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Welches Navi kaufen? Die 5 besten Navigationsgeräte

Navi Navigationsgerät Auto
Navis fürs Auto bieten diverse Vorteile gegenüber der Navigation per Smartphone.

Navigation per GPS und Bildschirm ist mittlerweile Standard. Aber welches Navi kaufen, wenn im Auto kein Lotse eingebaut ist? Wir stellen fünf Navigationsgeräte vor und verraten, welche Vorteile sie gegenüber Smartphones haben.

Heutzutage ist jedes Smartphone auch Navigationsgerät. Mit kostenlosen Apps wie Google Maps gelingt eine präzise und zeitsparende Navigation. Du hast Dein Smartphone immer dabei, die Routenplanung ist schnell eingerichtet. Mit Android Auto kannst Du zudem viele Befehle auch per Sprache erteilen. Dennoch gibt es klare Vorteile, wenn Du Dich für ein klassisches Navigationsgerät entscheidest.

Navigationsgeräte haben gegenüber Smartphones klare Vorteile

Die nüviCam von Garminfullscreen
NüviCam: ein etwas älteres Modell von Garmin, das eine eingebaute Dashcam hat, mit der das Verkehrsgeschehen aufgezeichnet werden kann.

Navigationsgeräte haben zwar kein Google Maps, dafür aber viele andere entscheidende Vorteile:

  • Kein Verbrauch von Datenvolumen: Im Navigationsgerät werden in der Regel Karten für Europa mitgeliefert, Routing und Navigation finden im Gerät statt. Für Google Maps auf Deinem Handy brauchst Du dagegen eine Online-Verbindung, damit Routing und Navigation gut funktionieren. Das verringert Dein Datenvolumen. Google Maps lässt sich zwar auch offline nutzen, das erfordert aber Vorarbeit und Kenntnisse.
  • Kein Akkuverbrauch beim Smartphone: Navigation ist wegen der ständigen GPS-Abfragen, des aktivierten Bildschirms und der Online-Verbindung ein Akkufresser. Ist Dein Handy-Akku nicht mehr taufrisch, kann es vorkommen, dass das Laden nicht ausreicht, um den Strombedarf zu decken. Folge: Der Akku wird beim Aufladen wegen des hohen Stromverbrauchs leerer.
  • Kein Zubehör nötig: Beim Navigationsgerät ist alles dabei, was Du zum Navigieren benötigst. Weil Du das Smartphone während des Fahrens laden musst, brauchst Du einen Autoadapter für den Zigarettenanzünder oder eine USB-Buchse in Deinem Auto und eine Halterung für die Windschutzscheibe. Beides musst Du extra kaufen.
  • Keine Störungen: Während Dein Navi keine Anrufe bekommt, passiert das auf Deinem Smartphone häufig. Es ist zwar grundsätzlich möglich – etwa über Android Auto – das alles miteinander zu verzahnen und Anrufe und sogar WhatsApp per Sprache zu steuern – aber das ist ein beträchtlicher Aufwand.
  • Beschädigungen weniger ärgerlich: Wird Dein Navigationsgerät durch Hitze im Auto oder Herunterfallen beschädigt, ist das weit weniger ärgerlich, als wenn Du auf Deinem Handy die Spider-App "installierst". Die Neuanschaffung eines Navis ist meist weniger kostspielig.
Die GPS-Navigation im Auto ist mittlerweile Standard. Vor gut 15 Jahren kamen die ersten Geräte auf den Markt.

Der große Vorteil von Google Maps ist die Aktualität durch in Echtzeit aktualisierte Verkehrsdaten. Dadurch können etwa Staus gezielt umfahren werden. Navigationsgeräte können diesen Nachteil wenigstens teilweise durch den Traffic Message Channel (TMC) ausgleichen. Hier werden über UKW regelmäßig wichtige Verkehrsmeldungen ausgestrahlt.  Zusätzlich gewähren die Hersteller für ihre Geräte lebenslange Karten-Aktualisierungen, und aktuelle Verkehrsinfos lassen sich per Bluetooth vom Handy übertragen.

Garmin und TomTom: Zwei Firmen bestimmen den Navi-Markt

Tipps zu Typen
Du solltest genau auf die Typbezeichnungen achten, bei Garmin beispielsweise gibt es "Drive", "Drive Assist" und Geräte nur mit Nummer, die sich teils stark unterscheiden. Ein "CE" (Central Europe) in der Typbezeichnung weist auf einen beschränkten Kartensatz für Europa mit 19 oder 22 Ländern hin – im Gegensatz zur kompletten Variante mit 46 bis 48 Ländern, die dann "EU" heißt.

