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iOS 14: Diese 7 Features wünschen wir uns

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Was wird iOS 14 Neues bringen? Wir haben uns Gedanken dazu gemacht.

Im Juni 2020 wird iOS 14 offiziell vorgestellt. Wir haben uns schon einmal Gedanken darüber gemacht, welche neuen Features Apple integrieren könnte – oder besser: sollte. Hier sind sieben Funktionen, die wir uns für iOS 14 wünschen.

1. Stabilität und Performance: Diesmal wirklich

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Klar ist: Apples neues Betriebssystem muss zuverlässiger werden.

Ob Bluetooth-Verbindungsprobleme, schlechtes App-Multitasking oder schnell entladende Akkus: iOS 13 hatte seit dem Release im Herbst 2019 immer wieder mit kleineren und größeren Problemen zu kämpfen – damit muss Schluss sein. Apple sollte daher einmal mehr den Fokus auf Performance und Stabilität legen, wenn nötig auf Kosten neuer Features. Das, was iOS einst so stark machte, ist in den letzten Jahren immer mehr ins Wanken geraten. Deshalb die erste und zugleich dringlichste Bitte für die Entwicklung von iOS 14: laufen soll es, und zwar rund!

2. Homescreen: Etwas entstauben

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Auf dem iPad kannst Du Widgets direkt auf dem Homescreen platzieren.

Der iOS-Homescreen ist im Grunde seit Version 7 im Jahr 2013 unverändert. Zwar sollte Apple an der gewohnten Nutzerfreundlichkeit nicht allzu viel schrauben, aber leichte Anpassungen sollten in iOS 14 drin sein. Vor allem, was die flexible Anordnung von Apps und Diensten anbelangt, hat Android mit seinen tatsächlich frei belegbaren Widgets deutlich die Nase vorn.

Apple hat hier nur den separaten Widgets-Bereich zu bieten, der vom restlichen Homescreen abgetrennt ist. Zumindest auf dem iPad hat Apple gezeigt, dass es anders geht. Dort kannst Du die Widgets direkt auf dem Homescreen zusammen mit anderen Apps platzieren.

3. Always-on-Display: Überfällig!

Bei Herstellern wie Samsung ist Always-on seit Jahren Standard.

Hersteller wie LG oder Samsung setzen schon länger auf Always-on-Displays – Zeit also, dass Apple nachzieht. Die Voraussetzung dafür, der OLED-Screen, ist immerhin schon seit dem iPhone X vorhanden.

Im vergangenen Jahr bekam die Apple Watch Series 5 einen Always-on-Bildschirm. Informationen wie auch Benachrichtigungen können somit energieeffizient und dauerhaft auf dem Bildschirm angezeigt werden, ohne dass dieser entsperrt werden muss. Mit iOS 14 könnte Apple dieses sinnvolle Feature endlich integrieren.

4. Dynamische Wallpaper: macOS macht's vor

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Dynamische Hintergründe sollten auch auf dem iPhone zu realisieren sein.

Wer einen Mac mit aktuellem Betriebssystem besitzt, darf sich an der Schönheit dynamischer Hintergründe erfreuen. Atemberaubende Landschaften werden so noch spektakulärer, da sie sich an die jeweilige Tageszeit anpassen. Ein Feature, das sich auch für iOS 14 bestens eignen würde. Also: Her mit den dynamischen Wallpaper fürs iPhone!

5. System-Apps mit Touch ID/Face ID sperren

Jede beliebe App zusätzlich per Face ID oder Touch ID sichern – eigentlich kein großes Ding.

Ob Online-Banking-App oder Passwortmanager-Programm – viele Drittanbieter-Apps kannst Du bequem und sicher mit Face ID oder Touch ID sperren. Diese Option sollte Apple auch bei seinen eigenen System-Apps bieten, etwa bei der Fotos-App. Warum Du Deine Bilder nicht noch zusätzlich sichern kannst, weiß vermutlich nur Apple selbst. Technische Hürden dürften einer Unterstützung jedenfalls kaum entgegenstehen. Also: Lasst die Nutzer selbst entscheiden, welche Apps sie besonders sichern wollen!

6. Split View: Zwei Apps gleichzeitig

Will Apple der Pro-Bezeichnung der iPhones gerecht werden, sollte der Hersteller auch Pro-Features in iOS 14 integrieren. Denkbar wäre ein iPad-Feature, das sicher auch in angepasster Form auf dem iPhone funktionieren würde: Split View. Nutzer könnten so gleich zwei Apps gleichzeitig nebeneinander starten und nutzen. Anbieten würde sich Split View etwa, um ein Bild per Drag and Drop in eine E-Mail einzufügen. Ein Konzeptvideo zeigt, wie das in der Praxis aussehen könnte.

7. Dies und das

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Bessere Widgets und mehr Elemente im Kontrollzentrum wären kleinere Baustellen, die Apple mit iOS 14 angehen sollte.

Bei Android ist es Standard, bei iOS nach wie vor nicht: Das Festlegen von Standard-Apps, etwa bei Browser oder Mail-Programm. Bis heute ist es also nicht möglich, Links in Mails standardmäßig etwa in Chrome öffnen zu lassen – ein Unding im Jahr 2020. Auch, dass eingehende Anrufe stets im Vollbildmodus dargestellt werden, muss eigentlich nicht sein. Mehr Flexibilität für das Kontrollzentrum wäre ebenfalls wünschenswert, insbesondere, was die Platzierung von Steuerelementen angeht.

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