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House of Cards, Bosch & Co: Die 7 heißesten Streaming-Serien

Frank Underwood hat einen großen Anteil am Erfolg von Netflix.
Frank Underwood hat einen großen Anteil am Erfolg von Netflix. (©Facebook/House of Cards 2016)

Streaming ist in, lineares Fernsehen hingegen stirbt langsam aus. Inzwischen sind Dienste wie Netflix, Hulu oder Amazon Instant Video sogar so erfolgreich, dass sie eigene Serien produzieren. Wir stellen die 7 spannendsten Streaming-Shows vor.

In dieser Topliste haben wir uns auf die besten Serien beschränkt, die von den Streamingdiensten in Eigenregie produziert werden. Sorry, "Game of Thrones"! Und eigentlich logisch, aber trotzdem noch mal als Hinweis: Dieses Ranking ist natürlich höchst subjektiv. Bei den Senderangaben beziehen wir uns auf den produzierenden US-Streamingdienst. In Deutschland beispielsweise läuft die Netflix-Serie "House of Cards" zuerst auf Sky.

1. "Bosch" (Amazon Instant Video)

In der Eigenproduktion "Bosch" dreht sich alles um den Titelhelden Hieronymus "Harry" Bosch, einen Kriegsveteranen und Detective der Mordkommission der Polizei von Los Angeles. Bosch wird nach einem tödlichen Schusswaffengebrauch vom Dienst suspendiert und muss sich zudem mit einer Klage der Angehörigen des Opfers auseinandersetzen. Obwohl die Serie dem Vorbild vieler anderer Polizei-Shows folgt und nichts wirklich Bahnbrechendes macht, lobten Kritiker die gute Noir-Stimmung und den Hauptdarsteller Titus Welliver.

Episoden: 10 Folgen, Staffel 2 startet im März 2016

2. "Narcos" (Netflix)

Bösewichte waren eigentlich schon immer faszinierender als Helden – ein Motto, das sich auch die Serie "Narcos" zu Herzen nimmt. Eigentlich müsste man mit den Hauptprotagonisten, den beiden DEA-Agenten Steve Murphy (Boyd Holbrook) und Javier Peña (Pedro Pascal), mitfiebern. Der eigentliche Star von "Narcos" ist aber der charismatische Drogenbaron Pablo Escobar, gespielt von Wagner Moura. Die Serie hält sich recht streng an die historischen Fakten und hat zudem sehr viele spanische Dialoge mit Untertiteln – schließlich ist Kolumbien das Setting.

Episoden: 10 Folgen, Staffel 2 startet 2016

3. "The Man in the High Castle" (Amazon Instant Video)

"The Man in the High Castle" ist die bisher ambitionierteste Eigenproduktion von Amazon. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Philip K. Dick, bekannt durch die Buchvorlagen für "Blade Runner" oder "Total Recall". "The Man in the High Castle" spielt in den 1960ern einer alternativen Welt, in der Nazi-Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt haben. Kritiker lobten die Serie für ihr ausgefeiltes Setting, bemängelten aber die etwas langsame Story-Entwicklung.

Episoden: 10 Folgen, Staffel 2 startet 2016

4. "House of Cards" (Netflix)

Was wäre Netflix ohne Frank Underwood? Der Erfolg des Streamingdienstes hängt unmittelbar mit dem Erfolg der 2013 gestarteten Polit-Serie "House of Cards" zusammen. Für die 3 Leute da draußen, die von dieser Show noch nie gehört haben: Kevin Spacey spielt in "House of Cards" einen wunderbar fiesen US-Abgeordneten, der mit allen Mitteln die Macht in Washington an sich reißen will. Begleitet wird er dabei von seiner nicht minder fiesen Ehefrau Claire, gespielt von Robin Wright. Nicht umsonst konnte "House of Cards" bislang sechs Emmys und zwei Golden Globes einheimsen. Fun Fact: Die Serie ist eigentlich ein Remake einer gleichnamigen britischen Show aus dem Jahr 1990.

Episoden: 39 Folgen, Staffel 4 startet im März 2016

5. "11.22.63" (Hulu)

Mit "11.22.63" hat der US-Streamingdienst Hulu, der in Deutschland leider nicht verfügbar ist, einen potenziellen Kracher in petto. Immerhin basiert die Serie mit James Franco in der Hauptrolle auf dem hochgelobten Steven-King-Roman "Der Anschlag". In "11.22.63" reist der Lehrer Jake Epping aus dem Jahr 2011 zurück in die 1960er, um den Anschlag auf US-Präsident John F. Kennedy zu verhindern.

Episoden: 8 Folgen, Staffel 1 startet am 15. Februar 2016

6. "Master of None" (Netflix)

Der Comedian Aziz Ansari ist in den USA durch seine Rolle in der Serie "Parks and Recreation" längst ein Star. Zudem liefen diverse Stand-up-Auftritte von ihm exklusiv auf Netflix. Der Streamingdienst spendierte dem Schauspieler daher 2015 seine eigene Serie namens "Master of None". Ganz im Stile von "Friends" oder "How I Met Your Mother" dreht sich auch in "Master of None" alles um das (Liebes-)Leben eines modernen New Yorkers irgendwo zwischen Ende 20 und Anfang 30. Aziz Ansari gelingt es in "Master of None" jedoch mit hintergründigem Humor, ziemlich absurde Situationen mit echter Tragik zu verbinden.

Episoden: 10 Folgen, Staffel 2 offiziell noch nicht angekündigt

7. "Sense8" (Netflix)

Die Serie "Sense8" lief selbst in den USA etwas unter dem Radar und dürfte in Deutschland sogar noch weniger Menschen bekannt sein. Wer allerdings "Heroes" mochte, sollte sich unbedingt einmal die Show von den Wachowskis (bekannt durch "Matrix") zu Gemüte führen. In "Sense8" geht es um acht Menschen verstreut auf der ganzen Welt, die plötzlich geistig und emotional miteinander verbunden sind – und natürlich gibt es auch einen Bösewicht, der auf der Jagd nach den "Sensates" ist.

Episoden: 8 Folgen, Starttermin von Staffel 2 noch nicht bekannt

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