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WhatsApp: Diese 11 Features fehlen der Messenger-App noch

Diese 11 Features sollte WhatsApp bald unterstützen.
Diese 11 Features sollte WhatsApp bald unterstützen. (©WhatsApp 2015)

WhatsApp hat über die Jahre immer mehr dazugelernt. Videos, Fotos und sogar PDF-Dokumente kann man mittlerweile mit der Messenger-App verschicken. Ein paar Funktionen fehlen aber weiterhin – wir stellen 11 Features vor, die ganz oben auf unserer Wunschliste stehen.

1. WhatsApp ohne Smartphone am Computer nutzen

Mit WhatsApp Web lässt sich der Messenger zwar relativ einfach auf einem Desktop-Rechner nutzen – doch ist die Lösung nicht optimal. Denn: Damit man WhatsApp auf dem PC nutzen kann, muss das Smartphone eingeschaltet sein und eine aktive Internetverbindung bestehen. Wenn aber gerade der Akkus des Mobiltelefons leergesaugt ist, Du aber trotzdem per WhatsApp schreiben willst, so funktioniert das nicht. Analog dem Facebook Messenger oder auch Telegram sollte WhatsApp auf jeder unterstützten Plattform unabhängig vom Smartphone funktionieren.

2. Besseres Gruppen-Management

Der Gruppen-Chat ist wahrscheinlich eine der größten Baustellen bei WhatsApp. Wird man zu einer Gruppe neu hinzugefügt wird und bemerkt dies erst nach ein paar Stunden, kann einen die Anzahl der ungelesenen Nachrichten geradezu erschlagen. Zudem kann jeder Kontakt einfach ohne dessen Einwilligung zu einer Gruppe hinzugefügt werden. Wünschenswert wäre daher eine Funktion, mit der man den Beitritt zu einer Gruppe ablehnen kann. Die unübersichtliche Nachrichten-Zahl hingegen könnte WhatsApp mit einer Kommentar-Funktion und dem Taggen von Personen in Gruppenchats einfacher gestalten – Facebook macht's vor.

3. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten

WhatsApp ist meist ganz vorne mit dabei, wenn es um die Aufnahme von neuen Emojis geht. Etwas mehr Individualisierungsmöglichkeiten wären trotzdem schön – beispielsweise individuelle Schriften und Hintergrundbilder für verschiedene Chats. Auch das Stummschalten von einzelnen Chats würde in diese Kategorie fallen.

 Mehr individuelle WhatsApp-Chats wären wünschenswert. fullscreen
Mehr individuelle WhatsApp-Chats wären wünschenswert. (©picture alliance/ZB/Britta Pedersen 2015)

4. Besseres Teilen von Fotos und Videos

Über WhatsApp können derzeit nur maximal zehn Fotos auf einen Schlag verschickt werden, auch bei Videos ist die Größe eingeschränkt. Wenn man jedoch ein ganzes Album mit Urlaubsschnappschüssen versenden will, schaltet man im Endeffekt ständig zwischen WhatsApp und der Foto-Galerie hin und her. Zudem werden die Bilder dann beim Empfänger unübersichtlich nacheinander in einer Liste angezeigt. Hier könnte WhatsApp mit mehr verschickbaren Fotos und einer Album-Ansicht für deutlich mehr Komfort sorgen.

5. Integriertes Game Center

WhatsApp muss nicht unbedingt nur zum Schreiben und Verschicken von Fotos und Videos da sein! Wie wäre es etwa mit einer richtigen Gaming-Funktion? Möglich machen könnte dies ein integriertes Game Center in der Messenger-App – es müssen ja nicht gleich ultra-aufwendige Mobile Games wie "Asphalt 8" sein. WhatsApp könnte vielmehr die bereits bestehenden Spielvarianten besser in die App einbauen.

6. Sprachnachrichten vorher anhören

Kurze Sprachnachrichten per WhatsApp verschicken ist ein sehr praktisches Feature. Warum man seine eigenen Voice Messages vor dem Verschicken aber nicht wenigstens einmal kurz selbst anhören darf, bleibt ein Geheimnis der Entwickler. Wenn man seine Sprachnachrichten vor dem Versenden auf Fehler checken könnte, dürfte so manche peinliche Situation nicht mehr auftreten.

7. Kontakte in Listen organisieren

WhatsApp-Kontakte werden derzeit in der App relativ lieblos und unübersichtlich einfach alphabetisch aufgelistet. Ein Feature zur besseren Kategorisierung würde hier vieles vereinfachen. Warum nicht die WhatsApp-Kontakte in Freundes- und Bekanntenlisten organisieren lassen? Auch hier ist Facebook schon ein großes Stück weiter.

8. Schluss mit dem "Online"-Stempel

Als WhatsApp im November 2014 die blauen Haken für die Lesebestätigung einführte, war der Aufschrei unter den Nutzern groß: Viele User fühlten sich durch diese Funktion zu stark überwacht. WhatsApp ruderte bald zurück und erlaubte das Abschalten der blauen Haken. Ganz wird man die Überwachung jedoch nie los: Der "Online"-Stempel, der bei anderen Usern erscheint, wenn man WhatsApp gerade offen hat, lässt sich nicht verbergen. Für Nutzer, die Wert auf ihre Privatsphäre legen, steht ein richtiger Unsichtbar-Modus daher ganz oben auf der Wunschliste.

 Die Lesebestätigungen bei WhatsApp sorgten für jede Menge Ärger. fullscreen
Die Lesebestätigungen bei WhatsApp sorgten für jede Menge Ärger. (©picture alliance / Frank May 2015)

9. Mehr Einstellungen für den Auto-Download

Wer unterwegs Datenvolumen sparen will, sollte den Auto-Download von Medieninhalten deaktivieren. Wenn Du dann Bilder oder Videos empfängst, kannst Du diese mit einem Klick auf die Datei herunterladen. So weit, so gut. Doch manchmal will man Fotos von bestimmten Personen immer automatisch empfangen, von anderen wiederum nicht. Hier wären feinere Einstellungen vorteilhaft. Mit unterschiedlichen Regeln für Kontakte und auch Gruppen.

10. Backups zwischen iPhone und Android kompatibel machen

Wer von einem iPhone auf ein Android-Smartphone wechselt, oder auch umgekehrt, steht zumindest bei seinen WhatsApp-Chats vor einem Problem. Auf beiden Plattformen lässt sich zwar ein Backup anfertigen, über iCloud oder Google Drive, doch will man die Sicherung einspielen, geht das nur auf dem ursprünglichen System – WhatsApp bietet bekanntlich keinen eigenen Backup-Service an. Anders als beispielsweise Telegram, die auf ein eigenes verschlüsseltes Backup-System setzen. Mit etwas Aufwand lassen sich die Chats aber dennoch übertragen, ohne Drittanbieter-Software geht es aber nicht.

11. Warteschlange bei schlechter Internetverbindung

Wenn Du auf Deinem iPhone gerade einmal keine Internetverbindung hast, sei es im Fahrstuhl oder sonst wo, kannst Du Deine Nachricht nicht verschicken. Das ist logisch, aber warum kann die Mitteilung nicht in einer Warteschlange landen und dann automatisch verschickt werden, wenn wieder eine aktive Internetverbindung besteht. Warum es dieses Feature bis heute nicht gibt, ist unklar. An technischen Limitierungen seitens iOS kann es nicht liegen, denn der Facebook Messenger führt vor, wie es richtig geht.

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