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Kein freier iPhone-Speicher? 5 Tipps zum Erweitern

Reicht der iPhone-Speicher nicht aus, kann man ihn erweitern.
Reicht der iPhone-Speicher nicht aus, kann man ihn erweitern. (©Leef LTD 2015)

Wenn der iPhone-Speicher voll ist, hat man verschiedene Möglichkeiten, um die Kapazität zu erweitern. Apps rausschmeißen ist die einfachste Variante, doch es gibt noch andere clevere Möglichkeiten. Wir erklären, welche fünf Tipps bei einem vollen iPhone-Speicher helfen.

Auch bei den aktuellen Smartphone-Flaggschiffen iPhone 6s und iPhone 6s Plus hält Apple nach wie vor an der Einsteigerkapazität von lediglich 16 GB fest – zum Leidwesen vieler User, die mitunter Kapazitätsprobleme auf ihrem Gerät beklagen. Erst mit dem iPhone 7 wird wohl auf die kleine Speichervariante verzichtet. Nicht immer kann der benötigte Speicherbedarf schon beim Handykauf präzise geschätzt werden. Mit Apps, Games oder auch Musik ist der iPhone-Speicher schnell gefüllt. Da keine Speichererweiterung via microSD möglich ist, muss man auf Alternativen zurückgreifen. Wir klären, welche Möglichkeiten Du hast.

1. Schutzhülle mit integriertem Speicher nutzen

 Das Mophie Space Pack ist ein Vertreter der Schutzhüllen mit integriertem Speicher. fullscreen
Das Mophie Space Pack ist ein Vertreter der Schutzhüllen mit integriertem Speicher. (©Mophie 2016)

Die wohl komfortabelste Lösung ist die Verwendung einer Schutzhülle mit integriertem Speicher. Ganz günstig ist diese Anschaffung allerdings nicht: So schlägt beispielsweise das Space Pack des Herstellers Mophie mit schlappen 160 Euro zu Buche. Dafür erhält der Käufer zusätzliche 32 GB Speicherkapazität für sein iPhone 6 oder auch iPhone 6s. Möchte man zur 64 GB-Variante greifen, werden knapp 210 Euro fällig. Die Nutzung erfolgt über die dazugehörige Gratis-App. Musik, Videos, Fotos, Dokumente – all das kann auf den externen Speicher ausgelagert werden.

2. WLAN-Festplatten für zusätzlichen Speicher nutzen

 WLAN-Festplatten eignen sich ebenfalls für die mobile Nutzung. fullscreen
WLAN-Festplatten eignen sich ebenfalls für die mobile Nutzung. (©Seagate 2016)

Mobile WLAN-Festplatten sind ebenfalls ein probates Mittel, um den Speicher des iPhones zu erweitern. Ein Vertreter aus dieser Rubrik ist Wireless Plus von Seagate. Legt man ca. 150 Euro auf den Tisch, erhält man 1 TB Speicherkapazität. Wer den doppelten Speicher benötigt, muss 50 Euro mehr bezahlen. In Kombination mit der kostenlosen App kannst Du so stets auf Deine Lieblingsinhalte zugreifen. Die Akkulaufzeit des Datenspeichers beträgt maximal 10 Stunden und die Festplatte lässt sich gleichzeitig als praktischer Wireless-Hub für mehrere Geräte verwenden.

3. WLAN-Kartenleser mit USB-Stick oder SD-Karte

 Funktioniert mit USB-Sticks oder Speicherkarten: Der WLAN-Kartenleser von Kingston. fullscreen
Funktioniert mit USB-Sticks oder Speicherkarten: Der WLAN-Kartenleser von Kingston. (©Kingston 2016)

Wer es kleiner braucht, kann zu einem mobilen Kartenleser greifen. Kingston hat mit dem MobileLite Wireless einen solchen Kartenleser im Angebot. Einfach einen USB-Stick oder eine SD-Karte in das Gerät einstecken und die ideale Speichererweiterung für unterwegs ist einsatzbereit. Mit der kostenlosen App können die Inhalte mit bis zu drei Geräten gleichzeitig ausgetauscht werden. Kostenpunkt: etwa 20 Euro und natürlich der Preis für den USB-Stick oder die SD-Karte. Dafür kann das Gerät auch als Smartphone-Notstrombatterie verwendet werden.

