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MacBook Pro 13 2020 vs. MacBook Pro 13 2019: Das sind die Unterschiede

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Das neue MacBook Pro 13 ist da! Wir haben alle Unterschiede zum Vorgängermodell zusammengefasst.

Apple hat das neue MacBook Pro 13 2020 mit besserer Tastatur und stärkerer Leistung vorgestellt. Doch worin unterscheidet sich die neue Version sonst noch vom MacBook Pro 13 2019? Hier kommen alle Unterschiede der beiden Generationen auf einen Blick.

Design und Display: Unverändert gut

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Das gewohnte Retina-Display kommt auch beim neuen Modell zum Einsatz.

Alles beim Alten beim Design: Hier kommt weiterhin der gewohnte MacBook-Look zum Einsatz, auch die Abmessungen sind fast identisch. Einzige Ausnahme: Das neue MacBook Pro 13 ist 15,6 Millimeter dick, während das Vorgängermodell nur 14,9 Millimeter dick ist. Zugleich bringt das 2020er-Modell mit 1,4 Kilogramm rund 300 Gramm mehr auf die Waage als das Vorjahresmodell.

Auch beim Display hat sich nichts verändert: Der 13-Zoll-Retina-Bildschirm löst weiterhin mit 2.560 x 1.600 Pixeln auf und erreicht somit die gewohnte Pixeldichte von 227 ppi. Das Display kommt auf eine maximale Helligkeit von 500 Nits, unterstützt den für Videobearbeitung wichtigen P3-Farbraum und ist mit True-Tone-Technik ausgestattet. Das Display passt sich also automatisch an das Umgebungslicht an. Bei den Bildschirmen gibt es also keine Unterschiede zwischen beiden Laptops.

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Leistung: Neueste Prozessoren und schnellerer Arbeitsspeicher

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Der stärkere Prozessor bietet Vorteile beim Rendern von Videos.

Dass jede neue MacBook-Generation in puncto Leistung einen Sprung nach vorn macht, ist bekannt – auch das MacBook Pro 13 2020 ist keine Ausnahme. Zwar kommen in den Basisausführungen weiterhin Intel-Core-Prozessoren der achten Generation zum Einsatz – immerhin in leicht höherer Taktung –, doch in höheren Konfigurationen kannst Du die aktuellen Intel-Core-Chips der zehnten Generation wählen. Die beste Option besteht aus einem Intel Core i7 mit einer Taktung von 2,3 GHz mit Turbo Boost bis zu 4,1 GHz.

MacBook Pro 13 (2019) MacBook Pro 13 (2020)
13,3-Zoll-Retina-Display, 2.560 x 1.600 Pixel, 500 Nits 13,3-Zoll-Retina-Display, 2.560 x 1.600 Pixel, 500 Nits
Intel-Core-Prozessoren der achten Generation Intel-Core-Prozessoren der zehnten Generation (in den höheren Konfigurationen)
8 GB oder 16 GB Arbeitsspeicher 8 GB, 16 GB oder 32 GB Arbeitsspeicher
128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB Speicherkapazität 256 GB, 512 GB, 1 TB, 2 TB oder 4 TB Speicherkapazität
Butterfly-Tastatur Magic Keyboard
Stereo-Lautsprecher Stereo-Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Support
304,1 x 212,4 x 14,9 Millimeter bei 1,37 Kilogramm Gewicht 304,1 x 212,4 x 15,6 Millimeter bei 1,4 Kilogramm Gewicht
In den Farben Space Grau und Silber In den Farben Space Grau und Silber
ab 1.499 Euro ab 1.499 Euro

Eine Verbesserung gibt es beim Arbeitsspeicher: 8 GB sind in den beiden Einstiegsmodellen zwar weiterhin Standard, doch in den Ausführungen mit den aktuellen Intel-Core-Chips sind immerhin 16 GB RAM verbaut. In der Spitze sind sogar 32 GB Arbeitsspeicher möglich – ein Novum für ein 13 Zoll großes MacBook. Damit nicht genug: Während im Vorjahresmodell 2.133-MHz-LPDDR3-RAM verbaut ist, werkelt im neuen MacBook in den Topmodellen schnellerer 3.733-MHz-LPDDR4X-Arbeitsspeicher. Und: Es gibt endlich mehr Speicherplatz in der Grundausführung, und zwar 256 GB statt 128 GB.  Wer mehr benötigt, kann bis zu 4 TB SSD-Speicher wählen.

