von Huion und Wacom, außerdem konnte ich einige der mobilen Stift-Tablets (mit einem "T") testen wie das Surface Pro 7, das iPad Pro und das Galaxy Tab S6. Zuhause zeichne ich heute auf dem Galaxy Tab S4 und begleitend auf dem Galaxy Note 9.

Im Vergleich zu einem Gerät mit Display kannst Du bei den Grafiktabletts für den PC ordentlich Geld sparen, aber: Diese sagen nicht jedem zu. Manche zeichnen lieber auf einem Gerät, auf dem sie direkt sehen können, was sie gezeichnet haben. Wenn Du es vorher ausprobieren kannst, würde ich das empfehlen. Und noch ein Tipp: Besorge Dir besser eines der größeren Grafiktabletts, damit Du mehr Raum zum Zeichnen hast, sonst musst Du zu viel zoomen. Also lieber die Größen "M" oder "L" statt "S".
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