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Tablet mit Tastatur: 7 empfehlenswerte Modelle für Vieltipper

Tablets mit Tastatur werden immer beliebter.
Tablets mit Tastatur werden immer beliebter.

Tablets mit Tastatur gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle: Wir stellen die Geräte vor, mit denen sich Touchscreen und produktive Schreibarbeit besonders gut vereinen lassen.

Ein einfaches Tablet reicht vielen Nutzern nicht mehr aus. Wer mit seinem Gerät produktiv arbeiten möchte, benötigt in den meisten Fällen mindestens eine Tastatur. Das haben mittlerweile fast alle Hersteller begriffen und bieten entweder ab Werk Tablets mit Keyboard an – oder stellen dieses als optionales Zubehör zur Verfügung.

Die Könige unter den Tablets mit Tastatur sind nach wie vor die Detachable-Devices mit Windows 10, die diese Kategorie überhaupt erst groß gemacht haben. Aber für Nutzer, die mit Windows auf dem Tablet einfach nicht warm werden, gibt es immerhin einige Alternativen, die eine Erwähnung wert sind.

Microsoft Surface Pro 6: Das beste Windows-Tablet

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Das Surface Pro 6 gibt es in schickem Schwarz.

Kaum zu glauben: Das Microsoft Surface befindet sich schon in der sechsten Generation. Viel getan hat sich insbesondere beim Design in den letzten Jahren nicht. Auch das Surface Pro 6 kommt mit 12,3-Zoll-Display in einem edlen Magnesium-Gehäuse mit ordentlich Dampf unter der Haube daher.

Geliefert wird das Tablet wahlweise mit einem Intel Core i5 oder einem i7 mit 8 oder 16 GB RAM und einem internen Speicher von bis zu 1 Terabyte. Wir sprechen hier also von einem vollwertigen Laptop-Ersatz. Das sehr gute Tastatur-Cover kostet beim Surface Pro 6 allerdings extra, weshalb der Preis für das Gesamtpaket locker bei über 1000 Euro liegt.

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Microsoft Surface Go: Ein 10-Zoll-Multitalent

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Ein kleines Tastatur-Tablet für den Alltag: Das Surface Go von Microsoft.

Für den schmaleren Geldbeutel hat Microsoft das Surface Go im Angebot. Dieses Modell ist mit einem 9,65-Zoll-Display ausgestattet und besitzt die gleiche edle Haptik wie sein großer Bruder. Abstriche müssen vor allem bei der Performance gemacht werden. Mit einem Intel-Pentium-Gold-Prozessor lässt sich zwar arbeiten, aber von einem High-Performance-Gerät ist man hier ein gutes Stück weit entfernt.

Auch beim Surface Go kostet das Tastatur-Cover extra, weshalb der Bundle-Preis oberhalb der 500-Euro-Grenze liegt. In unserem Test hat das Surface Go insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen.

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Acer Switch 5 und Switch 3: Die günstigen Surface-Alternativen

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Auch das günstigere Switch 3 wirkt sehr hochwertig.

Mit seiner Switch-Reihe hat Acer einige der besten Surface-Konkurrenten im Angebot. Der hauptsächliche Vorteil ist der günstigere Preis bei ähnlicher technischer Ausstattung und einer ebenfalls hochwertigen Verarbeitung.

Mit 12,2 Zoll ist das Switch 3 fast so groß wie das Surface Pro 6, bietet jedoch mit Full-HD eine geringere Displayauflösung. Die Prozessor-Leistung ist hingegen vergleichbar mit der eines Surface Go, da hier ebenfalls ein Intel-Pentium-Chip zum Einsatz kommt.

Ein großer Vorteil von Acer: Das gute Tastatur-Cover ist für den Einstiegspreis von etwa 470 Euro schon dabei, sodass es sich um ein vollwertiges Tastatur-Tablet ab Werk handelt.

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Das Acer Switch 5 macht dem Surface Pro 6 Konkurrenz.

Wer hingegen eher nach einer günstigeren Alternative zum Surface Pro 6 sucht, wird eventuell beim Acer Switch 5 fündig. Dieses Modell hat ebenfalls ein 12-Zoll-Display, ist aber mit einem Intel-Core-i5-Prozessor und mindestens 8 GB RAM ausgestattet. Inklusive Tastatur gibt es das Gerät für unter 900 Euro.

