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Laptop für Videobearbeitung: 5 extrem leistungsstarke Notebooks

Wer einen mobilen Rechner zur Videobearbeitung sucht, findet hier 5 passende Laptops.
Wer einen mobilen Rechner zur Videobearbeitung sucht, findet hier 5 passende Laptops. Bild: © Adobe Stock/artiemedvedev 2020

Ob als Vlogger oder Freelancer in der Film- oder Werbeindustrie: Wenn Du einen guten Laptop für Videobearbeitung suchst, musst Du bereit sein, etwas mehr Geld auszugeben. Wir verraten Dir, auf welche Kriterien Du beim Kauf achten solltest und stellen Dir fünf Notebooks vor, die hochauflösendes Videomaterial und Post-Production-Effekte bewältigen können.

Laptop für Videobearbeitung: Darauf kommt es an

Um 4K-Videomaterial zu verarbeiten, Special-Effects zu kreieren und lange Videos aus vielen Bild- und Audiospuren zu rendern, braucht es einen PC mit viel Power. Als mobile Alternative zu einem stationären Rechner bieten sich leistungsstarke Notebooks an, zum Beispiel auch diese 7 Gaming-Laptops, die mein Kollege Andreas empfiehlt. Darunter finden sich auch für die Videobearbeitung geeignete Notebooks für unter 1.000 Euro.

Je nach Anforderung kann es ratsam sein, beim Kauf auf spezielle Komponenten zu achten, etwa eine dedizierte Grafikkarte für Videobearbeitung. Zudem gilt es, einen Kompromiss zwischen der Größe des Laptops und der Leistung zu finden. Je stärker das Gerät, desto größer und schwerer ist es in der Regel auch. Vor dem Kauf solltest Du Dir also überlegen, welche dieser Kriterien Dir besonders wichtig sind:

  • Displaygröße: Mit kleinen Laptops bist Du sehr mobil, leistungsstärkere Modelle fallen in der Regel größer aus. Ein größerer Screen kann auch beim Hantieren mit vielen Fenstern innerhalb der Schnittsoftware von Vorteil sein.
  • Displayauflösung: Wer 4K- oder sogar 8K-Material verarbeitet, dem wird ein Full-HD-Display nicht reichen. Für Farbkorrekturen braucht es zudem Bildschirme mit möglichst akkurater Farbwiedergabe.
  • Prozessor: Überlege Dir, wie viele Kerne der Prozessor mitbringen sollte. Videobearbeitung ist eine der Anwendungen, die von mehr Rechenkernen profitieren. Reicht ein i5? Oder sollte es besser ein i7 oder i9 sein? Auch AMDs aktuelle Ryzen-Serien 3000 und 4000 sind einen Blick wert.
  • Arbeitsspeicher: Videobearbeitung benötigt viel RAM, da das Material zwischengespeichert wird, das Du gerade bearbeitest.
  • Grafikkarte: Für das Schneiden von Videos eignen sich Laptops mit dedizierter Grafikkarte am besten. Mittlerweile können die mobilen Modelle auch mit Grafikkarten für Desktop-Rechner mithalten.
  • Anschlüsse: Wichtig ist auch ein Blick auf die Anschlüsse. Willst Du beispielsweise externe Grafikkarten nutzen, sollte ein Thunderbolt-3-Port vorhanden sein. Praktisch ist auch ein SD-Kartenleser, da Du Dir so die Mitnahme eines externen Kartenlesers sparst.

MacBook Pro (16 Zoll)

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Ein ausgezeichnetes Trackpad und die Touch Bar sprechen für das MacBook Pro. Bild: © SATURN 2020

Wer mit Apples beliebter Schnittsoftware Final Cut Pro arbeiten will, kommt nicht um den Kauf eines Mac herum. Gut beraten bist Du mit dem 16-Zoll-MacBook Pro, einem leistungsstarken und gleichzeitig schlanken und leichten Laptop. Die Intel-Prozessoren bis zum i9 lassen sich mit bis zu 64 GB RAM kombinieren, als Grafikkarten stehen Modelle der AMD Radeon Pro 5000M Series zur Auswahl.

