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Navigations-App Waze: 7 Tipps für den Google-Maps-Konkurrenten

Mit der Navigations-App Waze hat man viele Möglichkeiten, sein Ziel zu finden.
Mit der Navigations-App Waze hat man viele Möglichkeiten, sein Ziel zu finden. (©Waze 2017)

Verglichen mit anderen Landkarten- und Navigationsdiensten wie etwa Google Maps ist Waze anders, weil die App eine Art Crowdsourcing verwendet. Daten der Benutzer werden gesammelt, um daraus verlässliche Angaben zum Straßenverkehr und den Straßenbedingungen machen zu können. Wir haben sieben Tipps für Dich, wie Du Waze noch besser nutzen kannst.

Natürlich verwendet auch Google Maps Echtzeit-Verkehrsdaten, und kommt so zu erstaunlicher Präzision – aber Waze will dies noch gründlicher und genauer machen als die große Konkurrenz. Und klar ist auch: Je mehr Menschen Waze verwenden, desto genauer werden die Daten. Wer sich jeden Tag per Navi durch den Straßenverkehr kämpfen muss, für den ist Waze in jedem Fall eine prüfenswerte Alternative. Wie man mit der Navigations-App noch besser zurechtkommt, verraten die sieben Tipps in unserer Liste.

1. Warnung für Höchstgeschwindigkeit einstellen

Besonders wenn man in einer unbekannten Gegend unterwegs ist, kann es schnell passieren, dass man die die zulässige Höchstgeschwindigkeit vergessen oder übersehen hat. Das Tempo lässt sich aber inklusive Warnung beim Überschreiten der maximal erlaubten Geschwindigkeit – im Gegensatz zu Google Maps – einblenden, Das geht über "Einstellungen > Tachoanzeige > Warnung anzeigen". Hier kann man jetzt genau einstellen, bei welcher Überschreitung die App warnen soll.

2. Verkehrsinformationen mit anderen Nutzern teilen

Je mehr Waze-Nutzer Verkersinformationen teilen, desto besser wird die Qualität der App. Du kannst sehr viele Dinge melden, darunter natürlich Unfälle, Polizeikontrollen, Verkehrskameras oder auch einfach einen Stau beziehungsweise stockenden Verkehr. Wenn Du etwas melden willst, tippst Du dazu einfach auf das runde orangefarbene Symbol unten rechts. Dann geht ein Menü auf, wo Du diverse Symbole zur Verfügung hast, um Deine Meldung schnell und unkompliziert abzusetzen. Das funktioniert natürlich nur bei GPS-Empfang und mit Internet.

3. ETA-Funktion nutzen:  Ankunft an Freunde senden

Eine besonders praktische Funktion ist die Möglichkeit, Deine von der App berechnete Ankunftszeit ganz einfach an Freunde zu senden. Dazu tippst Du im Routenbildschirm erst auf das blaue Symbol mit dem Pfeil unten rechts und dann auf "ETA senden". Jetzt hast Du die Wahl, ob Du diese Info an einen Freund bei Waze schicken möchtest oder etwa an einen WhatsApp-Kontakt. Aber: Die App schickt bei diesen Kontakten neben der Ankunftszeit auch viel Eigenwerbung mit.

 Mit Waze kannst Du Verkehrsstörungen melden, Deine Ankunftszeit verschicken und natürlich Routen planen. fullscreen
Mit Waze kannst Du Verkehrsstörungen melden, Deine Ankunftszeit verschicken und natürlich Routen planen. (©Waze 2017)

4. Sprachbefehle aktivieren: Sicher ist sicher

Da man im Straßenverkehr nicht mit dem Smartphone herumspielen darf – tippen auf der Navigtionsapp ist aber erlaubt, wenn das Gerät fest mit dem Auto in einer Halterung verbunden ist – ergibt das Aktivieren der Sprachfunktion in Waze Sinn. Dann lässt sich Waze per Stimme steuern. Dazu gehst Du über "Einstellungen > Ton- und Sprachausgabe > Sprachbefehle  > Erlauben", wo Du einen Haken setzen musst. Um die Sprachbefehle während der Benutzung zu aktivieren, musst Du noch eine Geste festlegen – etwa ein Tipp mit drei Fingern gleichzeitig. Jetzt kannst Du per Sprache navigieren oder auch einen Stau melden und natürlich die Navigation auch stoppen.

5. Waze auch offline benutzen – eigentlich ganz einfach

Wenn Du Deine Route planst, während Du online bist, kann die Internetverbindung danach ausgeschaltet werden. Weil Waze die aktuellen Routing-Daten zwischenspeichert, funktioniert das Anzeigen der Route auch ohne Verbindung zum Internet. Natürlich können während der Offline-Navigation keine Infos zu Staus oder Unfällen abgerufen werden. Du kannst aber auch diese Informationen  – soweit verfügbar – herunterladen, bevor Du offline bist. Dazu gehst Du über "Einstellungen > Anzeige- und Karteneinstellungen > Datentransfer > Verkehrsinformationen herunterladen". Dann werden auch Daten beispielsweise zu aktuellen Staus mit der Route heruntergeladen.

 Mit der Waze Navigations-App kann man auch offline navigieren. fullscreen
Mit der Waze Navigations-App kann man auch offline navigieren. (©Waze 2017)

6. Favoriten hinzufügen – damit es schneller geht

Um die Navigation zu beschleunigen, kannst Du in Waze Favoriten hinzufügen. Das sind Orte, die Du häufig besuchst und immer wieder mal aufrufen möchtest. Um Favoriten hinzuzufügen, gehst Du über die linke Seitenleiste "Favoriten > Favorit hinzufügen". Dort kannst Du dann nach einer Adresse suchen und dem Favoriten auch eine einfache Bezeichnung geben. Abrufen lässt sich der Favorit dann auf dem selben Weg.

7. Weniger Symbole auf dem Display – so ist es übersichtlicher

Vor allem, wenn der Verkehr besonders dicht ist und es viele Stauungen gibt, kann das Display schnell mit vielen kleinen Symbolen verstopfen: Staus, Polizei, Kameras und Tankstellen sind dann überall. Nicht zu vergessen die verschiedenen Farbcodierungen der Straßen. Um ein sauberes Display zu bekommen, gehst Du über "Einstellungen > Anzeige- und Karteneinstellungen > Auf der Karte zeigen". Dort kannst Du dann auswählen, welche Symbole angezeigt werden sollen und welche nicht.

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