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Vom iPhone 6 zum iPhone 7: Das muss Apple besser machen

Das iPhone 6s könnte auch als Farbvariante erscheinen.
Das iPhone 6s könnte auch als Farbvariante erscheinen. (©3dfuture.net 2015)

Das iPhone 6 gehört unbestreitbar zu den derzeit besten Smartphones. Dennoch gibt es eine Menge Verbesserungspotenzial. Apple könnte mit dem iPhone 6s oder iPhone 7– die Namensgebung ist noch offen – etwa an der Akkulaufzeit, dem Arbeitsspeicher oder auch der Kamera schrauben. Wir haben hier unsere Wünsche zusammengestellt, was Apple beim nächsten Smartphone besser machen soll.

1. Endlich mehr Arbeitsspeicher!

Bei Apple gehört es mittlerweile zur Tradition, dass die Smartphones mit nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet sind – das betrifft auch das iPhone 6. Im Vergleich zu anderen Flaggschiffen ist diese Konfiguration aber nicht mehr zeitgemäß. Aktuelle Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 4 und das Nexus 6 sind mittlerweile mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Bislang ist Apple um dieses Upgrade herumgekommen, da das Zusammenspiel der Hardware mit dem Betriebsystem iOS nahezu beispiellos ist. Immerhin: Es kursieren Gerüchte, dass Apple den Arbeitsspeicher endlich verdoppeln wolle.

2. Kabelloses Aufladen wie bei der Apple Watch

Die Apple Watch soll das kabellose Aufladen des Akkus ermöglichen – was unheimlich praktisch ist. Leider wurde das Feature nicht für das iPhone 6 und iPhone 6 Plus umgesetzt. Da bleibt zu hoffen, dass die nächste Generation des Smartphones diese Wireless-Funktion unterstützt. Denn wirklich schwer dürfte die Entwicklung nicht sein. Es gibt bereits Mobiltelefone auf dem Markt, die eine solche Unterstützung bieten – etwa das Sony Xperia Z2.

3. Für treue Fans: Eine Variante mit kleinerem Bildschirm

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Wird es in Zukunft drei Varianten des iPhone geben? (©CC: Flickr/Karlis Dambrans 2014)

Sowohl Steve Jobs als auch Tim Cook war und ist es immer wichtig, dass sich das iPhone bequem mit einer Hand bedienen lässt. Als maximale Grenze hierfür galten vier Zoll, die der Bildschirm seit dem iPhone 5 misst. Mit dem iPhone 6 hat Apple auf den Trend – und die Nachfrage – nach größeren Displays reagiert. Die jüngste Generation misst nun 4,7 Zoll, beim iPhone 6 Plus sind es sogar 5,5 Zoll in der Diagonalen. Zumindest manche Apple-Jünger wünschen sich die kleineren Geräte zurück. Daher passt es gut, dass Apple angeblich darüber nachdenkt, beim kommenden iPhone auch wieder eine kleinere Variante anzubieten.

4. Ein microSD-Karten-Slot zur individuellen Speichererweiterung

Wer viele Fotos macht, Videos dreht oder Spiele installiert, braucht auch viel Speicherplatz. Am besten lokalen, keinen in der Cloud. Apple bietet das iPhone 6 und iPhone 6 Plus daher – wie auch seine Vorgänger – in verschiedenen Varianten an. Praktischer wäre es aber, wenn Apple sich ein Beispiel an Samsung, HTC und Co. nehmen und dem nächsten iPhone einen microSD-Karten-Slot verpassen würde. Somit könnte jeder Besitzer den Speicher individuell erweitern – und wäre nicht beim Kauf darauf festgelegt, ob es nun 16, 64 oder 128 GB sind.

