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WeTransfer-Alternative: 7 weitere gute Tools zum Datentausch

Nicht nur herkömmliche Cloudspeicher lassen sich für den Datentausch nutzen.
Nicht nur herkömmliche Cloudspeicher lassen sich für den Datentausch nutzen. (©Getty Images/Moment/ Busakorn Pongparnit 2018)

WeTransfer ist ein beliebtes Tool für den Datentausch. Die kostenlose Version hat aber ihre Nachteile, zum Beispiel lassen sich nur bis zu 2 GB große Dateien versenden. Wir präsentieren hier sieben Alternativen zu WeTransfer für den Datentausch.

1. Wikisend

Wikisend erlaubt zwar nur bis zu 100 MB große Dateien für den Tausch, aber im Vergleich zur Gratis-Version von WeTransfer hat das Browser-Tool andere Vorzüge. So können die Uploads mit einem Passwort geschützt werden und die Gültigkeit der Uploads lässt sich von 1 bis 90 Tagen individuell festlegen. Uploads, die bis zu sieben Tage gültig sind, werden von Wikisend bevorzugt und können schneller heruntergeladen werden. Das Tool verzichtet auf Werbung und Zusatz-Services.

Zum Tool: Wikisend

2. Sendanywhere

Der Dateiempfang funktioniert in Send Anywhere mit einem Code. (© 2018 Estmob Inc.)

Sendanywhere funktioniert im Browser, ist aber auch als App für Mac, Android und iOS erhältlich. Die maximale Upload-Größe beträgt ganze 10 GB, also 8 GB mehr als bei WeTransfer. Die Links zu den Dateien lassen sich bis zu 48 Stunden lang abrufen. Es gibt zwei Möglichkeiten für das Teilen: Du schickst einen 6-stelligen Zahlencode oder einen QR-Code für eine Datei an den Empfänger und er nutzt ihn für den Download oder Du erzeugst einen Teilen-Link, der den Vorteil hat, dass er 48 Stunden zur Verfügung steht und Du ihn an mehrere Empfänger schicken kannst. Der Code hingegen lässt sich nur von einer Person einsetzen, wobei er nur für zehn Minuten gültig ist.

Zum Tool: Sendanywhere

3. ZetaUploader

Für Privatanwender ist auch der ZetaUploader kostenlos. Er funktioniert grundsätzlich so einfach wie WeTranser, bietet aber zusätzliche Optionen. Du lädst auf der ZetaUploader-Website im Browser eine Datei hoch und kannst dann entweder einen Link zur Datei erzeugen oder sie direkt als E-Mail-Anhang versenden. Praktisch: In den erweiterten Einstellungen lassen sich die Anzahl der Tage festlegen, nach denen die Datei automatisch gelöscht werden soll. Außerdem kann die Menge der Downloads begrenzt werden. Die Uploads sind gewöhnlich bis zu sieben Tage online. Die Dateien dürfen bis zu 500 groß sein.

Zum Tool: ZetaUploader

4. Firefox Send

Firefox Send ist auf den privaten, verschlüsselten Dateitausch ausgelegt. (© 2018 Mozilla)

Firefox Send ist eine WeTransfer-Alternative des Browser-Machers Mozilla mit Fokus auf Sicherheit. Das Tool erlaubt den Upload von bis zu 1 GB großen Dateien, wobei sie verschlüsselt werden. Du bekommst einen Link zur Datei, den Du an eine beliebige Person weiterreichen kannst. Der Link verfällt nach einem Download oder nach 24 Stunden und dann werden alle Dateien automatisch vom Server gelöscht.

Zum Tool: Firefox Send

5. Terashare

Wer kostenlos sehr große Dateien teilen möchte, der liegt bei Terashare richtig. Terashare kombiniert den Cloud-Upload mit BitTorrent-Technologie, um das Teilen von unbegrenzt großen Dateien zu ermöglichen. Solche mit einer Größe von bis zu 10 GB werden auf den Terashare-Server hochgeladen und wenn Du einer anderen Person den geheimen Link zur Datei schickst, kann sie ihn von dort herunterladen. Größere Dateien bleiben auf Deinem Rechner gespeichert und lassen sich von dort herunterladen – allerdings nur, solange Dein PC angeschaltet bleibt. Das Tool ist gratis und kann im Browser genutzt werden, erfordert aber die Installation eines kleinen Clients.

Zum Tool: Terashare

6. Google Drive

Google Drive steht auch als Mobile-App bereit. (© 2017 TURN ON)

Du musst zwar ein Google-Konto gratis erstellen, um Google Drive nutzen zu können, aber im Gegenzug hat das Tool viele Vorteile. Dazu gehören 15 GB kostenloser Speicherplatz für Google Drive sowie Gmail und Google Fotos. Dir stehen verschiedene Optionen für das Teilen zur Verfügung: Ein Download-Link, den Du jedem zur Verfügung stellen kannst, das Teilen mit ausgesuchten Google-Nutzern und obendrein kannst Du das Recht zum Bearbeiten von Dateien vergeben. So ist Google Drive besonders gut für die Zusammenarbeit an Dateien geeignet.

Zum Tool: Google Drive

7. Dropbox

Auch Dropbox erfordert eine Registrierung. Dafür ist der Cloud-Speicher weit verbreitet und so lassen sich Links und ganze Ordner für viele weitere Nutzer freigeben. Zur kostenlosen Version gehören 2 GB Speicherplatz. Die Desktop-Software macht die Nutzung besonders bequem, denn Dropbox-Ordner lassen sich wie normale Ordner auf dem Rechner verwenden – abgesehen von den zusätzlichen Möglichkeiten zum Teilen von Inhalten. Eine Obergrenze für die Dateigröße gibt es nicht, allerdings darf sie nicht den Dropbox-Speicherplatz überschreiten.

Zum Tool: Dropbox

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