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Ultrakurzdistanzbeamer: 5 empfehlenswerte Modelle für Dein Heimkino

Ultrakurzdistanzbeamer wie der Hisense H100LDA projizieren auch bei geringem Wandabstand ein riesiges Bild.
Ultrakurzdistanzbeamer wie der Hisense H100LDA projizieren auch bei geringem Wandabstand ein riesiges Bild.

Gewöhnliche Beamer müssen mehrere Meter weg von der eigentlichen Leinwand platziert werden – Ultrakurzdistanzbeamer hingegen nicht. Diese können mitunter unmittelbar vor einer Wand stehen und überzeugen mit brillanten Bildern. Hier sind fünf empfehlenswerte Beamer dieser Art.

Hisense H100LDA: Luxus-Beamer mit 100-Zoll-Rahmenleinwand

Bis vor wenigen Jahren waren Ultrakurzdistanzbeamer kaum erschwinglich – zumindest auf Modelle mit nativer 4K-Auflösung trifft das heute noch zu. Das rund 10.000 Euro teure Gerät von Hisense wirft Bilder in der knackig scharfen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln an die 100 Zoll große Rahmenleinwand, die gleich mitgeliefert wird.

Der Hisense H100LDA punktet aber nicht nur mit einer hohen Auflösung, sondern mit einem beeindruckenden Kontrastverhältnis von 30.000:1. Mit 3.000 Lumen projiziert der Beamer seine Bilder ausreichend hell, um Fernsehen auch in nicht vollständig abgedunkelter Umgebung genießen zu können. Die Lebensdauer der Lampen gibt der Hersteller mit 25.000 Betriebsstunden an. Die Betriebslautstärke beträgt 32 dB, geringfügig lauter als das Ticken einer Armbanduhr.

Leicht ist der Ultrakurzdistanzbeamer mit einem Gewicht von rund 60 Kilogramm aber nicht. Mit Abmessungen von 224 x 127 x 80 Zentimetern fällt das Modell vergleichsweise groß aus. Im Lieferumfang enthalten ist zudem ein kabelloser Subwoofer, auch anschlussseitig macht der Beamer eine gute Figur: insgesamt vier HDMI-Anschlüsse bieten ausreichend Möglichkeiten für den Anschluss von Zuspielern wie Receiver oder Konsolen. Ein USB-Port ist ebenso vorhanden wie ein LAN-Anschluss. Für einen Preis von rund 10.000 Euro dürften sich aber nur finanzkräftige Cineasten für das Gerät begeistern.

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LG HF85LS Allegro 2.0: Beamer mit minimalem Wandabstand

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Kompaktes Design, bequeme Steuerung: der HF85LS von LG.

Der Ultrakurzdistanzbeamer von LG fällt nicht nur vergleichsweise kompakt aus, sondern macht auch optisch etwas her. Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln erreicht er einen Kontrast von 150.000:1 bei 1.500 Lumen. Der Clou: für ein rund 2,5 Meter großes Bild genügt bereits ein Wandabstand von lediglich zwölf Zentimetern. Schon 20 Zentimeter werfen ein rund 3 Meter großes Bild an die Leinwand – erstklassige Werte.

Dabei wird der Beamer mit einer Magic Remote Control ausgeliefert, mit der Du Smart-TV-Features nutzen kannst, etwa für den Zugriff auf Apps und Mediatheken – ein leistungsstarker Quad-Core-Prozessor sorgt jederzeit für ein flüssiges Erlebnis. Dank der Unterstützung von Standards wie DLNA oder Miracast kannst Du Inhalte von mobilen Geräten kabellos übertragen.

In puncto Sound sind zwei 3-Watt-Lautsprecher integriert – für Heimkino-Feeling definitiv zu wenig, weswegen Du auf eine externe Soundausgabe zurückgreifen solltest. Mit weniger als 26 dB ist der Beamer insbesondere im Eco-Modus sehr leise. Sehr flink ist das Modell außerdem: nach nur zehn Sekunden ist der Beamer einsatzbereit und nach nur zwei Sekunden wieder komplett heruntergefahren. Aufgrund des vergleichsweise hohen Preises von rund 1.800 Euro eher etwas für Heimkino-Fans mit höchsten Ansprüchen.

