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Hässliche Handys: Die 6 schlimmsten Mobiltelefone der Welt

Das Nokia 7380 (Mitte) war wahrlich keine Schönheit.
Das Nokia 7380 (Mitte) war wahrlich keine Schönheit. (©dpa - Report 2018)

Feingeistige Gemüter sollten sich vor diesem Anblick wappnen: Einen Beauty-Contest in der Smartphone-Welt würden diese sechs hässlichen Handys nämlich keinesfalls gewinnen.

Motorola StarTac Rainbow

So stellen wir uns das Handy vor, das die Bewohner des Legolands benutzen. Farbenfroh, groß und irgendwie nicht für die menschliche Hand gedacht. Zugegeben, als Motorola 1996 mit dem StarTac das erste Klapphandy der Welt inklusive Vibrationsalarm auf den Markt warf, war die Begeisterung groß. Das Mobiltelefon schafft es sogar in die "Times"-Liste der besten Gadgets zwischen 1923 und 2010. Da ging es aber um das schwarze Basis-Modell. Mit der Rainbow-Variante wurde eher dem bizarren Spielzeugstyle der 90er-Jahre gehuldigt.

Toshiba G450

Vorsicht: Beim Toshiba G450 besteht akute Verwechslungsgefahr mit der Fernbedienung für die Klimaanlage. 2008 gelauncht, verzeichnet das Smartphone nicht nur Minuspunkte beim Design, sondern stellt den User auch in puncto Benutzerfreundlichkeit vor eine mittelschwere Herausforderung: Das Display ist recht mickrig – Surfen, MMS verschicken oder gar Games zocken erübrigt sich somit. Falls der Nutzer überhaupt in die Verlegenheit kommt, diese Optionen zu erwägen – die extravagante Anordnung von Zahlen und Buchstaben auf der kreisrunden Tastatur erfordert nämlich einiges an Fingerfertigkeit.

Goldvish Le Million

"Shine bright like a diamond" oder so ähnlich. Möchtgern-Gangsta-Rapper oder alle anderen, die gerne auf dicke Hosen machen, dürften sich über dieses Schmuckstück freuen. Der Rest der Menschheit ergreift beim Anblick des protzigen Goldvish Le Million wohl eher die Flucht. Das gute Stück besteht aus 18-karätigem Weißgold und 1.8000 Diamanten. Die gebogenen Enden sollen wohl für mehr Dynamik sorgen – Kostenpunkt 1,3 Millionen Dollar. Und die Erkenntnis: Viel hilft nicht unbedingt viel.

Siemens Xelibri 6

Ist das eine Puderdose oder eine Pillenpackung? Nein, es ist ein Siemens Xelibri 6 – also ein Smartphone und damit ein verdienter Platz in der Liste der hässlichsten Handys der Welt. Als Requisite in einem Science-Fiction-Film hätte sich das Mobiltelefon aus dem Jahr 2003 sicherlich gut gemacht, das hat bislang nicht geklappt. Dafür kann das Handy SMS empfangen, hat eine Kurzwahl-Funktion, einen Kalender und einen Wecker. Da bleibt nur noch der Abschuss ins Weltall.

Bang & Olufsen Serene

2005 bescherte Bang & Olufsen der Welt ein puristisches Folder-Handy, das leider, leider den Stempel "hässliches Handy" trägt. Dabei hatten sich die Dänen bei der Entwicklung extra Unterstützung von Samsung geholt – wer die abstruse Designentscheidung beim Serene letztendlich getroffen hat, wird wohl für immer ein gut gehütetes Geheimnis bleiben.  Geschlossen tarnt sich das Gerät auf den ersten Blick als etwas unförmige Diskette, öffnen lässt es sich dann mithilfe eines Elektromotors und überrascht (nicht unbedingt im positiven Sinne) mit einer kreisförmigen Tastatur.

Nokia 7380

Das Nokia 7380 aus der vollmundig "L'Amour" getauften Reihe tarnt sich zwar als überdimensionaler Lippenstift, ist aber tatsächlich ein Handy. Das Design wollte Nokia offenbar mit Zubehör wettmachen und lieferte das Mobilgerät inklusive einer Metallschlaufe, einer Stofftasche und eines Stereo-Headsets aus. Auf eine klassische Tastatur wurde verzichtet, stattdessen können Ziffern und Buchstaben über ein gummiertes Drehrad angesteuert werden. Wer dann noch nicht am (mentalen) Rad dreht, darf sein Antlitz in der Oberseite des Nokia 7380 bewundern, die dient nämlich als Spiegel.

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