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Schriftarten am PC erkennen: Diese 4 Tools kannst Du nutzen

Du kennst eine Schriftart nicht? Dann helfen ein paar Tools.
Du kennst eine Schriftart nicht? Dann helfen ein paar Tools. (©TURN ON 2015)

Wer herausfinden möchte, wie eine bestimmte Schriftart auf einer Website heißt, kann dafür am PC mehrere Tools nutzen. Wir stellen die 4 bequemsten und besten Lösungen vor.

Wer kennt das nicht: Du bist auf einer Website oder liest ein Dokument und siehst dabei eine richtig schicke Schriftart, die Du gern selbst verwenden würdest. Doch damit fangen die Probleme an, denn ein Name steht in der Regel nicht an der Schriftart dran. Wie also herausfinden, um welche Schriftart es sich handelt? Hierfür stehen mehrere Tools zur Verfügung, von denen wir einige kurz vorstellen möchten.

1. WhatTheFont

Bei WhatTheFont handelt es sich eigentlich nicht um ein Software-Tool im klassischen Sinne, sondern um eine Website. Auf dieser kannst Du Bilder der Schriftart, deren Namen Du erfahren möchtest, als JPEG, PNG oder GIF hochladen. Am besten Du erstellst die Bilder per Screenshot. Eine Software analysiert diese Bilder anschließend und liefert Dir dann eine oder mehrere Schriftarten zum Vergleich, die so ähnlich aussehen. Die Trefferwahrscheinlichkeit schwankte in unseren Tests allerdings ziemlich stark. Teilweise wurden sehr ungewöhnliche Schriftarten erkannt. Einige Standard-Fonts aus Word konnte die Software jedoch nicht korrekt erkennen.

 WhatTheFont analysiert Schriftarten anhand von Bildern. fullscreen
WhatTheFont analysiert Schriftarten anhand von Bildern. (©Screenshot WhatTheFont/ TURN ON 2016)

2. WhatFontIs

Auch WhatFontIs ist eine Website zur Erkennung von Schriftarten. Die Funktionsweise und das Vorgehen sind identisch zu der von WhatTheFont. Leider ist auch die Erkennung ähnlich inkonsistent. Je ungewöhnlicher die Schriftart ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese korrekt erkannt wird. Handelt es sich jedoch um eine Schriftart, die anderen Fonts sehr ähnlich sieht, ist die genauere Erkennung schwieriger.

 WhatFontIs geht den gleichen Weg wie WhatTheFont. fullscreen
WhatFontIs geht den gleichen Weg wie WhatTheFont. (©Screenshot WhatFotIs/ TURN ON 2016)

3. Identifont

Auch Identifont ist eine Website. Diese funktioniert jedoch deutlich anders als WhatTheFont und WhatFontIs. Denn hier wird kein Bild einer Schriftart hochgeladen. Stattdessen beantwortest Du einen Fragebogen, der Dir dabei helfen soll, die gesuchte Schriftart zu finden. Dabei bekommst Du jeweils verschiedene Schreibvarianten von Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen gezeigt und musst auswählen, welche der gesuchten Schriftart am nächsten kommen. So werden nach dem Ausschlussverfahren nach und nach die Schriftarten herausgekegelt, die nicht infrage kommen. Im Test lieferte Identifront mit dieser Methode genauere Ergebnisse als die beiden erstgenannten Tools.

 Identifont nähert sich der gesuchten Schriftart über Fragen. fullscreen
Identifont nähert sich der gesuchten Schriftart über Fragen. (©Screenshot Identifont/ TURN ON 2016)

4. WhatFont

WhatFont ist eine der einfachsten und elegantesten Lösungen zum Schriftarten erkennen. Diese funktioniert allerdings nur im Chrome-Webbrowser, denn es handelt sich um eine Browser-Erweiterung. Diese gibt es wie üblich im Chrome WebStore. Aktivieren lässt sich WhatFont nach der Installation über ein Symbol oben rechts im Browserfenster. Nach dem Anschalten fährst Du einfach noch mit dem Mauszeiger über die Schrift und bekommst den Namen im Idealfall direkt angezeigt. Bei unseren Tests klappte das erstaunlich gut und genau – vor allem im Vergleich zu den anderen Tools.

 WhatFont lieferte im Test gute Ergebnisse. fullscreen
WhatFont lieferte im Test gute Ergebnisse. (©Screenshot TURN ON 2016)

Fazit: Nicht jedes Tool hilft gleich gut

Tests zeigen leider, dass nicht alle Hilfs-Tools zum Schriftarten erkennen wirklich gute Ergebnisse liefern. Die beiden Websites WhatTheFont und WhatFontIs lagen beim Ausprobieren mindestens ebenso oft falsch, wie sie richtig lagen. Besser, wenn auch umständlicher, funktionierte das Tool Identifont. Die bequemste Lösung, die zudem ziemlich gut funktioniert, ist jedoch die Browsererweiterung WhatFont für Chrome.

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