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NAS-Server kaufen: 5 empfehlenswerte Netzwerkspeicher fürs Zuhause

Die Auswahl an NAS-Laufwerken ist riesig.
Die Auswahl an NAS-Laufwerken ist riesig. (©YouTube/WD 2018)

Wer seinen Haushalt mit einem NAS-Server aufrüsten will, hat die Qual der Wahl. Wir versuchen etwas Überblick in den Geräte-Dschungel zu bringen und stellen fünf Server für verschiedene Nutzergruppen vor.

Über einen NAS-Server lassen sich Daten wie Filme, Bilder, Musik und Dokumente zentral speichern und von jedem Computer, Tablet, Smartphone oder sogar Smart TV im Haushalt per LAN oder WLAN abrufen. Die Auswahl an verschiedenen NAS-Servern ist aber groß und unübersichtlich. Dabei gibt es je nach Bedarf ganz verschiedene Lösungen.

Synology DiskStation DS218+

Die Synology DiskStation DS218+ gibt sich äußerst flexibel. (© 2018 Synology)

Mit der DiskStation DS218+ liefert Synology einen NAS-Server, der kaum Wünsche offen lässt. Die DS218+ bietet platz für zwei 3,5-Zoll-Festplatten und gibt sich bei den Speichergrößen überaus flexibel. Zwischen 2 und 24 TB lassen sich alle möglichen Platten installieren. Wahlweise lassen sich jedoch auch kleinere 2,5-Zoll-Laufwerke einsetzen.

Der Synology-Server punktet dank eines Dual-Core-Prozessors mit 2,0-GHz-Taktung mit einer hervorragenden Arbeitsgeschwindigkeit. Der Arbeitsspeicher von 2 GB RAM lässt sich zudem auf bis zu 6 GB RAM upgraden. Für die Datenübertragung gibt es einen Gigabit-Ethernet-Port oder alternativ mehrere USB-3.0- sowie eine eSATA-Schnittstelle.

QNAP TS-251A

Das QNAP TS-251A punktet mit vielen Anschlüssen. (© 2018 QNAP)

Im Vergleich zu Synology ist QNAP weniger bekannt auf dem Markt für NAS-Server. Die Geräte, die das taiwanesische Unternehmen anbietet, können sich jedoch wirklich sehen lassen. Ein gutes Beispiel ist das QNAP TS-251A. In ihm finden zwei 3,5-Zoll-Festplatten im HDD- oder SSD-Format Platz.

Punkten kann der Server mit vielfältigen Anschlüssen.  So gibt es beispielsweise einen HDMI-Port, mit dem sich das Gerät direkt über ein angeschlossenes Display bedienen lässt. Als praktisch könnte sich hin und wieder auch der Steckplatz für eine SD-Karte sowie der Anschluß für eine weitere externe Festplatte erweisen.

Western Digital WD MyCloud Home

Western Digital WD MyCloud Home will vor allem mit seinem Design überzeugen. (© 2018 Western Digital)

Mit seiner MyCloud-Home-Reihe richtet sich Western Digital eindeutig an Kunden, die nach einem NAS-Server suchen, der sich möglichst unauffällig in der Wohnung platzieren lässt und zudem leicht einzurichten ist. Die MyCloud-Server gibt es in verschiedenen Größen zwischen 2 und 20 TB mit bereits vorinstallierten Festplatten.

Aufgrund der schlichten und optisch ansprechenden Bauform fehlt allerdings die Anschlussvielfalt anderer Modelle. Neben einem Ethernet- und je nach Größe einem oder zwei USB-3.0-Ports, gibt es keine weiteren Möglichkeiten, um auf die Daten von den Netzwerk-Servern zuzugreifen.

Western Digital WD MyCloud Pro

Das WD MyCloud Pro richtet sich eher an professionelle Anwender. (© 2018 Western Digital)

Dass Western Digital auch anders kann, beweist die MyCloud-Pro-Serie. Diese richtet sich allein schon optisch an eine andere Klientel als die Home-Serie und wirkt deutlich mehr wie ein richtiger Server. Die Pro-Serie gibt es in verschiedenen Ausführungen zwischen 2 und 40 TB und kann damit durchaus als NAS-Server für so manches kleine Unternehmen herhalten.

Hier gibt es zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse für den Datenzugriff sowie zwei USB-3.0-Ports. Praktisch ist zudem die Direktkopiertaste, mit der sich Daten von einem angeschlossenen Datenträger mit nur einem Knopfdruck abspeichern lassen.

QNAP TS-453BT3

Das QNAP TS-453BT3 hat Thunderbolt-3-.Anschlüsse. (© 2018 QNAP)

Bislang noch kaum verbreitet sind NAS-Server mit Thunderbolt-3-Schnittstelle wie das QNAP TS-453BT3. Es bietet zusätzlich zur Verwendung als Netzwerk-Festplatte auch die Möglichkeit einer direkten Verbindung zu Thunderbolt-3-fähigen Laptops mit sehr hohen Datenübertragungen.

Das ist zwar nicht der Hauptanwendungszweck eines NAS-Servers, kann aber für einige Nutzer durchaus ein netter Bonus sein. In einem TURN ON-Video haben wir zumindest schon mal getestet, wie sich mit Hilfe eines solchen NAS-Servers und extrem schneller SSD-Festplatten das vielleicht schnellste externe Laufwerk der Welt basteln lässt.

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