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Mit diesen 5 Features könnte Apple Music besser werden

Mit diesen 5 Features könnte Apple Music noch besser werden.
Mit diesen 5 Features könnte Apple Music noch besser werden. (©picture alliance / dpa Themendienst 2015)

Anlässlich der WWDC 2016 soll Apple Music ein umfassendes Redesign spendiert bekommen. Was das genau bedeutet, ist zwar unklar. Wir haben jedoch 5 Features zusammengestellt, mit denen Apple Music noch besser werden könnte.

1. Live-Streaming für Apple Music

 Live-Streams von Konzerten würden Apple Music deutlich attraktiver machen. fullscreen
Live-Streams von Konzerten würden Apple Music deutlich attraktiver machen. (©CC: Flickr/Barbara Willi 2015)

Live-Streaming sollte im Grunde ein unglaublich naheliegendes Feature für Apple darstellen. Das beweist der iPhone-Hersteller schließlich Jahr für Jahr mit dem Live-Streaming des Apple Music Festival, früher bekannt als iTunes Music Festival. Würde Apple Live-Streams von interessanten Interviews, Konzerten oder Shows in Connect integrieren, könnte der Dienst sicher eine größere Rolle spielen, als er es derzeit tut. In Kombination mit spannenden Einblicken hinter den Kulissen könnte Connect doch noch eine Chance bekommen. Andernfalls droht Connect das gleiche Schicksal wie dem Rohrkrepierer Ping.

2. Mehr Interaktivität für Beats 1-Shows

 Die Shows von Beats 1 könnten von einer höheren Interaktivität profitieren. fullscreen
Die Shows von Beats 1 könnten von einer höheren Interaktivität profitieren. (©YouTube/Apple 2015)

Während Connect der Interaktivität der User starre Grenzen setzt, würde mehr davon die Shows auf Beats 1 aufwerten. Als Beispiel dient hier Zane Lowe, die täglich interessante Interviews mit prominenten Musikern durchführt – und ihre Sache ohne Zweifel sehr gut macht. Doch wie wäre es, wenn Zuhörer direkt ihre brennenden Fragen beisteuern könnten? Per Connect könnten die User im Vorfeld des Interviews dazu aufgefordert werden, ihre Frage in den Kommentaren zu posten. Während der Show könnten schließlich direkt einige davon aufgegriffen und dem Musiker gestellt werden. Eine größere Anerkennung käme sowohl Beats 1 als auch Connect zuteil – eine Win-win-Situation.

3. Notifications bei neuen Ereignissen

 Wer Künstlern folgt, dürfte sich bei neuen Einträgen über eine Benachrichtigung freuen. fullscreen
Wer Künstlern folgt, dürfte sich bei neuen Einträgen über eine Benachrichtigung freuen. (©TURN ON 2015)

Du folgst einem Künstler via Connect und willst immer auf dem Laufenden bleiben? Dann wäre eine direkte Push-Benachrichtigung doch ideal, wenn sich etwas auf der Künstler-Seite tut. Natürlich müsste man dies für jeden Act individuell einstellen können, damit man nicht von lauter Notifications zugespammt wird. Eine Push-Benachrichtung wäre übrigens auch für anstehende Shows auf Beats 1 mehr als sinnvoll. Im nächsten Schritt könnte der Dienst sogar noch dazulernen. Folgst Du etwa einem Künstler per Connect, könntest Du automatisch eine Benachrichtigung erhalten, wenn dieser Bestandteil einer Beats 1-Show wäre.

4. Verbessertes Interface und Fokus auf Interaktion

 Connect ist bisweilen etwas unübersichtlich und lässt sich nicht sortieren. fullscreen
Connect ist bisweilen etwas unübersichtlich und lässt sich nicht sortieren. (©Apple 2016)

Die Connect-Neuigkeiten präsentieren sich auf dem iPhone in nur einem einzigen Stream. In chronologischer Reihenfolge werden die Ereignisse auf dem Display dargestellt. Eine Filterfunktion nach Videos, Bildern oder Texten gibt es nicht. Da zudem für jeden einzelnen Post ein großes prominentes Bild angezeigt wird, muss man vergleichsweise viel scrollen, um überhaupt mehrere Ereignisse zu Gesicht zu bekommen. Auch ein größerer Fokus auf die Kommentare und die Interaktion zwischen Künstler und Fan wäre wünschenswert. Anstatt des riesigen Bildes könnte man den Platz sinnvollerweise für eine Vorschau der Kommentare nutzen.

5. Exklusive und einzigartige Inhalte

 Das neue Album von Drake gab es eine kurze Zeit exklusiv nur auf Apple Music. fullscreen
Das neue Album von Drake gab es eine kurze Zeit exklusiv nur auf Apple Music. (©Instagram/Drake 2015)

Live-Streams wären ein Anfang in diese Richtung, aber längst nicht alles. Derzeit posten Künstler auf Connect im Grunde die gleichen Sachen wie auf Facebook oder Twitter. Ein auf Musik spezialisiertes soziales Netzwerk sollte aber definitiv einen anderen Anspruch verfolgen. Gefragt sind exklusive Inhalte wie Backstage-Einblicke oder Ausschnitte von unveröffentlichten Songs, die exklusiv über Connect verbreitet werden könnten. Dergleichen fällt nicht vom Himmel, hier ist Apple gefragt, die Musiker für dieses Vorhaben zu gewinnen.

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