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Innogy Smart Home: Alles zu den Geräten und der Bedienung

Der Energieanbieter Innogy bietet ein eigenes Smart-Home-System an, das auch mit einigen Drittanbietern zusammenarbeitet.
Der Energieanbieter Innogy bietet ein eigenes Smart-Home-System an, das auch mit einigen Drittanbietern zusammenarbeitet. (©Innogy 2018)

Stromanbieter Innogy hat eine eigene Schaltzentrale fürs Smart Home im Angebot, die auch mit einigen Geräten anderer Hersteller zusammenarbeit. Wie die Bedienung funktioniert und welche Smart-Home-Produkte mit Innogy Smarthome kompatibel sind, erläutern wir in der folgenden Übersicht.

Innogy Smarthome heißt das System des Stromanbieters, das selbstverständlich auch Kunden nutzen können, die einen Energievertrag mit einem anderen Versorger haben. Innogy Smart Home ist noch dazu kompatibel mit Amazons Sprachassistenten Alexa. Dennoch handelt es sich bei Innogy Smart Home um ein geschlossenes System, in das jedoch einige Geräte anderer Hersteller eingebunden werden können, etwa die smarte Wetterstation von Netatmo.

1. SmartHome Zentrale: Ohne sie geht nichts

 Ohne Zentrale geht nichts: Sie dient als Schnittstelle für die Verwaltung aller Smart-Home-Geräte von Innogy. fullscreen
Ohne Zentrale geht nichts: Sie dient als Schnittstelle für die Verwaltung aller Smart-Home-Geräte von Innogy. (©Innogy 2018)

Um Innogy Smart Home nutzen zu können, benötigst Du die Smart-Home-Zentrale des Anbieters als zentrale Schnittstelle für die Verwaltung all Deiner Smart-Home-Produkte. Das Gerät ist obligatorisch für alle Modelle von Innogy, einzig der Rauchmelder kann ohne die Zentrale verwendet werden.

Der kompakte weiße Kasten verschlüsselt die Funksignale und empfängt automatische Software-Updates. Zugriffe von unterwegs sind innerhalb der ersten 24 Monate kostenlos möglich, danach ist eine monatliche Gebühr an Innogy zu entrichten, wenn der Service weiter genutzt werden soll.

UVP: 99,95 Euro

2. Heizkörperthermostat: Integrierte Feuchtemessung

Ein eigenes Heizkörperthermostat darf in wohl keinem Smart-Home-Setup fehlen: Auch Innogy bietet ein Thermostat an, das für alle handelsüblichen Heizungen passen soll. Durch eine integrierte Feuchtemessung soll der Einsatz des Thermostats den Schimmelschutz erleichtern, noch dazu soll das Gerät sehr leise arbeiten. Wer das Thermostat zusammen mit einem Tür-/Fenstersensor einsetzt, kann sogar etwas Energie sparen, da das System dann die Temperatur während des Lüftens nach unten reguliert.

UVP: 49,95 Euro

3. Tür-/Fenstersensor: Spart Energie und dient als Einbruchschutz

 Der Fensterschutz kann in Kombination mit dem Thermostat sogar Energie einsparen. fullscreen
Der Fensterschutz kann in Kombination mit dem Thermostat sogar Energie einsparen. (©Innogy 2018)

Du möchtest informiert werden, wenn bei Dir zu Hause jemand Unberechtigtes die Tür oder ein Fenster öffnet? Dann ist der Tür-/Fenstersensor von Innogy das richtige Smart-Home-Produkt für Dich. In Kombination mit dem Heizkörperthermostat sorgt der Sensor für ein energieeffizientes Heizen. Wer außerdem noch den Rauchmelder im Einsatz hat, kann diesen bei unberechtigtem Öffnen auslösen lassen – womit er zugleich auch als Einbruchschutz dient.

UVP: 29,95 Euro

4. Bewegungsmelder: Kann Personen von Gegenständen unterscheiden

Der smarte Bewegungsmelder sorgt nicht nur für eine individuelle Lichtsteuerung, sondern auch für eine höhere Sicherheit. Der Bewegungsmelder hat einen Erfassungsbereich von maximal zwölf Metern und registriert unterschiedliche Temperaturen, um so Personen von Gegenständen unterscheiden zu können. Unterschiedliche Lichtprofile lassen sich ebenso anlegen. Ausgelöst wird der Melder durch Licht und Bewegung, dank "Unterkriechschutz" wird auch der Bereich unterhalb des Geräts erfasst.

UVP: 49,95 Euro

 Der Bewegungsmelder reagiert auf Licht und Bewegung. fullscreen
Der Bewegungsmelder reagiert auf Licht und Bewegung. (©Innogy 2018)

5. Rauchmelder: Kann auch ohne Zentrale genutzt werden

Das einzige smarte Gerät von Innogy, das keine Zentrale voraussetzt: der Rauchmelder. Dieser kann mit bis zu 40 anderen Innogy-Rauchmeldern vernetzt werden und warnt frühzeitig vor Rauchentwicklung. Bei einem Alarm kannst Du Dich direkt per E-Mail oder SMS benachrichtigen lassen, zugleich wird ein Notlicht direkt am Rauchmelder eingeschaltet. Clever: Der Rauchmelder lässt sich auch unkompliziert als Einbruchschutz verwenden, der Alarm schlägt, wenn etwa ein Fenster geöffnet wird (Fenstersensor erforderlich).

 UVP: 49,95 Euro

 Das einzige Gerät, das keine Zentrale voraussetzt: der Rauchmelder. fullscreen
Das einzige Gerät, das keine Zentrale voraussetzt: der Rauchmelder. (©Innogy 2018)

6. Zwischenstecker: Die clevere WLAN-Steckdose

Diverse Zwischenstecker hat der Energieanbieter ebenfalls in seinem Angebot. Dabei handelt es sich im Grunde um smarte WLAN-Steckdosen, an die Du ganz herkömmliche Geräte anschließen kannst. So kannst Du die Kaffeemaschine oder das Licht von überall aus bequem per Smartphone-App ein- und wieder ausschalten. Der Zwischenstecker wird einfach nur zwischen Gerät und Steckdose gesteckt, um in das Smart Home eingebunden zu werden. Natürlich kann die Steuerung auf Wunsch auch per Sprache über Amazon Alexa erfolgen.

UVP: 39,95 Euro

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