Wenn Du Dir die Frage stellst, welches Navigationsgerät Du kaufen sollst, fällt eine erste Entscheidung leicht: Du musst Dich nur zwischen zwei Herstellern entscheiden: dem US-Unternehmen Garmin und dem niederländischen Hersteller TomTom. Nahezu alle anderen großen Hersteller sind inzwischen vom Markt verschwunden. In unserer Liste tauchen daher nur Geräte der beiden Anbieter auf. Ein erster Anhaltspunkt für die Auswahl kann übrigens die Gestaltung sein: Während Garmin auf kantiges Design setzt, sind die Modelle von TomTom oft eher rundlich.

Üppig ausgestattetes Gerät: Garmin DriveAssist 51 LMT-D EU

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Das Navigationsgerät Garmin DriveAssist 51 LMT D EU kann per Bluetooth Anrufe entgegennehmen.

Als Highlight verfügt das Garmin DriveAssist 51 LMT-D EU über eine Dashcam, mit der das Verkehrsgeschehen inklusive automatischer Speicherung besonderer Situationen aufgezeichnet werden kann. In die Kamerafunktion ist ein Kollisionswarner integriert, der bei zu starker Annäherung an vorausfahrende Autos warnt. Karten sind lebenslang im Paket enthalten, Stauinfos werden über DAB+ empfangen. Die Bedienung erfolgt über eine praktische Sprachsteuerung oder per Tippen auf dem Display. Smartphones lassen sich via Bluetooth mit der Freisprechfunktion koppeln. Und prima und schnell navigieren kann das Gerät natürlich auch.

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TomTom Start 52: Günstig den Weg in 48 Ländern finden

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Das TomTom Start 52 verfügt über Karten aus 48 Ländern.

Das TomTom Start 52 ist ein relativ günstiges Modell mit einem 5-Zoll-Bildschirm. Der Hersteller bietet kostenlose lebenslange Updates für Karten, die per PC und USB-Kabel auf das Gerät übertragen werden. Das Paket umfasst 48 Länder. Im mitgelieferten Ladegerät befindet sich ein TMC-Empfänger für aktuelle Verkehrsmeldungen. Zusätzlich gibt es einen Fahrspurassistenten. Mit der ebenfalls mitgelieferten Halterung lässt sich das Gerät sowohl an der Windschutzscheibe wie auch an der Frontkonsole befestigen.

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Flotte Navigation: Garmin Drive 51 LMT-S EU

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Mit 5-Zoll-Bildschirm: das Navi Garmin Drive 51 LMT-S EU.

Für das Garmin Drive 51 LMT-S musst Du ebenfalls nicht allzu tief in den Geldbeutel greifen. Das Gerät navigiert gut und schnell, verfügt aber nicht über ein gebautes TMC für Verkehrsinfos. Diese lassen sich jedoch per Smartphone-Link aufs Gerät übertragen. Das Gerät sagt wichtige Navigationspunkte an, der Akku hat eine Laufzeit von etwa gut 80 Minuten. Der Bildschirm misst wie beim Start 52 von TomTom 5 Zoll (12,7 Zentimeter).

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TomTom Go Premium 6 World: Die ganze Welt auf Karte

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Das TomTom Go Premium 6 World hat umfassendes weltweites Kartenmaterial an Bord.

Das Spitzenmodell von TomTom besitzt eine umfassende Ausstattung, die kaum Wünsche offenlässt. Es lässt sich per Spracheingabe bedienen, es gibt Live-Staumeldungen, man kann Routen für Fußgänger erstellen, und als besonderes Schmankerl beherrscht das Gerät IFTTT. Damit lassen sich beim Erreichen von bestimmten Wegpunkten bestimmte Aktionen steuern. So kann man Licht und Heizung anschalten, wenn man demnächst zu Hause ankommt. Das funktioniert natürlich nur, wenn das heimische Smart-Home-System ebenfalls per IFTTT steuerbar ist. Das Go Premium 6 World bietet lebenslange Karten-Updates und eine WLAN-Schnittstelle – zusätzlich zum USB-Port. Das Display ist mit 6 Zoll (gut 15 Zentimeter) angenehm groß.

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Garmin Drive 61 LMT-S CE mit großem Bildschirm

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Hat einen großen Bildschirm: das Navi Garmin Drive 61 LMT-S-CE.

Das Gerät mit einem angenehm großen 6-Zoll-Display bietet ebenfalls lebenslange Karten-Updates – nur für Zentraleuropa, was für die meisten Nutzer jedoch völlig ausreichend ist. Das Display ist resistiv. Dadurch muss etwas stärker gedrückt werden, es macht das Gerät aber auch unempfindlicher. Per Smartphone-Link lassen sich aktuelle Verkehrsinfos übertragen.

Mehr zum Garmin Drive 61 LMT-S CE bei SATURN

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