5. Der Akku muss mit dem iPhone 7 größer werden

Die große Achillesferse des iPhones ist seit je her die Akkulaufzeit. Mit einer Kapazität von 1810 mAh ist die Batterie auch beim iPhone 6 nicht gerade herausragend – die meisten Nutzer müssen das Smartphone jeden Abend an die Steckdose anschließen. Einer unserer größten Wünsche ist daher: Apple, verpasse dem iPhone 6s oder iPhone 7 einen größeren Akku. Dann wird das Smartphone halt wieder etwas dicker, was aber auch nicht dramatisch wäre.

6. Etwas mehr Kamerauflösung schadet nicht – vorne wie hinten

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Lästiges Detail beim iPhone 6: Die Kamera ist nicht vollständig ins Gehäuse eingelassen. (©CC: Flickr/Omar Jordan Fawahl 2014)

Seit Langem setzt Apple beim iPhone auf eine Rückkamera mit acht Megapixeln. Auch wenn die Bildqualität bislang noch immer sehr gut ist, so könnte die nächste Generation eine Kamera mit einer höheren Auflösung vertragen. Dies betrifft auch die Frontkamera, die noch immer mit 1,2 Pixeln auflöst – was heutzutage auch für Selfies eher mickrig ist. Natürlich ist hier noch anzumerken, dass nicht nur die Megapixelzahl allein die Qualität der Fotos bestimmt. Auch kommt es auf die Größe der Sensoren an. Dennoch hat Apple hier noch Spielraum, der genutzt werden sollte.

7. Bildstabilisator für alle Varianten des nächsten iPhone

Es hat einen leicht bitteren Nachgeschmack: Anders als beim iPhone 6 Plus verzichtet Apple beim iPhone 6 auf den optischen Bildstabilisator – der kleine Bruder bietet nur einen digitalen Verwacklungsschutz. Hier würden wir uns wünschen, dass dieses Feature in Zukunft bei allen Varianten einer Generation zum Einsatz kommt. Denn der große Vorteil dieses optischen Stabilisators ist: Er kompensiert das Zittern der Hände beim Fotografieren. Gerade beim Zoomen gewinnen die Fotos somit an Qualität.

8. Endlich ein "richtiges" Full HD für das iPhone 7

Wenn wir schon beim Thema Auflösung sind: Auch das Display könnte ein Upgrade vertragen. Keine Frage, es wirkt gestochen scharf. Allerdings besitzt nur das iPhone 6 Plus eine Full-HD-Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln – dieses Ergebnis erreicht Apple dadurch, dass die Retina-Auflösung skaliert wird. Beim iPhone 6 reicht es nur für 1.334 × 750 Bildpunkte, was einer SD-Auflösung entspricht.

Die Konkurrenz geht hier schon einen Schritt weiter, etwa LG mit dem G3. Andere Hersteller verweigern sich genau wie Apple noch dieser Entwicklung. Sony etwa hat beim Xperia Z3 darauf verzichtet, da der Mehrwert eher bescheiden sei – und der Akku stark belastet werde. Dementsprechend würde ein solcher Bildschirm beim iPhone 6s oder iPhone 7 nur dann Sinn machen, wenn auch der Akku wächst.

9. Weg mit den hässlichen Streifen auf der Rückseite

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Wirklich schön sehen die Streifen beim iPhone 6 nicht aus. (©Kārlis Dambrāns 2014)

Ja, sie sind beim iPhone 6 leider notwendig – die Streifen auf der Rückseite, hinter denen sich die von Kunststoff umgebenen Antennen verbergen. Ohne sie würde das Smartphone in seinem Metallgehäuse keine Verbindung herstellen können. Allerdings kann dies auch anders funktionieren. Das HTC One M8 macht es vor, dass sich diese eleganter in das Gesamtbild einfügen lassen. Oder Apple geht wieder den Weg, den man mit dem iPhone 5s beschritten hatte: Dort gibt es für die Antennen am oberen und unteren Ende der Rückseite Bereiche, die mit Glas abgedeckt sind.

