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Umstieg von iOS auf Android: Diese 5 Dinge solltest Du wissen

Das Android-Betriebssystem bietet viele Möglichkeiten zur Individualisierung.
Das Android-Betriebssystem bietet viele Möglichkeiten zur Individualisierung. (©flickr: cc/ Family O'Abé 2016)

Wer sich ein Android-Smartphone zulegt, vorher aber ein iPhone besaß, muss sich beim Umstieg auf ein paar Umstellungen gefasst machen. Wir haben die 5 wichtigsten Punkte zusammengestellt, die für den Start mit dem neuen Betriebssystem wichtig sind.

1. Apps müssen neu gekauft werden

iOS-Geräte und Android-Geräte verwenden nicht nur ein unterschiedliches Betriebssystem, sondern greifen ebenso auf einen jeweils eigenen App-Markt zurück. Während iOS-Geräte auf den Apple App Store zugreifen, laden Android-Nutzer Applikationen aus dem Google Play Store herunter. Falls Du Dir also Apps für Dein iPhone gekauft hast, musst Du sie für Dein neues Android-Smartphone höchstwahrscheinlich erneut erwerben, da eine App nicht automatisch für beide Betriebssysteme gilt.

2. Widgets: Praktische Mini-Apps

 Widgets lassen sich zum Beispiel  dafür nutzen, die aktuelle Wetterlage anzeigen zu lassen. fullscreen
Widgets lassen sich zum Beispiel  dafür nutzen, die aktuelle Wetterlage anzeigen zu lassen. (©TURN ON 2015)

In Sachen Widgets war Android schon immer Vorreiter: Dieses Feature ist im Endeffekt nichts anderes als eine kleine Mini-App, die Du auf Deinem Startbildschirm verwenden kannst. So lässt sich beispielsweise Spotify als kleiner Player auf dem Homescreen unterbringen. Über diesen kannst Du grundlegende Wiedergabeelemente der App steuern, ohne dafür extra die Anwendung starten zu müssen. Zwar gibt es seit iOS 8 auch Benachrichtigungen im Notification-Center, allerdings sind die Anpassungsmöglichkeiten bei Android-Widgets wesentlich vielseitiger.

3. Synchronisierung der Daten: Drittanbieter-Apps nutzen

Das Wichtigste beim Umstieg auf eines Smartphone ist für die meisten Nutzer der Umzug der eigenen Daten. Wir verraten, wie Du die jeweiligen Daten synchronisierst.

Um die Photos zu übertragen, ist es sinnvoll, diese unter iOS in die iCloud hochzuladen. Anschließend muss die iCloud nur noch mit einem Google Photos-Account synchronisiert werden, und schon hast Du auch auf dem neuen Android-Gerät Zugriff auf Deine Bilder.

Was die Kontakte angeht, gibt es mehrere Methoden: Die einfachste Variante ist wahrscheinlich die Folgende: Zuerst schließt Du Dein iPhone an Deinen PC an. Als Nächstes öffnest Du iTunes und klickst auf das iPhone-Symbol. Dann tippst Du auf das Info-Menü und hakst die Box bei "Kontakte synchronisieren mit" an. Anschließend sollte sich ein Dropdown-Menü öffnen, aus dem Du "Google Kontakte" auswählst. Hier gibst Du nun den Google-Account an, mit dem Du auf Deinem Android-Smartphone angemeldet bist. Wenn Du Dich anschließend mit diesem Konto auf dem Android-Gerät anmeldest, solltest Du Zugriff auf sämtliche Kontakte haben.

Alternativ gibt es eine ganze Menge an Apps, die den Umstieg einfach gestalten. PhoneSwappr beispielsweise macht den Datenumzug äußerst komfortabel: Du installierst einfach die App auf beiden Geräten. Als nächsten Schritt sendest Du Deine Kontaktdaten auf dem iPhone an die Cloud. Anschließend wird Dir ein Sicherheitscode angezeigt, den Du Dir aufschreiben solltest. Danach öffnest Du die App auf Deinem Android-Gerät, gibst den Sicherheitscode ein und tippst auf "Retrieve Contacts from Cloud". Nur noch kurz warten, und anschließend sollten sämtliche Kontakte auf auch auf dem neuen Android-Gerät verfügbar sein.

4. Kalendereinträge synchronisieren

 Kalendereinträge lassen sich einfach auf das neue Android-Gerät übertragen. fullscreen
Kalendereinträge lassen sich einfach auf das neue Android-Gerät übertragen. (©TURN ON 2016)

Auch geplante Termine lassen sich ohne große Probleme auf Dein neues Android-Gerät übertragen. Dazu gehst Du einfach in das Einstellungen-Menü Deines iPhones, dort in den Unterpunkt "Kalender". Dort fügst Du unter "Account" Deinen Googlemail-Konto hinzu. Als letzten Schritt nur noch das Synchronisieren der Kalender aktivieren, und schon hast Du Deine kommenden Termine auch auf dem Android-Smartphone zur Hand.

5. App-Benachrichtigungen nach Wunsch konfigurieren

Android bietet Dir eine prima Möglichkeit, App-Benachrichtigungen nach Deinen Wünschen einzustellen. So bestimmst Du, welche Nachrichten auf Deinem Smartphone aufpoppen. Um die Benachrichtigungen zu konfigurieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Die einfachere Methode ist, auf eine eingehende Benachrichtigung zu tippen und lange gedrückt zu halten. Anschließend öffnet sich ein Menü mit Detaileinstellungen zur App. Hier findest Du Detaileinstellungen zu den Benachrichtigungen. In diesem Menü lässt sich beispielsweise einstellen, ob App-Benachrichtigungen auch im "Nicht-Stören-Modus" angezeigt werden oder ob sie auf dem Sperrbildschirm zu sehen sind.

Alternativ begibst Du Dich in das Menü "Einstellungen" und danach in "Benachrichtigungen". Dort findest Du eine Liste mit sämtlichen Apps, deren Benachrichtigungen Du wahlweise an- oder ausschalten kannst. Wenn Du auf "Erweitert" klickst, bekommst Du eine App-Liste angezeigt. Durch Antippen des App-Eintrags kommst Du in die Detaileinstellungen der einzelnen Applikationen und kannst hier weitere Einstellungen finden.

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