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Vom ersten iPad bis zum iPad Pro: Alle Apple-Tablets auf einen Blick

So viele iPads! Wir haben den Überblick über alle Modelle.
So viele iPads! Wir haben den Überblick über alle Modelle.

Seit dem Start im Jahr 2010 wurden satte 18 iPad-Generationen von Apple veröffentlicht – vom allerersten iPad bis hin zum iPad Pro 2018. Wir zeigen Dir alle iPad-Modelle in der richtigen Reihenfolge im Überblick.

iPad – 2010

Wer erinnert sich noch? Rund neun Jahre ist es mittlerweile her, als das erste iPad im Januar 2010 von Steve Jobs präsentiert wurde. Viele Features vom iPhone und iPod wurden einfach übernommen, etwa der 3-Achsen-Beschleunigungssensor. Im Prinzip war es einfach ein iPhone in Übergröße, damals sogar mehr als heute. Die Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll hat sich gewissermaßen als eine Art Standard etabliert und wird auch heute noch genutzt. Aber: Eine Kamera hatte das iPad nicht zu bieten.

Schon damals wurde Monate vor dem Release über das neue Gerät spekuliert, das seinerzeit noch unter der Bezeichnung iSlate in der Presse herumgeisterte. Heute ist das erste iPad nur noch etwas für Nostalgiker – schließlich gibt es bereits seit Jahren keine Software-Updates mehr dafür. Auch viele Apps funktionieren mittlerweile nicht mehr auf dem betagten Apple-Tablet. Einen Platz in den (Technik-)Geschichtsbüchern hat das erste iPad aber allemal sicher.

iPad 2 – 2011

Nach dem Erfolg des ersten iPads war schnell klar: Ein Nachfolger musste her. 2011 war es so weit: Das iPad 2 feierte seinen Release, diesmal sogar mit einer Kamera vorne und auf der Rückseite für die Aufnahme von Bildern und Videokonferenzen. Wie (fast) immer wurden Prozessor und Grafikleistung verbessert, noch dazu wurde es im Vergleich zum Original 33 Prozent dünner und 15 Prozent leichter.

iPad 3 – 2012

Das iPad 3, das seinerzeit von Apple schlicht nur als "das neue iPad" angekündigt wurde, wartete mit deutlich verbesserter Bildschirmauflösung auf. Das Retina-Display mit 2056 x 1536 Bildpunkten machte das iPad 2012 zum Tablet mit der höchsten Auflösung. Die Prozessorleistung blieb im Vergleich zum Vorgänger gleich, dafür wurde der Grafikchip verbessert, um der höheren Auflösung Rechnung zu tragen. Zudem war es das erste iPad mit LTE-Unterstützung. 

iPad 4 – 2012

Im Herbst 2012, nur wenige Monate nach dem Release des iPad 3, wurde etwas überraschend die vierte Generation vorgestellt. Wenngleich sich an den eigentlichen Features kaum etwas geändert hat, spendierte Apple dem neuen Modell einen deutlich leistungsstärkeren Prozessor. Das iPad 4 läutete zugleich einen neuen Produktzyklus ein: Nachdem iPads üblicherweise im Frühjahr in den Handel kamen, fanden neue iPad-Launches seitdem meistens im Herbst statt.

iPad mini – 2012

Zusammen mit dem iPad 4 wurde auch das erste iPad mini präsentiert. Wie der Name erkennen lässt, handelte es sich dabei um ein etwas kleineres Tablet mit nur 7,9 Zoll Bildschirmdiagonale – was angesichts heutiger Smartphones mit weit mehr als 6 Zoll Diagonale für ein Tablet tatsächlich klein ist. Während viele Features der eigentlichen iPads übernommen wurden, darunter 4G-Mobilfunk oder auch fortschrittlichere Kameras, kam als Prozessor der ältere iPad-2-Chipsatz zum Einsatz. Allerdings war das iPad mini auch als Einsteigermodell gedacht und mit einem Preis von 329 US-Dollar seinerzeit das günstigste Tablet in Apples Portfolio.

iPad Air – 2013

Im Herbst 2013 fand die Geburtsstunde des iPad Air statt. Vor allem unter der Haube hat sich mit dem Wechsel auf einen leistungsstärkeren 64-Bit-Prozessor einiges getan, womit es etwa zweimal so schnell wie sein Vorgänger war. Zugleich wurde es der Air-Bezeichnung gerecht, in dem der kompaktere Formfaktor der Mini-Reihe übernommen wurde.

iPad mini 2 – 2013

Zusammen mit dem iPad Air wurde auch die zweite Generation des iPad mini vorgestellt, das ebenfalls ein Retina-Display spendiert bekam. Auch sonst wurde die Power deutlich nach oben gefahren, nachdem das erste iPad mini noch etwas abgespeckt daherkam. Die zweite Generation hatte den gleichen A7-Chipsatz wie das iPad Air an Bord, womit es im Grunde einfach ein kleineres und vor allem günstigeres iPad Air war.

