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iPhone 11 und iPhone 11 Pro: 8 Tipps & Tricks für die neuen Handys

iPhone 11
Wir verraten unter anderem, wie Du Slofies mit Deinem iPhone 11 aufnehmen kannst.

Das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro (Max) sind die aktuellen Apple-Smartphones. Und sie bringen neue Features mit, etwa Slofies oder auch einen Nachtmodus. Wir haben acht Tipps für die neuen iPhones zusammengestellt.

Daten von einem anderen iPhone übertragen

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Der Wechsel von einem alten iPhone auf ein neues gelingt seit iOS 12.4 besonders einfach.

Schon die Einrichtung des iPhone 11 oder iPhone 11 Pro geht spielend leicht von der Hand, wenn Du die Daten Deines alten iPhones übertragen willst. Denn: Seit iOS 12.4 geht das ganz einfach von Gerät zu Gerät, der Umweg über iCloud entfällt.

Während der Einrichtung musst Du Dein altes iPhone einfach dicht an das neue iPhone 11 halten, um die Daten kabellos zu übertragen. Ist Deine Netzwerkverbindung zu schwach, kannst Du beide Smartphones auch direkt per Kabel verbinden. Alles, was Du dazu brauchst, sind ein Lightning-auf-USB-3-Kamera-Adapter und ein Lightning-auf-USB-Kabel.

Haptic Touch statt 3D Touch

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Die neuen iPhones haben kein 3D Touch mehr, sondern ausschließlich Haptic Touch.

Das iPhone 11 Pro ist das erste Apple-Flaggschiff seit langer Zeit ohne 3D Touch – stattdessen kommt nur noch Haptic Touch zum Einsatz. Der große Unterschied: Erweiterte Bedienungsmöglichkeiten aktivierst Du nicht über einen unterschiedlich starken Druck auf das Display, sondern schlicht durch längeres Tippen.

Nur die wenigsten Nutzer dürften 3D Touch tatsächlich vermissen, können doch alle wichtigen Aufgaben genauso gut mit Haptic Touch intuitiver durchgeführt werden. Mit einer Ausnahme: Das Aktivieren des Cursors gelingt nur noch durch langes Tippen auf die Leertaste, während Du bei 3D Touch einfach irgendeine Stelle der Tastatur drücken konntest.

So funktioniert der neue Nachtmodus

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Bei aktiviertem Nachtmodus erscheint ein gelbes Mond-Symbol (im Screen oben links).

Das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro (Max) haben ein exklusives Feature, das die älteren Apple-Smartphones nicht haben – einen Nachtmodus. Mit diesem kannst Du selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen brauchbare Aufnahmen erzielen.

Möglich macht das der leistungsstarke A13-Bionic-Chipsatz. Kurz gesagt: Während der eigentlichen Aufnahme werden mehrere Bilder geknipst, die Software sucht sich aus den verschiedenen Fotos automatisch die besten Bereiche heraus und fertigt im finalen Schritt ein einziges Bild an, das deutlich heller als ein Foto ohne Nachtmodus ausfällt.

Den Nachtmodus musst Du nicht separat aktivieren, das Kamerasystem weiß automatisch, wann das Feature aktiv werden soll. In der App erkennst Du den Nachtmodus anhand der gelben Mondsichel, zudem siehst Du anhand der Ziffer, wie viele Sekunden das iPhone voraussichtlich für die Belichtung des Bildes benötigt – meistens zwischen einer und fünf Sekunden.

Hinweis: Wunder kann auch der Nachtmodus nicht vollbringen, weswegen Du bei der Aufnahme auf geeignete Motive achten solltest, die sich möglichst nicht bewegen.

Videos in 4K mit 60 fps

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Die Kameras der iPhone-11-Pro-Reihe sind der eigentliche Star.

Die 4K-Videoaufnahmen wird von jeder Kamera in den neuen iPhones unterstützt – sogar von der Selfie-Cam auf der Vorderseite. Bitte beachte aber, dass Du Dich bei der 4K-Videoaufzeichnung mit 60 Bildern pro Sekunde für eine der drei Hauptkameras entscheiden musst, während der Aufnahme also nicht zwischen den einzelnen Linsen wechseln kannst.

