Neue Gadgets 2018: 7 spannende Geräte für das nächste Jahr

Der Smart-Backofen Dialoggarer von Miele setzt für das Erwärmen von Speisen auf eine völlig neue Technologie.
Der Smart-Backofen Dialoggarer von Miele setzt für das Erwärmen von Speisen auf eine völlig neue Technologie. (©Miele 2017)
Andreas Müller Hat im vergangenen Jahr so viele Smartphones getestet, dass er einen Orden verdient hätte.

Im Jahr 2018 sollen wieder viele spannende neue Technik-Gadgets auf den Markt kommen. Dazu gehören ein Ofen, der mit dem Essen kommuniziert, ein Rollstuhl, der ein paar Stufen hochgehen kann, autonome VR-Brillen und mehr. Das sind sieben spannende neue Gadgets 2018.

1. Miele Dialoggarer: Spricht mit Deinem Essen

Der Miele Dialoggarer ist eine völlig neue Art von Backofen: Er erhitzt Speisen zusätzlich mit Radiowellen. Dabei ermittelt er, wie viel Energie die Speisen absorbieren und reagiert darauf, indem er die Radiowellen anpasst. Der Backofen führt also eine Art von "Dialog" mit dem Essen – daher der Name "Miele Dialoggarer". Die Technik stammt aus der Medizin – so werden Organe für die Transplantation gleichmäßig warmgehalten.

Der Miele Dialoggarer sieht recht konventionell aus, nutzt aber eine für Backöfen neue Technologie.

Und was bringt das? Laut einem Hands-on-Test von Reviewed werden die Speisen gleichmäßig und schnell erhitzt. Anfänglich wird der Dialoggarer, der im April 2018 auf den deutschen Markt kommt, nur für wohlhabende Early-Adopter bezahlbar sein. In ein paar Jahren können sich voraussichtlich aber alle Köche einen Backofen leisten, der mit dem Essen "spricht".

2. Samsung QuickDrive-Waschmaschine: Wäscht deutlich schneller

Das QuickDrive-System sorgt für einen deutlich schnelleren Waschgang.

Samsungs QuickDrive-Waschmaschinen nutzen eine neue Reinigungs-Technologie und können so die Waschzeit deutlich reduzieren. Nur 39 Minuten braucht die Waschmaschine für bis zu fünf Kilogramm Wäsche. Trommel und Rückwand der Maschine drehen sich in entgegengesetzte Richtungen und so wird die Wäsche schneller gereinigt. Die ersten QuickDrive-Waschmaschinen sind gerade erschienen.

3. Argonault Power Wheelchair: Macht Rollstuhlfahrer unabhängiger

Der Argonault Power Wheelchair ist ein flexibler elektrischer Rollstuhl, der selbstständig ein paar Stufen überwinden kann. Zu diesem Zweck werden die Räder ausgefahren. So kann der Nutzer auch an hohe Regale herankommen oder auf gleicher Höhe mit seinen Mitmenschen reden. Ebenso steigen Gehbehinderte dank des Power Wheelchair ohne Hilfe in einen Autobus ein. Für Rollstuhlfahrer könnte das neue Technik-Gadget große Vorteile mit sich bringen.

4. Oculus Go und Oculus Santa Cruz: Brauchen kein Smartphone und keinen PC

Die Oculus Go ist eine autarke VR-Brille für Einsteiger, die ohne PC oder Smartphone funktioniert und die Anfang 2018 auf den Markt kommt. 200 US-Dollar wird die Brille in den USA kosten, wobei es noch keine Infos zu einem Deutschland-Release gibt.

Oculus Go funktioniert ohne Smartphone und PC.

Hinsichtlich der Leistung dürfte sie sich mit Googles Daydream View in Verbindung mit einem Pixel-Smartphone vergleichen lassen, wobei offenbar der vom LG G6 bekannte  Snapdragon 821 als Chip dient. Die Oculus-VR-Brille mit dem Codenamen "Santa Cruz" packt mehr Leistung oben drauf, erscheint aber erst Ende 2018 oder 2019.

5. HTC Vive Focus: Macht VR autonom

Die HTC Vive Focus ist der Rivale der Oculus Santa Cruz und somit eine autonome VR-Brille der Mittelklasse. Sie funktioniert laut dem neuesten Hands-on-Test von Engadget schon recht gut. Die Brille setzt auf ein AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2880 x 1600 Pixeln und bietet ein Sichtfeld von 110 Grad bei einer Bildwiederholrate von 75 Hz.

Die HTC Vive Focus ist eine autonome VR-Brille.

Die Akkulaufzeit beträgt drei Stunden und ein interner Lüfter verhindert das Überhitzen des Chips. Die Brille nutzt ein Tracking-System ähnlich jenem der Windows-Mixed-Reality-Headsets. Im Gegensatz zu Smartphone-Headsets wie der Samsung Gear VR kannst Du Dich mit der HTC Vive Focus im dreidimensionalen Raum bewegen und stehst nicht nur an einer Stelle herum. Als Preis sind 600 US-Dollar angesetzt – allerdings erscheint die Brille (vorerst) nicht in Europa.

6. Apple HomePod: Passt den Klang an den Raum an

homepod
Apples HomePod kommt in Deutschland Anfang 2018 auf den Markt.

Der Apple HomePod dürfte bei Release zu den fortschrittlichsten smarten Lautsprechern zählen. Sechs Mikrofone sind für die Spracherkennung zuständig und sieben Hochtöner sowie ein Subwoofer für den Sound. Der Apple-A8-Chip nutzt die Audiotechnik intelligent: So richtet er den Empfang auf die Position des Nutzers aus und den Klang auf die wohnlichen Gegebenheiten. Anfang 2018 soll der schlaue Lautsprecher mit dem Siri-Sprachassistenten für voraussichtlich 350 Dollar auf den Markt kommen.

7. Google Home Max: Rockt die Party

Google Home Mini Max
Der Google Home Max (rechts) ist einer der größten Smart-Speaker.

Der Google Home Max soll Anfang 2018 den Apple HomePod in Europa herausfordern – in den USA ist der Smart-Speaker schon erhältlich. Der Preis liegt dort bei 400 US-Dollar. Auch der Google Home Max passt den Klang intelligent an den Raum an, in dem er aufgestellt wird. Als Sprachassistent dient der Google Assistant. Erste Tests bescheinigen dem Smart-Speaker einen druckvollen Klang mit einem mächtigen Bass.

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