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Samsung Galaxy S9: Die 10 besten neuen Features

Das Samsung Galaxy S9 bringt mehr neue Features mit als viele glauben.
Das Samsung Galaxy S9 bringt mehr neue Features mit als viele glauben. (©Samsung 2018)

Das Samsung Galaxy S9 unterscheidet sich äußerlich kaum von seinem Vorgänger. Bei genauerem Hinsehen besitzt das Gerät jedoch eine Menge neuer Features. Wir stellen die zehn wichtigsten Neuerungen vor.

Am 25. Februar war es endlich soweit: Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Samsung das Galaxy S9 und das Galaxy S9 Plus vorgestellt. Die beiden Smartphones ähneln ihren Vorgängern, dem Galaxy S8 und dem S8 Plus, auf den ersten Blick sehr stark. Doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich einige Neuerungen. Wir stellen die zehn wichtigsten Neuheiten vor.

1. Die neue Position des Fingerabdrucksensors

Der Fingerabdrucksensor ist beim Galaxy S9  und S9 Plus besser zu erreichen. (© 2018 Samsung)

Im letzten Jahr sorgte Samsung mit der merkwürdigen Platzierung des Fingerabdrucksensors beim Galaxy S8 für Stirnrunzeln. Für das Galaxy S9 hat der Hersteller sein Konzept nun aber glücklicherweise überarbeitet. Der Fingerabdrucksensor liegt immer noch auf der Rückseite, sitzt nun aber unterhalb der Kamera und nicht mehr rechts daneben. Damit ist er wesentlich besser zu erreichen und man verschmiert nicht ständig die Rückkamera mit Fingerabdrücken.

2. Die Dual-Kamera des Galaxy S9 Plus

Mit der Dual-Kamera sollen hervorragende Portrait-Fotos entstehen. (© 2018 Samsung)

Die zweite sehr auffällige Neuerung ist die Dual-Kamera beim Galaxy S9 Plus. Das 6,2-Zoll-große Flaggschiff besitzt zusätzlich zur herkömmlichen Linse noch ein Teleobjektiv. Beide Sensoren lösen mit 12 Megapixeln auf und besitzen eine optische Bildstabilisierung. Die Dual-Kamera soll ihre Stärken vor allem bei Fotos mit Tiefenunschärfe ausspielen.

3. Die Stereo-Lautsprecher im Gehäuse

Die schwachen Lautsprecher der Galaxy-Smartphones waren in der Vergangenheit stets ein Kritikpunkt. In diesem Jahr bietet der Hersteller bei Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus deshalb erstmals einen Stereo-Lautsprecher. Dieser soll bis zu 40 Prozent lauter sein, als der Lautsprecher im Galaxy S8 und auch einen differenzierteren Sound liefern. Für die Feinabstimmung der Soundtreiber arbeiten die Südkoreaner mit dem österreichischen Audio-Spezialisten AKG zusammen, der seit Anfang 2017 ein Tochterunternehmen von Samsung ist.

4. Das noch hellere Display

Das Display ist noch heller als beim Galaxy S8. (© 2018 Samsung)

Wenn es etwas gibt, was Samsung gegenüber dem Galaxy S8 eigentlich nicht verbessern müsste, dann ist es das Display. Trotzdem haben die Südkoreaner für das S9 noch eine Schippe draufgelegt, sodass der AMOLED-Screen der neuen Flaggschiffe merklich heller erstrahlt, als bei den ohnehin schon fantastischen Vorgängern.

5. Die mechanische Blende

Das Samsung Galaxy S9 soll einen neuen Standard für Fotos bei schwachen Lichtverhältnissen setzen. Damit das klappt, nutzt der Hersteller erstmals in einem Smartphone eine mechanische Blende. Diese öffnet sich automatisch, wenn in dunklen Verhältnissen mehr Licht für die Linse benötigt wird. Mit einer Blendenöffnung von f/1.5 bietet das Galaxy S9 dann die größte Blende, die es bislang in einem Smartphone gibt.

6. Automatische Slow-Motion-Videos mit 960 fps

Das Galaxy S9 kann in Super-Slow-Motion filmen. (© 2018 Samsung)

Die Kamera des Galaxy S9 hat so einige Tricks auf Lager und ist sogar in der Lage, Videos in einer Auflösung von 720p mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu filmen. Dadurch lassen sich beeindruckende Slow-Motion-Aufnahmen erstellen, die normalerweise nur mit High-Speed-Kameras möglich sind. Eine zusätzliche Besonderheit ist das automatische Erkennen der Kamera, wenn sich Objekte besonders schnell bewegen. In diesen Situationen kann die Kamera dann automatisch auf die Aufnahme mit 960 Bildern pro Sekunde umschalten, ohne dass der Nutzer selbst reagieren muss.

7. Multiframe-Noise-Reduction für die Kamera

Dank des neuen Kamera-Sensors kann das Galaxy S9 für ein einziges Foto mehrere Bilder in Sekundenbruchteilen hintereinander aufnehmen und die so gesammelten Bildinformationen so zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Auf diese Weise soll die Kamera-Software in der Lage sein, das bestmögliche Foto zu erstellen.

8. Die AR-Emojis

AR-Emojis sind eine neue Spielerei, die dank Gesichtserkennung möglich wird. (© 2018 Samsung)

Die sogenannten AR-Emojis unterscheiden sich oberflächlich gesehen kaum von den Animojis, die Apple für das iPhone X anbietet. Mit Hilfe der Frontkamera filmen Nutzer ihr Gesicht und eine Software erstellt aus über 100 Punkten dann ein 3D-Modell, das auf einen digitalen Avatar übertragen wird, der dem Nutzer nachempfunden ist. Dieser kann dann in Echtzeit die Gesichtszüge des Nutzers nachahmen und zum Erstellen lustiger Videos oder GIFs verwendet werden.

9. Das Entsperren per Intelligent Scan

Genau wie sein Vorgänger bietet das Samsung Galaxy S9 verschiedene Entsperr-Methoden. Neben dem Fingerabdrucksensor gibt es beispielsweise auch einen Iris-Scanner und eine Gesichtserkennung. Die beiden letzteren fasst Samsung beim Galaxy S9 nun zu einem Entsperr-Verfahren zusammen, dass sich Intelligent Scan nennt.

Für einfaches Entsperren des Smartphones nutzt Intelligent Scan die Gesichtserkennung, die sehr schnell funktioniert. Für Apps mit besonders sensiblen Daten verwendet das System hingegen den Iris-Scanner. Dieser benötigt zwar minimal länger zum Entsperren, gilt aber auch als deutlich sicherer als die Gesichtserkennung.

10. Das schnellste mobile Internet

Wer einen richtig guten Mobilfunkvertrag in einem richtig guten Netz hat, kann mit dem Galaxy S9 theoretisch schneller surfen als mit jedem anderen Smartphone. Dank des eingebauten Modems mit Support für LTE Cat 18 sind Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1,2 GB/s möglich. Dass diese derzeit in der Praxis so gut wie nicht anzutreffen sind, steht auf einem anderen Blatt. Zumindest gilt das Galaxy S9 damit als besonders zukunftssicher.

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