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Moto Mods: 5 Tipps für die Moto 360 Camera, die Du kennen musst

Die 360-Grad-Kamera für die Moto-Z-Smartphones hat einige Tricks auf Lager.
Die 360-Grad-Kamera für die Moto-Z-Smartphones hat einige Tricks auf Lager. (©TURN ON 2017)

Die Moto 360 Camera ist einer der ambitioniertesten Moto Mods, die es bislang für Moto Z2 Play und Co. gibt. Die 360-Grad-Kamera lässt sich prinzipiell kinderleicht bedienen, aber es steckt mehr in ihr, als Du zunächst vielleicht denkst.

Die Moto 360 Camera ist der seit langer Zeit interessanteste Moto Mod, den Motorola für die Smartphones der Moto-Z-Serie veröffentlicht hat. Er verwandelt die Geräte nämlich in waschechte 360-Grad-Kameras, mit denen sich Fotos und Videos mit Rundumblick schießen lassen. Wirklich kompliziert ist die Nutzung des Mods in der Praxis nicht, aber mit den richtigen Tipps macht das Filmen und Fotografieren in 360 Grad gleich noch viel mehr Spaß.

1. Du brauchst für die Moto 360 Camera keine Extra-App

Wenn es eine Sache gibt, für die Motorola definitiv Applaus verdient, dann ist es der Umstand, dass die Moto 360 Camera ohne Probleme mit der Standard-Kamera-App der Moto-Z-Smartphones funktioniert. Eine zusätzliche Kamera-App musst Du deshalb nicht installieren. Nachdem der Mod an das Smartphone angedockt wurde, erkennt die App diesen und startet automatisch im 360-Grad-Modus.

Die Moto 360 Camera funktioniert ohne zusätzliche App. (© 2017 TURN ON)

2. Umschalten zwischen normaler Kamera und 360-Grad-Cam

Natürlich kannst Du auch bei angedocktem Mod immer noch ganz normal mit der Hauptkamera des Smartphones fotografieren. In der Kamera-App findest Du dafür einen Button mit zwei Pfeilen zum bequemen Umschalten zwischen beiden Kameras. Dieser befindet sich unten links.

3. Die perfekte Vorschau für 360-Grad-Fotos

Gegenüber herkömmlichen Fotos haben 360-Grad-Bilder einen entscheidenden Nachteil: Wie genau sie aussehen, weißt Du erst, wenn sie fertig sind. Trotzdem hat Motorola drei verschiedene Vorschau-Modi in die Kamera-App integriert, die jeweils einen etwas anderen 2D-Blick auf das gewähren, was die Kamera gerade einfängt.

Der erste Modus zeigt einen geteilten Screen, bei dem Du oben das Bild des hinteren Kamerasensors und unten das Bild des vorderen Sensors siehst. Der zweite Modus zeigt ebenfalls ein zweigeteiltes Bild, mit dem Unterschied, dass im unteren Displaybereich eine komplette Panorama-Sicht angezeigt wird. Der dritte Vorschaumodus zeigt eine drehbare 360-Grad-Ansicht, so wie am Ende auch das fertige Foto aussehen wird. Das Umschalten zwischen den verschiedenen Modi klappt über einen Button links unten auf dem Display.

Es gibt drei verschiedene Vorschau-Modi in der Kamera-App. (© 2017 Screenshot Motorola/ TURN ON)

4. 360-Grad-Bilder und -Videos auf dem Smartphone bearbeiten

Auch an Nutzer, die ihre 360-Grad-Fotos bearbeiten möchten, hat Motorola gedacht. Die Kamera-App hält dazu ein paar sehr grundlegende Tools bereit. Einfach in der Kamera-App nach links wischen und ein Bild auswählen, schon lassen sich die 360-Grad-Fotos nach Belieben zuschneiden oder mit Filtern versehen. Wirklich spektakuläre Effekte bietet die App dabei nicht, aber immerhin einen gewissen Standard.

5. Director’s Cut: Aus 360-Grad-Videos ganz normale Videos machen

Nicht jedes Schnittprogramm und nicht jede Social-App unterstützt 360-Grad-Videos. Aus diesem Grund hat Motorola seiner Kamera-App einen Modus spendiert, mit dem sich bereits gefilmte 360-Grad-Videos in ganz normale Videoaufnahmen umwandeln lassen. Dabei bist Du allerdings Dein eigener Regisseur. Während das 360-Grad-Video abläuft, steuerst Du die Kamera mit Deinen Fingern selbst in die gewünschte Richtung und dabei wird die Perspektive angezeigt, die am Ende in einem "flachen" Video zu sehen sein soll.

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