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iPhone 12: Diese 5 Neuheiten könnte Apple auf dem Oktober-Event zeigen

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Apple lädt zu seinem Oktober-Event – doch was könnte der Hersteller alles zeigen? Bild: © Apple 2020

Wenn Apple am 13. Oktober seine virtuelle Keynote abhält, gilt das iPhone 12 als gesetzt – doch dabei könnte es nicht bleiben. Welche neuen Produkte Apple außerdem vorstellen könnte, erfährst Du in unserer Übersicht.

iPhone 12: Apples neue 5G-Smartphones

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Das neue iPhone 12 wird voraussichtlich in vier unterschiedlichen Ausführungen erscheinen. Bild: © YouTube/EverythingApplePro 2020

Die neuen iPhones kommen in diesem Jahr später als sonst – nämlich im Oktober statt im September. Schuld: vorübergehende Produktionsengpässe aufgrund der weltweiten Lage. Beobachter erwarten von Apple gleich vier neue iPhones in drei unterschiedlichen Größen, allesamt mit OLED- statt LCD-Screen. Selbst die Namen sollen schon bekannt sein:

  • iPhone 12 mini: 5,4 Zoll
  • iPhone 12: 6,1 Zoll
  • iPhone 12 Pro: 6,1 Zoll
  • iPhone 12 Pro Max: 6,7 Zoll.

Während das iPhone 12 mini und das iPhone 12 die preisgünstigen Modelle sein sollen, handelt es sich bei den Pro-Ausführungen um die Flaggschiff-Varianten. Alle neuen iPhones werden ziemlich sicher im schnellen 5G-Netz unterwegs sein, worauf nicht zuletzt der Claim des Apple-Events hindeutet – "Hi, Speed".

Kleinere Änderungen dürfte es beim Design geben: Zwar wird die grundsätzliche Designsprache mit Edge-to-Edge-Display und Notch für die Face-ID-Sensoren beibehalten. Der Look soll jedoch etwas kantiger und weniger rundlich ausfallen – und so sich der Optik des iPad Pro angleichen.

Die meisten Unterschiede zwischen den Modellen wird es – abseits der Größe – wohl bei den Kameras geben. Eine Triple-Kamera wird wohl den Pro-Modellen vorbehalten bleiben, während die Einstiegsmodelle mit einer Dual-Kamera vorliebnehmen müssen. Apple dürfte die Pro-Smartphones zudem mit einem LiDAR-Sensor ausstatten, den man schon vom iPad Pro kennt. Mit diesem können Distanzen präzise gemessen werden, was das Erlebnis in Augmented-Reality-Apps verbessern dürfte.

Aber: Ein schnelles 120-Hz-Panel, wie es zwischenzeitlich für die Pro-Versionen erwartet wurde, soll wohl nicht kommen. Fraglich bleibt auch, ob Apple die vier iPhones gleichzeitig veröffentlicht wird. Ein mögliches Szenario: Zum Start werden nur zwei von vier iPhones direkt in den Handel gelangen, die beiden Flaggschiff-Smartphones erst einige Wochen später.

Wahrscheinlichkeit: 99,9 Prozent

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AirPods Studio: Over-Ear-Kopfhörer mit Premium-Ambitionen

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Die AirPods Studio sollen sich durch magnetisch haltende Teile auszeichnen Bild: © Twitter/Jon Prosser 2020

Die AirPods-Marke ist seit Jahren etabliert – bislang aber ausschließlich als In-Ear-Kopfhörer. Mit den AirPods Studio könnte sich das ändern: Angeblich will Apple einen eigenen Over-Ear-Kopfhörer im Premiumsegment auf den Markt bringen, womöglich in zwei Ausführungen: einmal als Fitness-Variante und einmal als herkömmliches Modell.

Als sichere Features gelten Noise Cancelling und der Transparenzmodus, punkten soll der Kopfhörer aber auch mit seiner Vielseitigkeit. Magnetisch haltende Komponenten sollen dafür sorgen, dass sie im Handumdrehen ausgetauscht werden können. Damit ließen sich die AirPods Studio unkompliziert nach eigenen Wünschen anpassen.

