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Mit diesen 6 fliegenden Autos könntest Du in Zukunft abheben

Fliegende Autos müssen kein Traum bleiben – diverse Unternehmen arbeiten bereits an Prototypen.
Fliegende Autos müssen kein Traum bleiben – diverse Unternehmen arbeiten bereits an Prototypen. (©Adobe Stock/unlimit3d 2018)

Spätestens seit dem Film "Zurück in die Zukunft 2" träumen Technik-Fans davon, selbst einmal in fliegenden Autos zu sitzen. Diese Vision ist vielleicht gar nicht so abwegig, wie es sich zunächst anhört. Wir stellen sechs Fluggeräte vor, mit denen Du vielleicht irgendwann abheben kannst.

1. Uberair

Der Taxi-Dienstleister Uber arbeitet schon seit geraumer Zeit an einem Konzept für fliegende Autos. Vorgestellt wurde die Vision namens Uberair bereits 2017 in einem Promo-Video. Der ehrgeizige Plan: Helikopter mit der VTOL-Technologie ("Vertical Take-Off and Landing") sollen schon ab 2020 erste Testflüge absolvieren, ab 2023 soll der Regelbetrieb in den US-Städten Los Angeles, Dallas und Frisco (Texas) starten. Wie die regulären Autos bei Uber können dann auch die fliegenden Autos per Smartphone-App gerufen werden.

2. Passenger Drone

Hinter der Passenger Drone steckt das, was der Name sagt: eine Drohne für Passagiere, die mit 16 Rotoren selbstständig ans Ziel finden soll. Kontrolliert wird das autonome Fluggerät mit einem Touchscreen – mit nur einem Knopfdruck soll es in die Lüfte abheben. Das Mutterunternehmen der Passenger Drone wurde im Mai 2018 von der Firma Astro Aerospace übernommen – ob das fliegende Auto damit schneller Realität wird, ist aber noch unklar. Einen Start-Termin für die Passenger Drone gibt es bislang jedenfalls noch nicht.

3. Opener Blackfly

Das kalifornische Start-up Opener hat sich mit dem fliegenden Auto Blackfly ("Kriebelmücke") große Ziele gesetzt. Das Gefährt soll das "erste ultraleichte VTOL-Fluggerät" für den Alltag werden. Der Einsitzer soll bis zu 100 km/h schnell werden und eine Reichweite von 40 Kilometern besitzen. Eine Pilotenlizenz soll für die Blackfly nicht nötig sein, allerdings muss ein spezielles Training absolviert werden. Als Preis stehen derzeit umgerechnet rund 30.000 Euro im Raum. Schon ab 2019 soll es die Opener Blackfly zu kaufen geben.

4. Lilium Jet

Das deutsche Start-up Lilium Aviation absolvierte im April 2017 den ersten erfolgreichen Testflug mit seinem Zweisitzer Lilium Jet in Bayern. Zu den Investoren gehören unter anderem Tencent aus China, Unterstützung kam außerdem von der Europäischen Raumfahrtagentur ESADie Serienreife für den Lilium Jet wird für die frühen 2020er Jahre angestrebt. Zudem ist auch noch ein fliegendes Auto für fünf Insassen in Planung, das bis zu 60 Minuten in der Luft bleiben soll.

5. Aston Martin Volante Vision

Mit Aston Martin arbeitet auch ein richtiger Autohersteller an einem fliegenden Gefährt. Günstiger als die Straßenvariante dürfte der Volante Vision des Luxusherstellers aber freilich nicht ausfallen. Wie viele andere Flugauto-Konzepte setzt auch der Volante Vision auf VTOL-Technik und wird zudem von einem Hybrid-Elektromotor angetrieben. Wann das fliegende Auto für drei Personen erhältlich sein soll, wollte Aston Martin allerdings noch nicht verraten.

6. Exoanzug von Gravity Industries

Zugegeben, um ein richtiges "fliegendes Auto" handelt es sich beim letzten Eintrag in dieser Liste natürlich nicht. Allerdings gehört der Exoanzug von Gravity Industries unbedingt in diese Übersicht, da er zur Abwechslung nicht auf die VTOL-Technik setzt, sondern auf einen Jetsuit. Der britische Erfinder Richard Browning will Flugwillige in einen Anzug à la Iron Man stecken, der mit fünf Mini-Jetdüsen ausgestattet ist. Ein Head-up-Display im Helm informiert den Piloten über den verbleibenden Treibstoff. Browning verspricht weiterhin, dass die Bedienung des Gravity-Anzugs kinderleicht zu erlernen sein soll. Nur der Preis ist aktuell noch ein großer Haken: Umgerechnet rund 380.000 Euro müssen auf den Ladentisch gelegt werden.

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