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Happy Birthday: 10 Gründe, warum Windows XP so beliebt war

Bill Gates hat gut Lachen: Windows XP war für Microsoft ein voller Erfolg.
Bill Gates hat gut Lachen: Windows XP war für Microsoft ein voller Erfolg. (©picture alliance / AP Photo 2016)

Windows XP wird 15 Jahre alt, herzlichen Glückwunsch, Microsoft! Ob neue Benutzeroberfläche, erweitertes Startmenü oder bessere Stabilität – wir nennen 10 Gründe, warum Windows XP eigentlich so beliebt war.

Heute vor 15 Jahren veröffentlichte Microsoft sein Betriebssystem Windows XP, technischer Nachfolger von Windows NT und Vorgänger von Windows Vista. Das farbenfrohe Windows XP erfreute sich außerordentlich hoher Beliebtheit – und wird von nicht wenigen Nutzern auch im Jahr 2016 noch verwendet. Davon ist zwar dringend abzuraten, der Support wurde immerhin schon 2014 eingestellt. Doch für die Popularität gab es seinerzeit viele gute Gründe – 10 davon haben wir zusammengestellt.

1. Luna: Frisch, lebendig, verspielt

Die wohl auffälligste Neuerung in Windows XP betraf die Optik. Die Benutzeroberfläche Luna wirkte im Vergleich zum Vorgänger deutlich frischer, farbenfroher und auch verspielter. Der vorinstallierte Desktop-Hintergrund "Grüne Idylle" weckte mit seinen Farben eine positive Stimmung und inspirierte die Marketingkampagne anlässlich der Veröffentlichung. Wem das zu viel war, konnte alternativ einen klassischen Modus aktivieren.

2. Stabilität: Deutlich weniger Blue Screens

Ein großes Plus von Windows XP: der NT-Kernel, der für zusätzliche Stabilität sorgte. Blue Screens waren zwar auch in Windows XP präsent, doch verglichen mit vorherigen Windows-Versionen konnte die Anzahl der Abstürze deutlich minimiert werden.

3. Startmenü: Zwei Spalten für mehr Ordnung

Für das Startmenü in XP vertraute Microsoft erstmalig auf zwei Spalten. Während links einerseits häufig genutzte Programme angezeigt werden, findet man in der zweiten Spalte zusätzliche Einträge für Computer, Systemsteuerung oder auch Eigene Dateien. Seinerzeit wurde das erweiterte Startmenü zwar nicht von allen Nutzern positiv aufgenommen, doch sorgte die Änderung für eine unkomplizierte und intuitivere Bedienung.

4. Besserer Support von DirectX

Windows XP verfügte über eine ordentliche DirectX-Unterstützung. Durch den Erfolg und die Verbreitung der Software waren Spiele-Entwickler außerdem dazu gezwungen, ihre Games an den NT-Kernel anzupassen. Außerdem erkannte Windows XP Mehrkernprozessoren und unterstützte diese.

5. Komfortablere Benutzerverwaltung

Benutzerkonten gab es zwar schon in Windows 98, doch erst mit Windows XP wurde die Verwaltung klug und unkompliziert gelöst. Mehrere Personen konnten gleichzeitig angemeldet sein, ein schneller Wechsel zwischen einzelnen Konten ging unkompliziert über die Bühne. Windows XP hat die Benutzerverwaltung nicht erfunden, aber deutlich sinnvoller integriert.

6. Windows Media Player mit mehr Funktionen

Ein Überflieger war der Windows Media Player zwar nie so richtig, doch in Windows XP punktete der integrierte Player unter anderem mit einer besseren MP3-Unterstützung. Auch CDs konnten ohne weitere Plugins gebrannt werden.

7. Optimierte Installation von Treibern

Der obligatorische Neustart nach einer Treiberinstallation gehörte früher einfach dazu, doch Windows XP machte damit zumindest teilweise Schluss. Oftmals funktionierten Drucker, Scanner und Co. direkt nach der Installation. Ein Neustart des Computers war nicht zwingend erforderlich. Eine deutliche Verbesserung im produktiven Alltag.

8. Systemwiederherstellung auf Basis des NT-Kernels

Die Systemwiederherstellung in Windows XP auf Basis des NT-Kernels war eine gute Versicherung, falls eine Installation doch einmal schiefgegangen war. Dadurch konnten oftmals wichtige Daten durch gut gesetzte Wiederherstellungspunkte gerettet werden.

9. NTFS erreicht durch Windows XP den Massenmarkt

Windows XP war das erste Betriebssystem für den Heimanwender, das Support für das fortschrittlichere Dateisystem NTFS mitbrachte. Damit erreichte NTFS endgültig den Massenmarkt. Das Dateisystem bietet im Gegensatz zu FAT eine höhere Sicherheit und einen besseren Zugriffsschutz.

10. USB 2.0, Firewall und Sicherheitscenter

Das Service Pack 1 fügte den Support für die schnellere USB-Version 2.0 hinzu – was nicht zuletzt ein schlagkräftiges Argument für den Wechsel auf Windows XP war. Mit dem zweiten Service Pack spendierte Microsoft seinem OS eine eigene Firewall ein und ein Sicherheitscenter.

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