Acer H7550ST: Full-HD-Beamer mit kabellosem Design

Du kannst auf 4K-Auflösung verzichten? Dann bekommst Du mit diesem Acer-Beamer ein erschwingliches Modell mit Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Bereits ein Abstand zur Wand von einem Meter genügt, um eine projiziertes Bild mit einer Diagonale von mehr als zwei Meter zu erhalten. 3.000 Lumen Helligkeit und ein Kontrastverhältnis von 16.000:1 sind ebenso mehr als solide. Wer Energie sparen möchte, bekommt im Eco-Modus immerhin noch 2.400 Lumen. Die Betriebslautstärke bewegt sich mit 32 dB ebenso im üblichen Rahmen.

Punkten will das Modell vor allem mit einem sogenannten Hidden Port Design: Dafür gibt es einen innenliegenden HDMI/MHL-Anschluss mit zusätzlicher Energieversorgung über Micro-USB. So können mithilfe eines optional erhältlichen WirelessHD-Kits Signale kabellos vom Smartphone, Laptop oder auch TV-Receiver übertragen werden – Kabelsalat hast Du mit dieser Variante also nicht zu befürchten. In Sachen Sound kommt eine Kombi aus zwei 10-Watt-Lautsprechern mit Unterstützung für DTS-Audio zum Einsatz. Alternativ kannst Du via Bluetooth auch Lautsprecher oder Kopfhörer verbinden.

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Optoma GT1080e: Erschwinglicher Ultrakurzdistanzbeamer

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Ein günstiger Full-HD-Ultrakurzdistanzbeamer: der Optoma GT1080e.

Beim Ultrakurzdistanzbeamer von Optoma handelt es sich ebenso um einen Full-HD-Projektor mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Ein Abstand von einem Meter reicht aus, um ein bis zu 100 Zoll großes Bild an die Leinwand zu werfen – und das bei einem mehr als ordentlichen Kontrastverhältnis von 25.000:1 bei 3.000 Lumen. Die Betriebsdauer der Lampe gibt der Hersteller mit 5.000 Stunden an, im Eco-Modus bis zu 6.000 Stunden.

Der integrierte Lautsprecher bietet eine Leistung von 10 Watt, der Anschluss eines separaten Audiosystems wird somit empfohlen. Zwei HDMI-Ports und ein Kopfhöreranschluss sind ebenso an Bord wie ein 12V-Trigger-Anschluss, über den Aufgaben wie etwa das Herunterfahren einer Motorleinwand angesteuert werden  können. Wer nicht allzu viel Geld für einen neuen Beamer ausgeben möchte, sollte sich den Optoma GT1080e näher anschauen.

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Optoma ML750ST: Business-Beamer mit Entertainment-Fähigkeiten

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Eher für Business-Anwendungen geeignet: der Optoma ML750ST.

Wer weniger als 500 Euro für einen Ultrakurzdistanzbeamer ausgeben möchte, muss Abstriche bei der Ausstattung hinnehmen. In diesem Fall etwa bei der Auflösung, die bei diesem Modell lediglich 1.280 x 800 Pixel beträgt, was aber etwa für Präsentationen mehr als ausreichend ist. Auch dieser Beamer kann aus einem Meter Entfernung ein 100 Zoll großes Bild an die Wand projizieren.

Das Gerät erreicht eine Helligkeit von 800 Lumen, womit der Raum besser abgedunkelt werden sollte, um die Inhalte gut erkennen zu können. Die Lampen erreichen laut Herstellerangaben eine Betriebsdauer von bis zu 20.000 Stunden.

Inhalte können über eine microSD-Speicherkarte oder über einen USB-Speicherstick angeschaut werden, dank MHL-Unterstützung auch über mobile Geräte, die mit der MHL-Technologie kompatibel sind. Anschlussseitig sind jeweils ein HDMI, VGA, microSD-Slot, USB und Kopfhöreranschluss vorhanden. Kurzum: Vorrangig ein Business-Beamer, mit dem Du aber auch Filme oder Spiele genießen kannst. Echte Cineasten dürften aber zu einem Modell mit höherer Auflösung greifen.

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