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Motorola RAZR & Co.: Diese 6 Retro-Handys vermissen wir wirklich

Genießt zurecht Kultstatus: Das RAZR-Handy von Motorola.
Genießt zurecht Kultstatus: Das RAZR-Handy von Motorola. (©Motorola 2017)

Ob Nokia 3310 oder Motorola RAZR: Zahlreiche frühere Handys genießen heute unter Fans echten Kultstatus und haben nicht zuletzt ganze Generationen geprägt. In Erinnerung an frühere Zeiten haben wir sechs Retro-Handys aufgelistet, die wir wirklich vermissen.

1. Motorola RAZR: Das wohl coolste Klapphandy

Kein Retro-Ranking ohne das ikonische Motorola RAZR, das fast schon stilbildend für eine ganze Handy-Generation war. Das RAZR war seinerzeit wohl das Klapphandy überhaupt und verkaufte sich mehr als 130 Millionen Mal – atemberaubende Zahlen, von denen Motorola heute nur träumen darf. Beliebt war das Modell nicht nur aufgrund seiner vergleichsweise kompakten Bauweise, sondern auch wegen der futuristisch anmutenden Tastatur mit Metalloberfläche. Auch die seinerzeit großartige 1,3-Megapixel-Kamera trug sicher zum großen Erfolg bei. Das Motorola RAZR war im Grunde das erste hochwertige Handy für den Massenmarkt, bevor das iPhone diesen Bereich dominierte.

2. Hiptop: BlackBerry-Alternative für die Jugend

Der Hiptop von Danger, hierzulande auch als Sidekick vermarktet, war mit seiner QWERTZ-Tastatur gewissermaßen die coolere Variante zu den eher staubtrockenen BlackBerry-Modellen. Viele Kids besaßen einen Hiptop und nutzten vor allem exzessiv die Instant Messaging-Dienste, allen voran den AOL Messenger, der insbesondere in der ersten Hälfte des vorherigen Jahrzehnts eine äußerst große und treue Fangemeinde hatte. Damals diente ein Steuerrad für die Navigation, das später durch eine Kugel ersetzt wurde. Dank Touchscreen benötigt man heute weder das eine noch das andere.

3. Nokia N95: Der Flaggschiff-Allrounder

Einige Monate vor dem allerersten iPhone brachte Nokia mit dem N95 ein wahres Flaggschiff-Handy in den Handel – mit einer exzellenten Ausstattung. Heute kaum vorstellbar, aber der 2,6 Zoll große Bildschirm des Nokia N95 war 2007 tatsächlich eine Hausmarke. Obendrein punktete das innovative Slider-Handy mit einem starken Akku und einer hervorragenden 5-Megapixel-Kamera aus dem Hause Carl Zeiss. Und es hatte sogar eine Selfie-Cam auf der Vorderseite – noch vor dem iPhone.

4. Nokia 3310: Der Klassiker schlechthin

Wohl kaum ein Handy dürfte mehr Retro-Feeling versprühen als das Nokia 3310, das in diesen Tagen sogar ein unerwartetes Comeback feiert. Es gab damals wohl nur wenige Menschen, die keines besaßen oder nicht zumindest mehrere Personen kannten, die eines hatten – oder auch den Vorgänger Nokia 3320. Diese Modelle haben den finnischen Hersteller zu dem gemacht, was er jahrelang unbestritten war: der Platzhirsch auf dem Handymarkt. Die Zeiten sind längst vorbei, auch wenn der einstige Marktführer in diesem Jahr sein Comeback mit zahlreichen Android-Smartphones feiert. Doch Snake, austauschbare Cover oder die heute unvorstellbare Akkulaufzeit von etlichen Tagen werden für immer unvergessen bleiben.

5. T-Mobile G1: Das erste Android-Smartphone

Das T-Mobile G1, auch bekannt als HTC Dream, markierte im Jahr 2008 den Startschuss für das Android-Betriebssystem. Das Smartphone besaß einen Trackball, fünf Funktionstasten und einen verschiebbaren Touchscreen samt Tastatur. Es ermöglichte einen einfachen und unkomplizierten Zugriff auf zahlreiche Google-Dienste, die oftmals nur einen Klick weit entfernt waren. So richtig smart war das G1 seinerzeit aber noch nicht: Ein Datenabgleich mit dem Computer etwa war gar nicht erst vorgesehen, stattdessen lief die Synchronisation über die Server von Google. Eine optische Augenweide war es auch nicht. Doch den Titel des ersten Android-Smartphones kann dem G1 niemand mehr nehmen, weswegen es unvergessen bleibt.

6. Das allererste iPhone

Natürlich darf das erste iPhone in so einem Ranking ebenfalls nicht fehlen. Im Jahr 2007 revolutionierte das iPhone als Neuling den gesamten Handymarkt, vor allem durch seine einfache Touchscreen-Bedienung, den seinerzeit großen Bildschirm und die unkomplizierte Handhabung. Perfekt war aber auch das erste Apple-Smartphone nicht: So wurde nur der langsame Internetstandard Edge unterstützt und auch der App Store wurde erst Monate später als Update nachgereicht. Doch ohne das iPhone hätte sich der Smartphone-Bereich womöglich nicht derart rasant entwickelt.

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