iPad Air 2 – 2014

2014 folgte mit dem iPad Air 2 das bis dato letzte Apple-Tablet mit dem Air-Namenszusatz, der immerhin noch bei der gleichnamigen MacBook-Reihe weiter zum Einsatz kommt. Diesmal war einiges anders: Während ein neues iPad eigentlich immer den gleichen Prozessor und Features wie das aktuelle iPhone hatte, beschritt Apple mit der zweiten Generation des iPad Air neue Pfade – und verbaute seinen ersten Triple-Core-Prozessor, der das iPad Air 2 deutlich leistungsfähiger machte als das iPhone 6. Zudem wurde der Arbeitsspeicher von 1 GB auf 2 GB verdoppelt.

iPad mini 3 – 2014

Das iPad mini 3 hat im Vergleich zum direkten Vorgänger, außer einer neuen Farboption, eigentlich nur ein neues Feature zu bieten – und zwar den Fingerabdrucksensor Touch ID. Ansonsten blieb technisch alles beim Alten.

iPad mini 4 – 2015

Mit Vorstellung des iPad mini 4 wurde die dritte Generation der Mini-Reihe gleich wieder aus dem Verkauf genommen. Im Inneren verrichtet der A8-Chipsatz seinen Dienst, der Arbeitsspeicher wurde im Vergleich zum Vorgänger auf 2 GB verdoppelt. Und: Das iPad mini 4 wurde noch etwas kompakter designt. Auch in Sachen Leistung muss sich das Mini-Tablet nicht verstecken: Es ist fast so leistungsstark wie das iPad Air 2. Bis heute hat Apple keinen Nachfolger für das iPad mini 4 vorgestellt, es wird nach wie vor unverändert verkauft.

iPad Pro 12,9 Zoll – 2015

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Zusammen mit dem iPad mini 4 hatte Apple auch ein völlig neues Produkt vorgestellt – nämlich das iPad Pro 12,9 Zoll. Die gigantische Bildschirmdiagonale und der Namenszusatz machen klar, dass sich das riesige Tablet eher an professionelle Anwender richtet. In Kombination mit dem separat erhältlichen Apple Pencil können Grafiker und Designer das iPad Pro zum Zeichnen nutzen, was dank geringer Latenz und hoher Präzision auch ganz gut funktioniert.

Zugleich führte Apple mit der Pro-Serie den neuen Anschluss namens Smart Connector ein, über den das Smart Keyboard von Apple angeschlossen werden kann. Zudem haben die Pro-Tablets stets den aktuell leistungsstärksten Apple-Prozessor an Bord.

iPad Pro 9,7 Zoll – 2016

2016 sollte ein kleineres Pro-Modell folgen, das gleichwohl nicht einfach nur als kleiner Ableger zu verstehen sein sollte. So wartet die 9,7-Zoll-Variante mit der True-Tone-Displaytechnologie auf, wodurch Farben natürlicher und lebendiger aussehen. Außerdem integrierte Apple eine 12-Megapixel-Kamera, mit der sich auch Live Photos aufnehmen lassen.

iPad (5. Generation) – 2017

Im Jahr 2017 stellte nicht etwa ein neues iPad Air 3 oder ein neues iPad Pro vor. Stattdessen kündigte Apple schlicht ein neues iPad" an – im Endeffekt ein leicht schnelleres iPad Air 2. Kleinere Abstriche musst Du zwar hinnehmen, etwa eine fehlende Bildschirm-Laminierung. Dafür war es mit einem Preis von 329 US-Dollar vor allem günstig.

iPad Pro (2. Generation) – 2017

Aus dem iPad Pro 9,7 wurde jetzt eines mit 10,5 Zoll bei fast identischen Abmessungen. Möglich wurde dies durch eine Reduzierung der Bildschirmränder. Neu ist unter anderem das sogenannte ProMotion-Display mit einer flüssigen Bildwiederholrate von 120 Hz. Dadurch wirkt auch das Zusammenspiel mit dem Apple Pencil noch nahtloser, da Eingaben noch schneller vom Display verarbeitet werden. Auch die 12,9-Zoll-Variante wurde auf die neueste Technik aktualisiert.

iPad (6. Generation) – 2018

Die Unterstützung des Apple Pencils war bislang ausschließlich den Pro-Tablets vorbehalten – das iPad 2018 mit 9,7 Zoll änderte das. Da Apple mit diesem Einsteigergerät vor allem auch auf Bildungseinrichtungen abzielt, hat man passenderweise die Unterstützung des Eingabestiftes integriert. Mit 349 Euro war der Einstieg in die Pencil-Welt nie günstiger. Natürlich wurde auch einmal mehr die Leistung im Inneren verbessert, etwa auf den A10 Fusion, der auch im iPhone 7 verbaut ist.

iPad Pro mit Face ID – 2018

Im Herbst 2018 kündigte Apple zwei neue iPad-Pro-Modelle in den Bildschirmdiagonalen 10,5 und 12,9 Zoll an. Das Besondere an ihnen: Ein verändertes Design ohne Home-Button, dafür mit deutlich schlankeren Displayrändern – und mit Gesichtserkennung Face ID, die Apple beim iPhone X im Jahr 2017 eingeführt hatte. Mit dem A12X Bionic ist Apples aktueller Flaggschiff-Chipsatz verbaut. Außerdem sind die neuen Pro-Modelle die ersten iPads mit USB-C-Anschluss, was den Anschluss von Zubehör einfacher macht.

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