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iPad Air 3 vs. iPad 9,7 Zoll: Die Unterschiede

Wir verraten, worin sich das iPad Air 3 vom iPad 9,7 Zoll unterscheidet.
Wir verraten, worin sich das iPad Air 3 vom iPad 9,7 Zoll unterscheidet.

Etwas überraschend hat Apple das iPad Air 3 vorgestellt: Doch worin unterscheidet sich das neue Modell eigentlich vom iPad mit 9,7 Zoll von 2018? Unsere Übersicht erläutert alle Unterschiede der beiden Apple-Tablets.

Design und Display: iPad Air 3 punktet mit True Tone

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Das iPad Air 3 hat einen True-Tone-Bildschirm und leicht dünnere Displayränder als das iPad 9,7 Zoll.

In puncto Optik unterscheiden sich das iPad Air 3 und das iPad 9,7 Zoll kaum voneinander: Sie sehen beide aus, wie ein iPad eben schon seit einer gefühlten Ewigkeit aussieht – mit vergleichsweise dicken Bildschirmrändern und Home-Button direkt unterhalb des Bildschirms. Das iPad Air 3 fällt etwas größer und breiter aus, dafür ist die Tiefe mit 6,1 Millimetern deutlich geringer. Zum Vergleich: Das iPad 9,7 Zoll bringt es auf 7,5 Millimeter. Der Namenszusatz "Air" ist demnach gerechtfertigt.

Dafür fällt der Bildschirm beim neuen iPad Air mit 10,5 Zoll etwas größer aus, wobei die Auflösung auf 2224 x 1668 Pixeln ansteigt. Der Screen des iPad 9,7 Zoll bringt es auf 2048 x 1536 Bildpunkte, die Pixeldichte ist jedoch in beiden Fällen identisch und beträgt 264 ppi. Verglichen mit dem Vorjahresmodell bietet das Panel des iPad Air 3 einige Vorteile: Es ist vollständig laminiert, verfügt über eine Antireflex-Beschichtung und deckt den P3-Farbraum ab. Zugleich handelt es sich um ein True-Tone-Display, womit Inhalte besser dargestellt werden, da sich der Bildschirm automatisch an die Lichtfarbe des Umgebungslichts anpasst.

Fazit Design und Display: Der Vorteil liegt ganz klar beim neuen iPad Air.

Performance: iPad Air 3 hat die Nase klar vorn

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Das iPad Air 3 hat den A12 Bionic Chip integriert und ist damit auch für leistungshungrige Anwendungen bestens geeignet.

Beide Tablets unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Performance. Das iPad 9,7 Zoll mit seinem A10 Fusion der vierten Generation ist zwar gewiss keine lahme Ente. Doch das iPad Air 3 mit aktuellem A12 Bionic überflügelt die Leistung des 2018er-Modells deutlich. Zusätzlich punktet der neue Prozessor mit dedizierter Neural Engine für maschinelles Lernen, besonders wichtig für Fotografie oder auch Augmented-Reality-Anwendungen.

Fazit Performance: Ist die Performance ein entscheidendes Kriterium, ist das iPad Air gegenüber dem iPad 9,7 Zoll klar vorzuziehen.

iPad Air 3 iPad 9,7 Zoll
True-Tone-Display mit 10,5 Zoll und 2224 x 1668 Pixeln Bildschirm mit 9,7 Zoll und 2048 x 1536 Pixeln
A12 Bionic Chip und Neural Engine A10 Fusion
Kompatibel mit Smart Keyboard und Apple Pencil Kompatibel mit Apple Pencil
8-MP-Hauptkamera mit F/2.4-Blende 8-MP-Hauptkamera mit F/2.4-Blende
7-MP-Frontkamera mit 1080p-Video 1,2-MP-Frontkamera mit 720p-Video
64 GB oder 256 GB Speicher 32 GB oder 128 GB Speicher
Bluetooth 5.0 Bluetooth 4.2
Gold, Silber, Space Grau Gold, Silber, Space Grau
Ab 549 Euro Ab 349 Euro

