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Powerbank kaufen: 5 Tipps für den richtigen externen Akku

Mit einer Powerbank musst Du keinen leeren Smartphone-Akku fürchten.
Mit einer Powerbank musst Du keinen leeren Smartphone-Akku fürchten. (©picture alliance / dpa Themendienst 2016)

Wenn der Akku des Smartphones unterwegs mal wieder leer ist, ist der Gang zur nächsten Steckdose unausweichlich. Mit der passenden Powerbank hast Du dieses Problem aber nicht. Je nach Größe des Akku-Packs kannst Du Dein Smartphone, Tablet oder andere Geräte komplett oder gar mehrere Male wieder aufladen. Wir geben 5 Tipps, die beim Kauf einer Powerbank beachtet werden sollten.

Ist der Smartphone-Akku leer, ist der Schock bei nicht wenigen umso größer. Man fühlt sich abgeschnitten und hat Angst davor, nicht mehr erreichbar zu sein. Nomophobie nennt sich dieses Phänomen, was aber zumindest hierzulande noch nicht als anerkannte Krankheit zählt. Wer zur richtigen Powerbank greift, muss sich davor aber nicht fürchten. Je nach Modell hat man hier immer ausreichend Energie-Reserven im Gepäck. Worauf Du beim Kauf achten solltest, klären wir im folgenden Ratgeber.

1. Was ist eine Powerbank?

Eine Powerbank ist ein externer zusätzlicher Akku, mit dem Du Smartphones oder andere technische Geräte mit Energie versorgen kannst. Zuvor muss das Akku-Pack natürlich selbst ausreichend aufgeladen werden, ein entsprechendes Kabel liegt in der Regel bei. Der Vorteil: So hat man unterwegs eine Stromquelle, ohne auf eine Steckdose angewiesen zu sein. Denn je nach Modell kannst Du mit dem zusätzlichen Energiespeicher Dein Mobiltelefon einmal oder gar mehrmals aufladen.

2. Warum die mAh bei der Powerbank so wichtig sind

Der Wert mAh steht für Milli-Ampere-Stunden, damit wird die Kapazität in Smartphones, Powerbanks und anderen Geräten angegeben. Mit dem mAh-Wert der Powerbank steht und fällt im Grunde alles. Denn diese Angabe ist entscheidend dafür, über wie viel Energie das Akku-Pack verfügt, um das Smartphone oder ein anderes Gerät zu laden. Generell gilt: Je mehr, desto besser. Allerdings steigt somit zwangsläufig auch die Größe der Powerbank, was sich negativ auf die Transportfähigkeit auswirkt.

Ein Beispiel: Das Galaxy S7 bietet eine Akkukapazität von 3000 mAh. Will man das Galaxy S7 unterwegs vollständig mithilfe einer Powerbank aufladen, sollte diese mindestens den gleichen mAh-Wert bieten, besser mehr. Denn beim Ladevorgang entstehen stets Verluste. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest Du daher eher zu einem Akku-Pack ab 4000 mAh aufwärts greifen. Natürlich kannst Du auch mit einem 1000-mAh-Battery-Pack Dein S7 aufladen, dann aber nicht komplett.

3. Anschlüsse der Powerbank

 Bei mehreren Anschlüssen lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig laden. fullscreen
Bei mehreren Anschlüssen lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig laden. (©Anker 2016)

Willst Du mehr als ein Gerät gleichzeitig laden, müssen auch mindestens zwei Anschlüsse an der Powerbank vorhanden sein. Zwei bis drei Eingänge sind oftmals Standard und sollten im Regelfall ausreichen. Standardmäßig erfolgt die Ladung über herkömmliche USB-Ports. Oftmals liegen bereits Kabel fürs iPhone oder gängige Smartphones bei. Geladen werden kann natürlich auch über das Originalkabel des Herstellers.

Damit die Energie nicht quälend langsam von der Powerbank zum Smartphone fließt, sollte der zusätzliche Energiespeicher zumindest einen Anschluss mit 2,1 Ampere besitzen. Das ist die Stromstärke, die von den gängigen Smartphones unterstützt wird. Verfügt das Akku-Pack über mehr Ampere, ist das nicht schlimm, das Smartphone wird dadurch aber nicht schneller geladen. Verfügt die Zusatz-Batterie aber über weniger Ampere, dauert der Ladevorgang erheblich länger.

4. Automatischer Ladestopp und Kapazitätsanzeige

Standard ist das noch nicht, aber nach Möglichkeit solltest Du zu einer Powerbank greifen, die die Energiezufuhr automatisch stoppt, wenn das Smartphone aufgeladen ist. Den meisten Smartphones schadet es zwar nicht mehr, wenn sie permanent mit Strom versorgt werden. Allerdings geht die zusätzliche Kapazität des Battery-Packs so schneller zur Neige. Auch solltest Du ein Gerät wählen, welches über eine LED-Anzeige verfügt, die Dir ungefähr die verbliebene Kapazität anzeigt. So kannst Du frühzeitig einschätzen, wie lange Du noch über die Runden kommst. Bessere Modelle verfügen sogar über eine genauere Prozentanzeige anstelle der sonst oftmals üblichen zwei bis vier LEDs.

5. Fazit: Powerbank hängt von den Bedüfnissen ab

Wer eine Powerbank kaufen möchte, sollte diese Entscheidung von mehreren Faktoren abhängig machen. Wie groß ist der Akku meines Smartphones? Welche Geräte will ich damit laden? Will ich für lange Reisen oder nur für die Fahrt nach Hause gewappnet sein? Wer nicht unbedingt ein Poweruser ist, kann getrost zu einer Powerbank mit wenigen tausend mAh greifen – 2000 bis 4000 mAh sind hier ein guter Richtwert. Wer ein aktuelles Smartphone besitzt, sollte eine zusätzliche Batterie mit mindestens 4000 mAh Kapazität erwägen. Für echte Poweruser hingegen, die ihr Smartphone mehrmals vollständig aufladen wollen, kommen hingegen Powerbanks ab 10.000 mAh aufwärts infrage, eher mehr. Wer ausreichend Platz hat, sollte hier nach der Devise verfahren: "Je mehr, desto besser".

Willst Du Dir eine Powerbank zulegen, solltest Du Dir diese 14 praktischen Akku-Packs einmal genauer anschauen.

Zusammenfassung

  1. Je mehr mAh die Powerbank bietet, desto besser
  2. Je mehr Anschlüsse die Powerbakn hat, desto besser
  3. Powerbank sollte Anschluss mit 2,1 Ampere für schnelle Ladung haben
  4. Nach Möglichkeit auf automatischen Ladestopp und präzise Kapazitätsanzeige achten

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