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MacBook Pro 2016 vs 2017: Was hat sich geändert?

Die Unterschiede zwischen den 2016er und 2017er Modellen spielen sich ausschließlich im Inneren ab.
Die Unterschiede zwischen den 2016er und 2017er Modellen spielen sich ausschließlich im Inneren ab. (©picture alliance / dpa Themendienst 2017)

Optisch unterscheiden sich das MacBook Pro 2016 und das MacBook Pro 2017 nicht voneinander. Im Inneren gibt es jedoch ein paar Unterschiede. Was sich alles bei der neuen Version im Vergleich zum Vorgänger geändert hat, fassen wir in der folgenden Übersicht zusammen.

1. Design: Stillstand auf hohem Niveau

MacBook Pro 2016 vs. 2017: Optisch sind beide Modelle gar nicht voneinander zu unterscheiden. Was aber nicht schlimm ist, schließlich dürfte das Design des MacBooks als eines der besten in diesem Bereich gelten. Mit einer Dicke von 1,49 Zentimetern beim 13-Zoll-Modell und 1,55 Zentimeter bei der 15-Zoll-Variante fällt es angenehm dünn aus, auch das Gewicht fällt mit jeweils 1,37 und 1,83 Kilogramm für diese Größe noch sehr gut aus. Das edle Unibody-Aluminiumgehäuse hinterlässt durch und durch einen hochwertigen Eindruck. Dennoch: Zumindest in dieser Hinsicht unterscheiden sich das MacBook Pro 2016 und das MacBook Pro 2017 nicht. Beide Geräte werden in Silber und Space Grau angeboten.

Das Design bleibt unverändert. (© 2017 Apple)

2. Display: Keine Änderungen beim Bildschirm

Beim Display gibt es ebenfalls keine Unterschiede. Das 13-Zoll-Modell löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf und erreicht somit eine Pixeldichte von 227 ppi, die 15-Zoll-Version erreicht mit 2880 x 1800 Bildpunkten eine Pixeldichte von 220 ppi. Auch die Helligkeit beträgt weiterhin maximal 500 Nits.

3. Prozessor: Kaby Lake statt Skylake

Beim Prozessor unterscheiden sich die beiden MacBook-Pro-Modelle wohl am deutlichsten voneinander. Während das Vorjahresmodell noch mit Skylake-Prozessoren der sechsten Generation ausgestattet ist, verfügt das neueste MacBook Pro über Kaby-Lake-Prozessoren der aktuellen siebten Generation. Die neueste Generation ist nicht nur auf dem Papier etwas leistungsstärker, auch in Benchmark-Tests wurde eine deutlich bessere Performance gemessen. Zudem unterstützt Kaby Lake 10-Bit-HEVC (H.265), Skylake nur 8 Bit.

Das 2017er Modell wartet mit Kaby-Lake-Prozessoren der siebten Generation auf. (© 2015 Intel)

4. Grafikeinheit der neuen Generation und bessere dedizierte Grafikkarte

Ein Generations-Upgrade hat auch die integrierte Grafikeinheit spendiert bekommen. Diese soll 4K-Medien besser streamen und besser für die Erstellung und Bearbeitung von Mediendateien geeignet sein. Das 15-Zoll-Modell verfügt zudem über eine leistungsstärkere dedizierte Grafikkarte. Käufer haben die Wahl zwischen der AMD Radeon Pro 555 mit 2 GB GDDR5-Grafikspeicher oder der Radeon Pro 560 mit 4 GB GDDR5-Grafikspeicher. Bei den 2016er Modellen hast Du nur die Wahl zwischen Radeon Pro 450, 455 und 460.

5. Arbeitsspeicher taktet etwas höher

Leider sind auch beim MacBook Pro 2017 nur maximal 16 GB Arbeitsspeicher möglich. Immerhin aber hat sich die RAM-Taktrate erhöht. Betrug diese beim Einsteigermodell 2016 noch 1866 MHz, so liegt sie beim neuen Line-up durchweg bei allen Modellen bei 2133 MHz. Einen signifikanten Leistungsschub in neue Dimensionen sollte man sich dadurch aber freilich nicht erhoffen.

(© 2016 YouTube/Apple)

6. Preis: Einstiegsmodell etwas günstiger, aber nur halb so viel Speicher

Keine Frage: Günstig waren MacBooks nie, daran ändern auch die neuen Modelle erwartungsgemäß nichts. Immerhin wurde das Einstiegsmodell ohne Touch Bar im Preis gesenkt. So kostet das MacBook Pro 2017 mit 13 Zoll 1499 Euro, dafür wurde aber auch die Kapazität des Festplattenspeichers von 256 GB auf nur noch 128 GB reduziert. Wer 256 GB Speicher benötigt, muss also mindestens 1749 Euro auf den Tisch legen – und somit sogar noch 50 Euro mehr als für das 2016er Modell. Die Preise der TouchBar-MacBooks bleiben unverändert.

7. Fazit: Ein Upgrade für Performance-Hungrige

Ob Du eher zu einem MacBook Pro 2016 oder MacBook Pro 2017 greifen solltest, hängt wie immer von Deinen Bedürfnissen ab. Ja, das aktuelle Gerät ist natürlich etwas leistungsstärker, aber dadurch ist das Vorjahresmodell nicht langsamer geworden. Im Gegenteil: Alle alltäglichen Anwendung erfüllt es mit Leichtigkeit, selbst Bild- und Videobearbeitung gehen im normalen Rahmen glatt über die Bühne.

Wer jedoch immer die neueste Hardware und den schnellsten Prozessor benötigt, wird natürlich zur aktuellen Generation greifen. Großartige Änderungen gibt es mit Ausnahme der neuen Prozessorgeneration und der stärkeren Grafikkarten aber kaum. Apple selbst macht einem die Wahl ohnehin einfach: Der iPhone-Hersteller verkauft die 2016er MacBooks gar nicht mehr.

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