Zu den Highlights des MacBook Pro zählen das ausgezeichnete Trackpad sowie die Touch Bar, die je nach App unterschiedliche Funktionen erfüllt. Bei der Videobearbeitung lässt sich etwa einfach durch das Videomaterial spulen. Nachteil ist abseits vom hohen Preis auch die geringe Anzahl an Ports, einen SD-Kartenslot gibt es ebenfalls nicht.

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Acer ConceptD 7

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Das Acer ConceptD 7 besitzt ein kalibriertes und getestetes Display für professionelle Designarbeit. Bild: © SATURN 2020

Acer hat mit dem ConceptD 7 einen Laptop mit einigen der aktuell leistungsstärksten Komponenten im Angebot. Dank Nvidia-RTX-Grafikkarte, Intel-Core-i7-Prozessor und 16 bis 32 GB RAM eignet sich das Modell sehr gut für die Videobearbeitung. Da der 4K-IPS-Screen des ConceptD 7 Pantone-Farbsystem-kalibriert ist, kann der Laptop auch für Farbkorrekturen genutzt werden. Der Acer-Rechner ist eine gute Windows-Alternative zum MacBook Pro. Zwar ist er nicht ganz so schlank und leicht wie der Apple-Laptop, dafür bietet er eine größere und vielfältigere Auswahl an Anschlüssen.

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Microsoft Surface Book 3 (15 Zoll)

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Das Surface Book 3 ist ein Convertible mit abnehmbarer Tastatur und hoher Grafikleistung. Bild: © SATURN 2020

Eine weitere leistungsstarke Windows-Alternative zum MacBook Pro ist das Microsoft Surface Book 3. Vor allem die 15-Zoll-Variante, die mein Kollege Andreas bereits testen konnte, eignet sich sehr gut für die Videobearbeitung. Das Surface Book bringt dank Nvidia GTX 1660 Ti Max-Q ordentlich GPU-Power mit und eignet sich für sehr anspruchsvolle Grafikarbeiten.

Das 15-Zoll-Display löst mit 3240 x 2160 Pixeln auf und ermöglicht Stifteingabe per Surface Pen. Im Tastatur-Teil befindet sich ein SD-Kartenleser, einen Thunderbolt-3-Anschluss gibt es hingegen nicht. Dank der abnehmbaren Tastatur und einer Akkulaufzeit von bis zu 11,5 Stunden laut Hersteller ist das Surface Book extrem vielseitig und flexibel  – je nach Ausstattung aber auch sehr teuer.

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Dell XPS 15

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Der Dell XPS 15 wird als der "kleinste Performance-Laptop der Welt" beworben. Bild: © SATURN 2020

Dells XPS 15 punktet mit einem 4K-OLED-Display, das 132 Prozent des sRGB-Farbraums abdeckt und 434 Nits Helligkeit liefert. Die Performance steht der Grafikwiedergabe in nichts nach: Im Inneren werkeln Intel-Prozessoren der zehnten Generation bis zum Core i9 mit bis zu 64 GB RAM und 1 TB internem Speicher. Die Grafikkarte zählt nicht zu den leistungsstärksten in diesem Segment, dafür sind SD-Kartenleser und Thunderbolt-3-Port vorhanden. Die Akkulaufzeit ist für einen 4K-Laptop gut, aber nicht überragend. Überzeugen können wiederum die hochwertige Verarbeitung mit Aluminium und Carbon sowie das geringe Gewicht.

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MSI Creator 15

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Der Creator 15 von MSI wird höchsten Grafikanforderungen gerecht. Bild: © SATURN 2020

Der MSI Creator 15 trägt seine Spezialisierung bereits im Namen: Der Laptop mit Nvidia-GeForce-RTX-Super-Grafikkarte richtet sich an Kreativschaffende. Ein Intel Core i7 der zehnten Generation und bis zu 32 GB RAM sorgen für ausreichend Leistung bei der Videobearbeitung, der interne Speicher fasst bis zu 512 GB. Wie der Dell XPS 15 besitzt der Creator ein 4K-Display und deckt 100 Prozent der AdobeRGB-Farbskala ab. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt und wurde anschließend sandgestrahlt. SD-Kartenleser und Thunderbolt-3-Anschluss sind vorhanden. Der Hersteller hebt zudem die Akkukapazität von üppigen 99,9 Wh hervor.

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