Zumindest die Modelle mit den Intel-Chips der zehnten Generation profitieren zugleich von einer verbesserten Grafikleistung – Apple spricht von bis zu 80 Prozent mehr. Im Vorjahresmodell und in den neuen Basisausführungen sorgt eine Intel Iris Plus Graphics 645 für die benötigte Grafikpower, während in den besser ausgestatteten Modellen eine stärkere Grafikeinheit integriert ist. Das bringt nicht nur Vorteile beim Rendern von Videos, sondern auch mehr Performance beim Spielen. Aktuelle Spiele werden zwar auch damit nicht möglich sein, dafür werden sich vor allem Videocutter über das Mehr an Performance freuen.

Keine Verbesserung gibt es beim Akku: Dieser liefert weiterhin eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden und kann per USB-C-Netzteil mit 61 Watt aufgeladen werden.

Externe Monitore: Jetzt sogar mit 6K-Unterstützung

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Arbeitet nicht nur mit dem iPad perfekt zusammen, sondern auch mit 6K-Monitoren.

In anderen Bereichen gibt es kleinere Änderungen und Verbesserungen, die aber mit der Lupe zu suchen sind. Das betrifft etwa die Unterstützung für externe Monitore: Bei den 2020er-Basisausführungen und beim Vorjahresmodell ist der Anschluss eines 5K-Bildschirms mit 60 Bildern pro Sekunde oder von zwei 4K-Monitoren mit jeweils 60 Bildern pro Sekunde möglich. Die neuen Topmodelle unterstützen nun auch ein 6K-Display mit 60 Bildern pro Sekunde.

Tastatur: Magic Keyboard ersetzt Butterfly

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Das Magic Keyboard ist deutlich weniger anfällig für Fehler.

Sie war das große Manko beim Vorjahresmodell – die Butterfly-Tastatur, die sehr fehleranfällig war. Mit dem neuen Modell sollte sich diese Schwachstelle erledigt haben. Denn hier verrichtet das neue Magic Keyboard auf Basis der Scherenmechanik seinen Dienst. Der 1-Millimeter-Tastenhub, sagt Apple, sorge für ein komfortables und stabiles Tastengefühl. Die neue Anordnung der Pfeiltasten im umgekehrten "T" ermögliche außerdem eine leichtere Navigation. So oder so: Die neue Tastatur dürfte in Sachen Zuverlässigkeit einen deutlichen Sprung nach vorne bedeuten. Die Butterfly-Tastatur hat damit endgültig ausgedient.

Preis und Farben: Alles unverändert

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Die Farben bleiben mit Space Grau und Silber unverändert.

Das neue wie das alte MacBook gibt es in den Farben Space Grau und Silber zu kaufen, der Einstiegspreis bleibt mit 1.499 Euro ebenso unverändert. Dafür punktet die Standardausführung mit doppelter Speicherkapazität und verbesserter Tastatur. Hast du viele Performance-hungrige Programme im Einsatz, wirst Du Dich vermutlich für ein Modell mit Intel-Prozessor der neuesten Generation entscheiden. Ansonsten liefert Apple mit dem neuen Produkt ein solides Upgrade, das große Sprünge erwartungsgemäß vermissen lässt. Doch allein der Umstieg auf die neue Tastatur dürfte sich lohnen – gerade für Vieltipper, die von der Fehleranfälligkeit der Butterfly-Tastatur die Nase voll haben.

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