Aber: Ob Apple die AirPods Studio tatsächlich am 13. Oktober vorstellen wird, ist nicht klar. Laut Leaker Jon Prosser auf Twitter sei die Massenproduktion mindestens bis 20. Oktober nicht abgeschlossen. Somit werde Apple die High-End-Kopfhörer wohl nicht am 13. Oktober vorstellen. Denkbar sei eine simple Pressemitteilung gegen Ende Oktober, auch ein weiteres Event im November sei nicht ausgeschlossen. Es bleibt spannend.

Wahrscheinlichkeit: 50 Prozent

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AirTags: Kleine Tracker für das Finden von Dingen

Wie oft verlegst Du Dinge in den eigenen vier Wänden und verbringst unzählige Minuten mit der nervenaufreibenden Suche danach? Mit den AirTags könnte das ein Ende haben. Das Konzept: Kleine Buttons werden an beliebigen Objekten angebracht, über das iPhone kannst Du einen Ton auslösen, um verschwundene Gegenstände schnell und unkompliziert wiederzufinden. Genau das könnten die AirTags erledigen, ganz im Stile der bekannten Tracker von Tile.

Spekuliert wird über die Apple AirTags schon seit geraumer Zeit, auf der iPhone-12-Keynote könnte Apple das praktische Gadget endlich enthüllen. Zumindest die Einladung für das Apple-Event erweckt sogar den Anschein, als würde sich die Form der AirTags darin wiederfinden. Doch: in letzter Sekunde scheint Apple die AirTags abermals verschoben zu haben, laut Leaker Jon Prosser gar auf März 2021.

Wahrscheinlichkeit: 25 Prozent

Macs mit eigenen Prozessoren: Der Umstieg startet

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Der erste Mac mit eigenem Chip von Apple steht an. Bild: © Apple 2020

Apple hat im Rahmen der WWDC 2020 im Juni den schrittweisen Wechsel von Intel-Prozessoren hin zu eigenen Chips in Macs mitgeteilt – noch 2020 soll ein erster Mac auf Basis der ARM-Architektur erscheinen. Somit könnte Apple diesen Mac auf dem iPhone-12-Event vorstellen, wenngleich das unter Beobachtern nicht als gesichert gilt. Eine Ankündigung erst im November oder gar Dezember ist ebenso denkbar.

Die spannende Frage ist vor allem – mit welchem Modell wird Apple in das neue Zeitalter starten? Mit einem Einsteigermodell oder gar gleich mit einem High-End-Laptop? So genau weiß das noch keiner. Ein Einsatz im MacBook Air wäre für den Anfang wohl nur folgerichtig, schließlich wird sich der Umstieg auf die neuen Chips über mehrere Jahre hinwegziehen – da wird Apple wohl nicht gleich sein ganzes Pulver verschießen.

Wahrscheinlichkeit: 75 Prozent

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HomePod mini: Ernsthafte Konkurrenz für Amazon Echo und Google Home

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Ein günstigerer HomePod mini könnte eine größere Zielgruppe erreichen. Bild: © MacRumors 2020

Hinter vorgehaltener Hand weiß es wohl jeder – der erhoffte Kassenschlager war der Apple HomePod nicht. Recht schnell musste Apple sogar den Preis für seinen Smart Speaker senken, was für den Hersteller eher ungewöhnlich ist. Ein HomePod mini zu einem günstigeren Preis könnte neue Käuferschichten erschließen, denen der normale HomePod schlicht zu teuer war.

Ein günstigerer Ableger würde somit direkt mit den Lautsprechern von Amazon und Google konkurrieren, die deutlich erschwinglicher sind. Die entscheidende Frage: Wird das reichen, um endlich Fuß im Smart-Speaker-Markt zu fassen? Denn eines ist klar: Sprachassistentin Siri hat es schwer gegen die schier übermächtigen Konkurrenten, allen voran Alexa.

Wahrscheinlichkeit: 70 Prozent

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