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iPhone X: Diese 6 Features hat Apple bei der Keynote verschwiegen

Das iPhone X hat einige verborgene Stärken – und Schwächen.
Das iPhone X hat einige verborgene Stärken – und Schwächen. (©Apple 2017)

Auf seiner Keynote am Dienstagabend hat Apple nicht alle neuen Features des iPhone X verraten. Wir erklären Dir, welche Sachen der Hersteller verschwiegen hat und was diese bringen.

Während Apple mit dem iPhone 8 eher konservative Modellpflege betreibt, soll das iPhone X der Smartphone-Sparte zu neuem Schwung verhelfen und wieder Begeisterung bei den Fans und Technik-Enthusiasten wecken. Während seiner Keynote hat der Hersteller dabei einige Features und Fakten genannt, auf die sich potenzielle Käufer des iPhone X freuen dürfen. Aber einige Dinge hat der Hersteller auch verschwiegen.

1. Fast Charging – aber mit einem großen Haken

Erstmals unterstützen die neuen iPhone-Modelle offiziell das schnelle Aufladen über Fast Charging – ein Feature, das in Top-Smartphones der Konkurrenz schon lange Standard ist: schnelles Aufladen via Fast Charge. In rund 30 Minuten soll es so möglich sein, den Akku von iPhone X oder iPhone 8 zur Hälfte aufzuladen. Allerdings hat dieses Feature leider einen ziemlich großen Haken.

 Das iPhone X kann nicht nur Wireless, sondern auch Fast Charging. fullscreen
Das iPhone X kann nicht nur Wireless, sondern auch Fast Charging. (©Apple 2017)

Mit dem Standard-Netzteil der iPhones wird Fast Charging nämlich nicht funktionieren. Wer die Funktion nutzen möchte, benötigt ein Netzteil von aktuellen MacBook- oder MacBook-Pro-Modellen. Doch selbst User, die ein solches Netzteil besitzen, müssen sich immer noch einen Adapter zulegen, der den Anschluss des USB-C-Steckers an den Lightning-Port der iPhones ermöglicht. Insgesamt leider eine sehr umständliche und kostspielige Lösung.

2. Galileo-Support

Als erste iPhone-Modelle unterstützen iPhone X und iPhone 8 das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo. Das dürfte den Smartphones unter anderem bei der Erfassung von Standortdaten helfen. GPS wird daneben natürlich weiterhin auch unterstützt.

3. Die Benachrichtigungszentrale ist an gewohnter Stelle

Da das iPhone X keinen Home-Button mehr hat, muss die Bedienung von iOS grundlegend überarbeitet werden. Möchten Nutzer aus einer App zurück zum Hauptbildschirm springen, klappt dies in Zukunft durch eine Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben. Damit lässt sich aber das Kontrollzentrum auf diesem Weg nicht mehr aktivieren.

Das Kontrollzentrum wandert aus diesem Grund nach oben und lässt sich beim iPhone X durch ein Nach-unten-Wischen vom oberen Displayrand öffnen – aber nur an der rechten Seite. Wird vom linken oberen Displayrand nach unten gewischt, wird genau wie bisher auch die Benachrichtigungszentrale angezeigt. Das Ganze erfordert sicherlich etwas Übung, sollte aber hoffentlich schnell vonstattengehen.

4. Das Display ist dunkler als beim Galaxy S8

Dank der neuen OLED-Technologie im iPhone X kann Apple beim Display erstmals seit Langem wieder mit Samsung konkurrieren. Welcher Screen letztlich der bessere ist, werden wohl erst aufwändige Vergleiche zeigen. Bei der Helligkeit zieht Apple aber ganz klar den Kürzeren, denn während das Display im Galaxy S8 bis zu 1240 Nits schafft, sind es im iPhone X nur 625 Nits. Hell genug für den Alltagsgebrauch sollten aber beide Bildschirme sein.

 Der Screen des iPhone X erreicht nicht die gleiche Helligkeit wie jener im Samsung Galaxy S8. fullscreen
Der Screen des iPhone X erreicht nicht die gleiche Helligkeit wie jener im Samsung Galaxy S8. (©Apple 2017)

5. Die Selfie-Kamera wurde nicht verbessert

Bei den Kameras hat sich Apple in diesem Jahr nur für zaghafte Upgrades entschieden. Gesprochen wurde auf der Keynote vor allem über das TrueDepth-Kamera-System, das Apple für die Gesichtserkennung nutzt. Die eigentliche Selfie-Cam ist jedoch immer noch exakt die gleiche wie schon im iPhone 7.

6. Das iPhone unterstützt endlich HEVC

Wer in Zukunft von Online-Videos spricht, wird an HEVC vermutlich nicht mehr vorbeikommen. Der Kompressionsstandard ist quasi der Nachfolger von MPEG4 und kann hochauflösendes Videomaterial wesentlich effizienter für das Streaming codieren. Heißt unterm Strich: Gestreamte Videos verbrauchen nur noch die Hälfte an Datenvolumen. Wirklich revolutionär ist der HEVC-Support im iPhone X zwar nicht, denn andere Hersteller unterstützen diesen Standard auch schon. Aber ein willkommener Bonus ist es allemal.

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