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Windows 10 Spring Creators Update: 8 Neuerungen in der Übersicht

Das Fluent Design wird mit dem Spring Creators Update konsequenter eingesetzt.
Das Fluent Design wird mit dem Spring Creators Update konsequenter eingesetzt. (©YouTube/Windows Developer 2017)

Im April 2018 erscheint wohl bereits das nächste große Windows-Update namens Windows 10 Spring Creators Update. Neben Optimierungen werden voraussichtlich neue Features das Betriebssystem bereichern. Das sind die 8 erwarteten Neuerungen für das Windows 10 Spring Creators Update.

1. Timeline: Die Windows-Chronik

Die Timeline bietet eine chronologische Übersicht über die in den letzten 30 Tagen besuchten Websites, geöffneten Apps und bearbeiteten Dokumenten. So kann der Nutzer einen Bearbeitungsstand aus der Timeline wählen und an dieser Stelle weitermachen. Eine Suchfunktion erleichtert die Orientierung in der immer größer werdenden Timeline.

 Timeline ist die neue Windows-Chronik. fullscreen
Timeline ist die neue Windows-Chronik. (©Microsoft 2017)

Die Timeline unterteilt die Aktivitäten nach Tagen und, sofern Du einen Tag aufrufst, nach Stunden. Mit einem Rechtsklick auf eine Aktivität lassen sich alle Aktivitäten des Tages oder einer Stunde löschen. Wie die Timeline funktioniert, kann in den Einstellungen genauer bestimmt werden. Microsoft möchte die Timeline auch in seine mobilen Apps einbauen und sie wird dann jeweils mit Windows 10 auf dem Desktop synchronisiert.

2. Einheitlicheres Design

 Das Fluent Design soll ganz Windows erobert. fullscreen
Das Fluent Design soll ganz Windows erobert. (©Windows Central 2018)

Microsoft möchte das Fluent Design von Windows 10 konsequenter einsetzen. Das Design setzt auf Transparenzeffekte, Licht, Tiefe und Bewegung. Die Acrylic- und Reveal-Effekte werden mit dem Spring Creators Update an mehr Orten im Betriebssystem angezeigt. Davon abgesehen gibt es kleinere funktionale Änderungen, so kann der Nutzer etwa mit einem Rechtsklick auf eine Kachel auf die Einstellungen der zugehörigen App zugreifen.

3. Edge-Browser-Updates

Microsofts Edge-Browser erhält einige neue Features, darunter den kontrastreichen Dark Mode und einen Stummschalter für einzelne Tabs. Obendrein kann er bald Informationen in Formularen automatisch ausfüllen, EPUB-E-Books speichern und mehr.

4. Near Share: AirDrop für Windows

Mit Near Share soll Windows 10 ein Feature erhalten, dass Apples AirDrop ähnelt. In Zukunft werden sich Dateien und Links dank einer neuen Share-Funktion via Bluetooth einfacher teilen lassen, zum Beispiel mit Smartphones.

5. Besserer Datenschutz

 Solche Textdateien stellen die Diagnose-Informationen dar, die Microsoft von Windows-PCs erhält. fullscreen
Solche Textdateien stellen die Diagnose-Informationen dar, die Microsoft von Windows-PCs erhält. (©How to Geek 2018)

Microsoft möchte weitere Informationen zur Verwendung der Nutzerdaten bereitstellen – und das nicht zu knapp. Geplant ist ein "Diagnostic Data Viewer", der sämtliche Systemdiagnose-Informationen in Textform darstellt, die der eigene PC an Microsoft schickt. Er zeigt außerdem alle Informationen an, die in Microsofts Cloud über die eigene Hardware gesichert sind. Das Gute: Die Diagnosedaten lassen sich auch alle löschen.

6. Progressive Web Apps für den Microsoft Store

Progressive Web Apps sind Websites mit Merkmalen von Anwendungen. Diese Programme, die wie auf dem Edge-Browser geöffnete Websites funktionieren, erhalten ihren eigenen Platz im Microsoft Store. Für die Entwickler sind Progressive Web Apps ein riesiger Vorteil, denn es genügt eine dieser Apps, die auf verschiedenen Systemen wie Windows und Android und Geräten wie PCs und Smartphones läuft. Zudem erhalten etwa Google-Apps wie Gmail und der Google Kalender als Progressive Web Apps mehr Funktionen.

7. Schnellere Windows-Updates

Windows-Updates sollen zukünftig schneller auf den PCs installiert werden. Zu diesem Zweck wird der Ruhemodus blockiert, während Windows 10 nach einem Update sucht.

8. Verbesserungen für die Stifteingabe

 Die Stifteingabe wird mit dem Spring Creators Update vereinfacht. fullscreen
Die Stifteingabe wird mit dem Spring Creators Update vereinfacht. (©Microsoft 2017)

Windows 10 wird noch stärker für die Nutzung mit einem aktiven Eingabestift optimiert. In den Einstellungen lässt sich mit dem Spring Creators Update die Schriftart für den Stift auswählen. Wenn Du auf ein Textfeld tippst, kannst Du handschriftlich in das Textfeld schreiben, wozu ein eingeblendetes Fenster dient. Die Worterkennung wird außerdem verbessert, sodass der Computer die handschriftlichen Eingaben besser versteht.

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