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Mac schneller machen: Das kannst Du tun

Mit einigen Handgriffen kannst Du Deinen Mac etwas flotter machen.
Mit einigen Handgriffen kannst Du Deinen Mac etwas flotter machen. Bild: © YouTube/ Marques Brownlee 2018

Schon im Alltag optimiert macOS den Rechner ziemlich gut – falls das nicht ausreicht, kannst Du den Mac in wenigen Schritten wieder schneller machen. Wie das funktioniert, erfährst Du jetzt.

Updates installieren

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Stelle sicher, dass Dein Mac immer auf dem aktuellen Stand ist. Bild: © Apple 2019

Es ist eine Binsenweisheit, dennoch darf der Hinweis darauf nicht fehlen – die Rede ist von Updates. Stelle sicher, dass Dein Mac stets das aktuellste Betriebssystem installiert hat, auch Apps solltest Du immer aktuell halten. Nur mit den neuesten Aktualisierungen kannst Du die Grundlage für ein schnelles Mac-System schaffen.

Wähle dazu über das Apple-Menü "Systemeinstellungen > Softwareupdate". Sollte ein Update zur Verfügung stehen, kannst Du dieses mit einem Klick auf "Jetzt aktualisieren" herunterladen und installieren. Sollten Updates für Apps nicht ohnehin automatisch aktualisiert werden, kannst Du den Mac App Store öffnen und den Reiter "Updates" anklicken.

Speicher optimieren

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Mithilfe der Speicheroptimierung kannst Du im Handumdrehen Speicherplatz freigeben. Bild: © Apple 2019

    Seit macOS Sierra kannst Du den Speicher auf Deinem Mac in Eigenregie optimieren. Das funktioniert über das Apple-Menü: "Über diesen Mac > Speicher > Verwalten". Im Abschnitt "Speicher optimieren" klickst Du nun auf "Optimieren", damit automatisch nach möglichen Verbesserungen gesucht wird. In diesem Fall bekommst Du Empfehlungen vorgeschlagen, wie Du durch das Löschen von Dateien den Speicher am besten optimieren kannst. Die Dateien kannst Du nach Größe oder etwa auch nach letztem Zugriffsdatum sortieren. Auch bereits gesehene iTunes-Inhalte können hier automatisch entfernt werden.

    Autostart säubern

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    Auch viele Autostart-Programme können den Mac ausbremsen, beschränke Dich daher auf die wichtigsten Apps. Bild: © Apple 2018

    Unnötig viele Autostart-Programme können den Mac ebenfalls langsam machen. Überlege daher, ob tatsächlich viele Programme beim Start des Systems automatisch geöffnet werden sollen. Die Autostart-Einstellungen kannst Du wie folgt anpassen: Öffne zunächst die Systemeinstellungen, entweder über das Dock oder über das Apple-Menü. Wähle dann "Benutzer & Gruppen". Sollten mehrere Nutzer hinterlegt sein, wähle in diesem Fall den gewünschten Account. Klicke dann auf "Anmeldeobjekte". Wähle jetzt die Programme aus, für die Du den Autostart deaktivieren möchtest. Markiere die entsprechenden Anwendungen und entferne sie aus dem Autostart mit einem Klick auf das "Minus"-Zeichen.

    Transparenz reduzieren

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    Transparenzeffekte können ältere Macs ausbremsen. Bild: © TURN ON 2019

    Seit macOS Yosemite wartet das System mit schönen Transparenzeffekten auf, etwa beim Übergang zwischen Dock und Wallpaper. Doch die Eleganz hat ihren Preis, denn die Funktion benötigt Rechenpower. Nicht überwältigend viel, aber gerade für ältere und schwachbrüstigere Systeme doch spürbar. Aus diesem Grund empfiehlt es sich unter Umständen, die Funktion zu deaktivieren, um den Mac schneller zu machen: "Systemeinstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige > Transparenz reduzieren" aktivieren, der Haken muss also gesetzt werden.

    Dashboard deaktivieren

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    Das Dashboard in älteren macOS-Versionen kostet auch Leistung. Bild: © Apple 2019

    Das Dashboard in macOS, etwa für die Anzeige des Wetters oder Kalenders, hat seine besten Zeiten lange hinter sich. Glücklicherweise ist das Dashboard in macOS Mojave bereits standardmäßig ausgeschaltet und in Catalina gleich gar nicht mehr enthalten. Falls Du jedoch mit einem älteren Betriebssystem unterwegs bist, kannst Du das heutzutage kaum sinnvolle Feature deaktivieren: "Systemeinstellungen > Mission Control > Dashboard > Aus".

    Apps richtig schließen

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    Die rote "Schließen"-Schaltfläche schließt die App nicht richtig. Bild: © Apple 2019

    Auch zu viele geöffnete Apps können das System mitunter bremsen, wenngleich macOS über ein vergleichsweise gutes Power-Management verfügt. Möchtest Du Dich darauf nicht verlassen, schließe nicht länger genutzte Anwendungen von Zeit zu Zeit. Das funktioniert übrigens, anders als bei Windows, nicht über das Betätigen des roten "X"-Buttons, da die App im Hintergrund weiterhin aktiv bleibt. Das kannst Du an dem kleinen Punkt unter dem App-Icon im Dock erkennen. Wähle daher ein Programm per Rechtsklick aus und wähle "Schließen".

    Aktivitätsanzeige prüfen

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    Die Aktivitätsanzeige zeigt Dir, welche Apps die Performance des Systems besonders beanspruchen. Bild: © Apple 2019

    Welche Apps besonders viel Leistung für sich beanspruchen, ist auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich. Apple hat dafür einen eigenen Dienst, bei dem Du rasch Anwendungen identifizieren kannst, die besonders die Performance Deines Rechners drücken.

    Das Tool heißt "Aktivitätsanzeige" und kann unter "Programme > Dienstprogramme" geöffnet werden, auch eine Spotlight-Suche führt zum richtigen Treffer. Folgende Kategorien stehen zur Verfügung: "CPU", "Speicher", "Energie", "Festplatte", "Netzwerk" und "Cache". In den einzelnen Tabs kannst Du jetzt sehen, welche Apps wie viel Prozessor- oder auch RAM-Leistung beanspruchen. So kannst Du Apps identifizieren, die womöglich Dein System langsamer machen. Diese kannst Du dann schließen oder löschen.

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