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Windows 10 Fall Creators Update: Das sind die 8 besten Features

Das Fall Creators Update für Windows 10 wird derzeit schrittweise für Millionen von PCs und Tablets ausgerollt. Mit der neuen Version kommen auch zahlreiche neue Features auf den Rechner. Wir verraten Dir, welche acht davon die besten sind.

Das Windows 10 Fall Creators Update ist da und wird schrittweise für Windows-10-Nutzer ausgerollt. Wer möchte, kann jedoch auch versuchen, das Update sofort und manuell zu installieren. Nach der Installation warten zahlreiche neue Features auf die User:

1. Windows Mixed Reality

 Acer bringt eine Mixed-Reality-Brille für Windows 10 auf den Markt. fullscreen
Acer bringt eine Mixed-Reality-Brille für Windows 10 auf den Markt. (©Microsoft 2017)

Mit dem Fall Creators Update werden sämtliche Windows-10-PCs grundsätzlich kompatibel mit der neuen Mixed-Reality-Plattform von Microsoft und mit den zugehörigen Brillen von Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Samsung. Allerdings muss der PC natürlich gewisse Mindestanforderungen erfüllen, damit sich beispielweise Virtual-Reality-Anwendungen auf diesem ausführen lassen.

  • Intel Core i5-7200U oder vergleichbarer AMD-Prozessor
  • Intel HD Graphics 620 oder vergleichbare Grafikkarten von Nvidia bzw. AMD
  • 8 GB RAM
  • USB-3.0-Anschluss und HDMI 1.4 bzw. DisplayPort 1.2

2. OneDrive On Demand

Der Cloudspeicher OneDrive wird stärker in das Betriebssystem integriert. Inhalte, die bei OneDrive gespeichert sind, lassen sich nun auf Wunsch direkt über den Datei-Explorer von Windows selbst abrufen. Aus der Cloud abgerufen werden die Inhalte der Ordner dann On-Demand, sobald der entsprechende Ordner geöffnet wird.

3. Dateifreigabe für Cloudspeicher

Das Freigeben von Dateien und Ordnern für Cloud-Speicher funktioniert nun ebenfalls einfacher. Einfach mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordner klicken und diese dann über den Unterpunkt "Freigabe" im gewünschten Clouddienst synchronisieren.

4. Websites mit dem Edge-Browser an Taskleiste anpinnen

 Einzelne Websites lassen sich als Shortlink in der Taskleiste anpinnen. fullscreen
Einzelne Websites lassen sich als Shortlink in der Taskleiste anpinnen. (©Microsoft 2017)

Im Windows-10-eigenen Edge-Browser lassen sich dank des Fall Creators Update nun auch Websites direkt in der Taskleiste des Betriebssystems anpinnen. Auf diese Weise bekommen Nutzer einen schnellen und direkten Zugriff auf ihre Lieblingsseiten.

5. Neue Kontakte-Verwaltung

 Wichtige Kontakte lassen sich nun direkt in der Taskleiste anpinnen. fullscreen
Wichtige Kontakte lassen sich nun direkt in der Taskleiste anpinnen. (©Microsoft 2017)

Die Verwaltung der Kontakte wurde deutlich optimiert. Personen, mit denen Nutzer ständig bei Skype chatten oder per E-Mail in Kontakt stehen, können nun beispielsweise direkt als Icon auf dem Desktop abgelegt oder mit einem Shortlink in der Taskleiste angepinnt werden. So ist der Weg zur direkten Kommunikation kürzer als jemals zuvor.

6. Neue Bildschirmtastatur für Tablets

Nutzer, die Windows 10 auf einem Tablet nutzen, dürften sich über die überarbeitete Bildschirmtastatur freuen. Diese unterstützt jetzt das Swipen und über einen "Diktat"-Button lassen sich Spracheingaben machen. Auch die Worterkennung bei der Stifteingabe soll nach dem Fall Creators Update besser funktionieren.

7. Bessere Vernetzung von Windows und Android oder iOS

Wer ein Android-Smartphone oder ein iPhone nutzt, kann dieses Gerät in Zukunft besser mit dem PC verknüpfen und sich die eingehenden Benachrichtigungen direkt auf dem Desktop einblenden lassen. Android-Nutzer, die ihre Microsoft-Dienste noch intensiver unterwegs nutzen möchten, können zudem den neuen Microsoft Launcher aus dem Google Play Store herunterladen.

8. Schutz vor Erpressungstrojanern

 Der Windows Defender wurde überarbeitet und bietet nun noch besseren Schutz. fullscreen
Der Windows Defender wurde überarbeitet und bietet nun noch besseren Schutz. (©Microsoft 2017)

Sogenannte Ransomware, auch bekannt als Erpressungstrojaner, soll es dank des Fall Creators Updates schwerer haben, sich auf dem PC einzunisten. Microsoft hat dem eingebauten Virenscanner Windows Defender einen besseren Schutz vor der nervigen und gefährlichen Malware verpasst.

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