Kameras: Verschiedene Webcams

Unterschiede sind hier, zumindest in puncto Hauptkamera, auf dem Papier nicht auszumachen: Beide iPads besitzen einen 8-MP-Hauptsensor mit F/2.4-Blende. HDR- und Panoramaaufnahmen sind mit beiden Geräten möglich, auf einen LED-Blitz muss indes verzichtet werden. Wer sein iPad aber gerne für Videotelefonie einsetzt, wird die deutlich bessere Frontkamera des iPad Air zu schätzen wissen. Sie löst mit 7 Megapixeln auf und erlaubt Videoaufzeichnungen in 1080p. Das iPad 9,7 Zoll begnügt sich mit 720p und nicht mehr zeitgemäßen 1,2 Megapixeln.

Fazit Kameras: Das iPad Air 3 liegt dank der besseren Selfiecam vorne.

Ausstattung: iPad Air 3 mit Smart-Keyboard-Unterstützung

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Im Gegensatz zum iPad 9,7 Zoll unterstützt das neue Modell das Smart Keyboard.

Beide iPads sind mit je zwei Lautsprechern ausgestattet, aufgrund seiner dünneren Bauweise fällt der Akku im iPad Air etwas kleiner aus. Apple nennt dennoch für beide Modelle eine Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden beim Surfen im Internet. Große Unterschiede dürfte es in der Praxis also nicht geben, da der A12 Bionic energieeffizienter arbeitet als das A10 Fusion. In Sachen Speicher bietet das iPad 9,7 Zoll wahlweise 32 GB oder 128 GB, das iPad Air 3 hingegen 64 GB oder 256 GB. Beide Tablets gibt es auch als LTE-Variante.

Das neue iPad Air punktet vor allem mit einer besseren Kompatibilität: Genau wie das iPad aus dem Vorjahr wartet es mit Unterstützung für den Apple Pencil der ersten Generation auf, womit das Gerät auch für Grafiker oder Designer interessant ist. Zudem verfügt es über den Smart Connector, womit sich das Smart Keyboard von Apple direkt am Tablet anschließen lässt – für Vielschreiber ein unverzichtbares Rüstzeug. Am iPad 9,7 Zoll kannst Du hingegen nur Bluetooth-Tastaturen nutzen. Das iPad Air 3 punktet auch mit besserer Bluetooth-Unterstützung: Das Modell hat Bluetooth 5 an Bord, das iPad 9,7 Zoll hingegen nur Version 4.2.

Vermutlich aus Kostengründen hat Apple auf die Integration der Gesichtserkennung Face ID verzichtet, die somit weiter den Pro-Modellen vorbehalten bleibt. Auch das neue iPad Air kann, genau wie das iPad 9,7 Zoll, per Fingerabdruckerkennung Touch ID entsperrt werden. Einen USB-C-Anschluss, wie ihn Apple etwa beim aktuellen iPad Pro verbaut, sucht man ebenfalls vergebens. Stattdessen besitzt auch das iPad Air 3 einen Lightning-Anschluss.

Fazit Ausstattung: Dank Unterstützung des Apple Pencil und des Smart Keyboard liegt das iPad Air 3 bei der Ausstattung vorne.

Preise und Farben: Das iPad Air 3 kostet mehr

Bei den Farben gibt es keine Unterschiede: Beide Tablets gibt es in den Farben Silver, Gold und Space Grau zu kaufen. Die 32-GB-Variante kostet 349 Euro, das 128-GB-Modell 439 Euro. Das iPad Air 3 schlägt hingegen mit 549 Euro (128 GB) beziehungsweise 719 Euro (256 GB) zu Buche.

Fazit Preise und Farben: Die Farben sind gleich, aber das iPad Air 3 kostet deutlich mehr Geld.

Gesamtfazit: Das iPad Air 3 ist besser – und teurer

Verglichen mit dem iPad 9,7 Zoll punktet das neue Modell mit besserem Bildschirm, stärkerer Leistung, kompakterem Look und erweiterter Kompatibilität (Smart Keyboard). Dafür kostet das iPad Air 3 aber auch deutlich mehr.

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