4. Google Drive, Dropbox oder iCloud als Alternative

 Cloud-Dienste wie Dropbox sind eine Alternative zu Speichererweiterungen fullscreen
Cloud-Dienste wie Dropbox sind eine Alternative zu Speichererweiterungen (©CC: Flickr/Ian Lamont 2015)

Eine andere Möglichkeit, Medieninhalte und Dokumente auszulagern, sind Cloud-Dienste wie Google Drive, Amazon Cloud Drive, Dropbox oder eben iCloud. Bei allen Anbietern gibt es eine gewisse Speichermenge kostenlos. Wer mehr will, muss zahlen. Apple selbst stellt seinen Kunden 5 GB kostenlos zur Verfügung, für monatlich nur 99 Cent erhältst Du bereits 50 GB. Der Nachteil von Cloud-Diensten: Für die Nutzung muss man stets über eine aktive Internetverbindung verfügen. Gerade unterwegs kann die exzessive Nutzung der Cloud das Datenvolumen des Tarifs aufzehren. Darüber hinaus ist die Sicherheit von Cloud-Diensten umstritten, auch Apple machte zuletzt negative Schlagzeilen mit seinem Datendienst.

Alle Speichererweiterungen haben einen entscheidenden Nachteil: Sie erlauben stets nur den Austausch von gängigen Medieninhalten. Apps oder Games lassen sich darauf nicht installieren, das funktioniert nur direkt auf dem internen Speicher des iPhones. Wer also Platz für Systemdateien benötigt, kommt um den Kauf eines iPhones mit größerer Speicherkapazität nicht herum. Nur der interne Speicher des Smartphones selbst stellt eine vollumfassende Nutzung für alle Verwendungszwecke sicher.

 5. Speicherfresser-Apps in den Einstellungen identifizieren & löschen

Eine andere Möglichkeit ist, einmal ordentlich auf dem iPhone aufzuräumen – und somit überflüssige Apps, Dateien und sonstigen Datenmüll restlos zu löschen. Um zu erfahren, welche Anwendungen den meisten Speicherplatz belegen, musst Du in das entsprechende Menü navigieren: "Einstellungen > Allgemein > Speicher- & iCloud-Nutzung > Speicher verwalten". In diesem Menü werden Dir die Apps angezeigt, die am meisten Speicherplatz beanspruchen, beginnend ganz oben beim größten Speicherfresser. Wenig genutzte Apps oder Spiele können direkt in dieser Verwaltung gelöscht werden.

Trick: Freier Speicher durch Download aus dem iTunes Store

Ist nur noch wenig Speicher auf dem iPhone vorhanden, gibt es auch noch einen einfachen Trick um kurzerhand etwas Platz freizuschaufeln. Dazu muss nur versucht werden, einen Film aus dem iTunes Store auszuleihen. Im Video und unserem Ratgeber zum Thema erklären wir den praktischen Kniff genauer.

Zusammenfassung

  1. Akku-Schutzhüllen mit integriertem Speicher werden einfach aufs iPhone gesteckt
  2. WLAN-Festplatten eignen sich ebenfalls zur Speichererweiterung
  3. WLAN-Kartenleser sind eine ideale Speichererweiterung für unterwegs
  4. Cloud-Dienste wie Google Drive, Amazon Cloud Drive, Dropbox oder iCloud nutzen
  5. Speicherfresser-Apps in den Einstellungen identifizieren und löschen
  6. Durch einen Download-Trick kann kurzfristig Platz geschaffen werden

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