10. Ein Display aus Saphirglas

Vor dem Release des iPhone 6 war es eines der großen Gesprächsthemen: Wird Apple den Bildschirm aus Saphirglas herstellen? Letztlich hat sich das Gerücht nicht bewahrheitet, auch musste GT Advanced Technologies als Partner für die Saphirglasproduktion Insolvenz anmelden. Nun ruht die Hoffnung darauf, dass Apple diesen Schritt beim iPhone 6s oder iPhone 7 wagt. Natürlich muss hier aber der Mehrwert für den Nutzer berücksichtigt werden. Bildschirme aus diesem Material sind sehr kostenintensiv herzustellen, zudem sind die Ressourcen sehr begrenzt. Dafür ist Saphirglas im Vergleich zu Gorilla Glas ein ganzes Stück robuster. Umstritten ist jedoch, wie biegsam das Material ist.

11. Wasserdicht soll das Gehäuse sein – und staubdicht

Bis heute hat Apple es nicht geschafft, das iPhone wasserdicht zu konstruieren – dabei passiert es so schnell, dass das Smartphone ins Waschbecken oder in eine Pfütze fallen kann. Hier ist die Konkurrenz dem iKonzern weit voraus. Beispiel Samsung: Seit diesem Jahr sind alle Flaggschiffs wasser- und staubdicht, was das Samsung Galaxy S5 und das Samsung Galaxy Note 4 einschließt. Ähnlich sieht es bei Sony mit dem Xperia Z3 aus, das sich durch seine Robustheit auszeichnet. Die Konsumenten danken es, da für Abenteuerlustige nicht auch noch unbedingt ein besonderes Outdoor-Smartphone notwendig ist.

12. Kein erneutes #Bentgate

Es gibt aber auch eine Sache, auf die wir beim iPhone 6s oder iPhone 7 auf jeden Fall verzichten können: ein erneutes #Bentgate. Nach dem Release des iPhone 6 Plus kursierten zahlreiche Medienberichte, demnach sich das Phablet leicht verbiegen lasse – sogar im alltäglichen Umgang in der Hosentasche! Apple stufte dieses Problem als sehr gering ein, nur eine Handvoll Besitzer seien betroffen gewesen. Trotzdem litt der Ruf darunter. Auf jeden Fall zeigt dies: Natürlich ist es praktisch, ein mögliches flaches Smartphone zu haben. Allerdings kann hierunter auch die Stabilität leiden.

13. Aluminium der Apple Watch Sport

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Die Apple Watch Sport besteht aus hartem 7000er Aluminium. (©CC: Flickr/Kansir 2015)

Seit dem Release der Apple Watch im April 2015 ist unsere Wunschliste für das iPhone 6s beziehungsweise iPhone 7 noch etwas länger geworden. So könnte das nächste Apple-Smartphone gerne das extrem widerstandsfähige Material der Apple Watch Sport haben. Die sportive Smartwatch besteht aus 7000er Aluminium, das 60 Prozent stärker als gängige Legierungen sein soll und trotzdem sehr leicht ist. Angeblich erwägt Apple auch tatsächlich, das Material beim nächsten iPhone zu verwenden.

14. Force Touch-Gesten der Apple Watch

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Schafft Force Touch den Sprung von der Apple Watch auf das iPhone? (©YouTube/Apple 2015)

Die Force Touch-Gesten der Apple Watch sind ein tolle Erfindung: Dank winziger Elektroden rund um das Display kann die Smartwatch zwischen leichtem Tippen und starkem Drücken unterscheiden – ein Feature, das wir uns auch für das iPhone 6s oder iPhone 7 wünschen!  Auf dem Smartphone könnten 3D-Touch-Gesten Apps oder dem Hauptmenü eine völlig neue Interaktionsebene hinzufügen. Möglicherweise wird die neue Technologie bei der kommenden Smartphone-Generation sogar mit einer erweiterten Touch ID kombiniert. Die gute Nachricht: Apple arbeitet angeblich bereits an der Umsetzung von Force Touch für das iPhone.

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