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Lenovo MIIX 630: Windows mit Snapdragon

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Der Lenovo MIIX 630 besitzt einen Snapdragon-Prozessor.

Der Lenovo MIIX 630 ist auf den ersten Blick vergleichbar mit dem Surface Go und dem Acer Switch. Mit einem 12.3-Zoll-Display fällt das Gerät recht groß aus und die Tastatur ist ab Werk ebenfalls dabei. Allerdings werkelt im Inneren kein Intel-Chip, sondern ein Snapdragon 835.

Der Prozessor auf Basis der aus dem Smartphone-Bereich bekannten ARM-Architektur sorgt für eine besonders gute Akkulaufzeit, kann den Intel-x86-Chips bei der Performance jedoch nicht das Wasser reichen. So gesehen ist der MIIX 630 ein Kompromiss mit klaren Vor- und Nachteilen.  Der Preis um die 500 Euro macht das Gerät jedoch attraktiv.

iPad Pro: Unter iOS mit der Tastatur arbeiten

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Auch am iPad Pro lässt sich mit einer Tastatur arbeiten.

Auch wer mit einem Windows-Tablet nicht warm wird, hat einige Optionen: Das iPad Pro gibt es in 11 oder 12,9 Zoll für mindestens 830 Euro. Nachteile beim Apple-Gerät sind die begrenzten Einsatzmöglichkeiten als PC-Ersatz wegen fehlender Schnittstellen, einer nicht vorhandenen Maus-Unterstützung und enger Software-Limitierungen. Der große Vorteil ist die überragende Performance.

Leider ist das Tastatur-Cover beim iPad Pro nicht inklusive, sodass Kunden preislich locker über der 1000-Euro-Marke landen, wenn sie wirklich ein Tablet zum Tippen suchen.

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Samsung Galaxy Tab S4: Das Android-Tablet mit Tastatur

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Das Galaxy Tab S4 will der Laptop-Ersatz mit Android sein.

Das Samsung Galaxy Tab S4 ist deutlich günstiger als das iPad Pro und zudem etwas kleiner, ähnelt diesem beim grundlegenden Konzept jedoch stark. Samsung bietet ein Performance-Starkes Android-Tablet mit optional-verfügbarem Tastatur-Cover.

Android ist als PC-Ersatz flexiber als Apples iOS und unterstützt unter anderem Maus-Eingaben. Allerdings leidet das System teilweise unter Apps, die weniger gut an das Tablet-Format angepasst wurden. Da das Taststur-Cover nur separat erhältlich ist, liegt der Gesamtpreis für das Gerät mindestens bei 750 Euro. In unserem Test hat es sehr gut abgeschnitten, wenn auch vor allem als Androidtablet.

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Huawei MediaPad M5: Eine günstige Android-Alternative

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Auch das MediaPad M5 von Huawei will Vielschreiber für sich begeistern.

Das Huawei MediaPad M5 stellt eine wesentlich günstigere Alternative zum Samsung Galaxy Tab S4 dar. Mit einer Display-Diagonalen von 10,1 Zoll erinnert das Gerät preislich, in puncto Ausstattung und Verarbeitung sowie bei der Performance an das Standard-iPad von Apple.

Das sehr gute Tastatur-Cover ist auch hier separat zu erwerben, kommt jedoch sogar mit einem Trackpad für Mauseingaben daher, die von Android anstandslos erkannt werden. Alles in allem werden für das Mediapad M5 mit Tastatur knapp 500 Euro fällig. Bei uns war das 8-Zoll-Modell im Test.

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Fazit: Windows-Tablets bleiben die erste Wahl für Vielschreiber

Wer ein Tablet mit möglichst gutem Tastatur-Support sucht, ist in der Windows-Welt nach wie vor am besten aufgehoben. Das iPad Pro und diverse Android-Tablets versuchen zwar, einen ähnlichen Weg zu gehen, bieten jedoch oft nur eine halbherzige Implementierung der Tastatur-Funktionen.

Von daher kommt es darauf an, wo der Fokus liegt. Wer nach einem vollwertigen Tablet sucht, an dem hin und wieder mal etwas getippt werden soll, wird bei den Android- und iOS-Geräten von Samsung, Huawei und Apple sicherlich fündig. Soll das Gerät jedoch regelmäßig produktiv als Laptopersatz zum Einsatz kommen, führt kein Weg an einem Windows-Tablet vorbei.

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