Möchtest Du während einer Aufnahme zwischen den Objektiven wechseln, steht Dir nur 4K mit 30 fps zur Verfügung. Leider ist es auch unter iOS 13 nicht möglich, direkt innerhalb der Kamera-App zwischen den verschiedenen Auflösungen zu wechseln. Der Weg führt weiterhin über die Optionen: "Einstellungen > Kamera >  Video aufnehmen".

Übrigens: Die aktuellen iPhones besitzen allesamt eine Ultraweitwinkelkamera. Diese kannst Du ganz einfach aktivieren, in dem Du in der Kamera-App auf den 0,5x-Button tippst. Die neue Linse eignet sich besonders für Landschaftsaufnahmen, da sie ein deutlich größeres Sichtfeld abdeckt.

So kannst Du "Slofies" aufnehmen

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Die Frontkamera nimmt "Slofies" mit 120 Bildern pro Sekunde auf.

Mit der Frontkamera des iPhone 11 und iPhone 11 Pro (Max) kannst Du sogenannte "Slofies" aufnehmen. Hinter dem neuen Begriff steckt eine simple Funktion, nämlich das Aufnehmen von Selfies in Zeitlupe. So zeichnet die Frontkamera Videos mit 120 Bildern pro Sekunde auf, womit die Sequenz sehr langsam bei hoher Qualität wiedergegeben wird. Das fertige Werk kann anschließend im Handumdrehen mit Freunden und Bekannten geteilt werden.

Öffne dafür zunächst die Kamera-App, wechsele von Rück- auf Frontkamera und wische bei den Kameramodi bis um Eintrag "Slo-Mo". Betätige den Auslöser, um Dein "Slofie" aufzunehmen, und drückte den Auslöser erneut, um die Sequenz zu beenden. Das Video wird ganz normal in der Fotos-App abgelegt.

Face ID jetzt aus unterschiedlichen Blickwinkeln

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Face ID präsentiert sich in den neuen iPhones in verbesserter Form.

Face ID ist in den neuen iPhones laut Apple nicht nur rund 30 Prozent schneller, sondern funktioniert auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So kannst Du Dich jetzt etwa leichter mit Deinem Gesicht identifizieren, wenn das iPhone einfach auf dem Tisch liegt. Bei älteren iPhones funktioniert das nicht, da der Winkel etwas kleiner ausfällt.

Fast-Charging-Netzteil mit 18 Watt

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Das iPhone 11 beherrscht Fast Charging, dafür brauchst Du aber ein starkes Netzteil.

Schon gemerkt? Das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro lassen sich besonders schnell laden – Fast Charging sei Dank. Erstmals hat Apple seinen Handys auch ein entsprechend starkes 18-Watt-Netzteil beigelegt, mit dem der iPhone-Akku innerhalb einer halben Stunde zur Hälfte aufgeladen werden kann.

Leider liegt das Schnelllade-Netzteil nur den Pro-Modellen bei, das iPhone 11 kommt weiterhin mit schwachbrüstigem Netzteil aus. Hier hilft nur der Kauf eines stärkeren Netzteils mit entsprechendem  USB-C-auf-Lightning-Kabel.

U1-Chipsatz: Orten leicht gemacht

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Der U1-Chip ermöglicht ein präzises Orten.

Alle neuen iPhones haben den sogenannten U1-Chip an Bord. Doch was steckt dahinter? Es handelt sich hierbei um einen Chip mit Ultrabreitband-Technologie, die freilich nicht neu ist, aber zum ersten Mal in einem Smartphone zum Einsatz kommt. Dank U1-Chip ist vor allem eine genauere Ortung möglich, was im ersten Schritt dem AirDrop-Feature zugute kommt.

Hier musst Du Dein iPhone lediglich in Richtung eines anderen iPhones, das ebenfalls mit dem U1 ausgestattet sein muss, halten – schon erscheint das Gerät prominent an erster Stelle. Das ist insbesondere sinnvoll in Bereichen, in denen viele unterschiedliche iPhones unterwegs sind.

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