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Windows Defender: Diese 6 Tipps machen die Firewall sicherer

Mit ein paar Einstellungen macht der Windows Defender den PC noch sicherer.
Mit ein paar Einstellungen macht der Windows Defender den PC noch sicherer. (©Pixabay / JanBaby 2017)

In Windows 10 ist mit dem Windows Defender bereits eine leistungsfähige Firewall plus Antivirenprogramm eingebaut. Andere Programme erkennen zwar noch mehr Malware, aber auch der Windows Defender hat seine Vorzüge. Mit diesen 6 Tipps machst Du die in Windows eingebaute Firewall noch sicherer.

1. Vollständig auf Malware prüfen

Gib zunächst "Windows Defender" in der Suche ein und öffne das Programm. Klicke dann auf der "Startseite" auf "Aktivieren", falls der Defender noch nicht eingeschaltet ist. Um ihn zu nutzen, musst Du gegebenenfalls erst Dein anderes Antivirenprogramm deinstallieren. In den Überprüfungsoptionen auf der rechten Seite wählst Du "Vollständig", damit der gesamte PC nach Schadsoftware durchkämmt wird. "Schnell" prüft nur die wichtigsten Systemdateien.

 Die vollständige Überprüfung erhöht die Sicherheit Deines PCs. fullscreen
Die vollständige Überprüfung erhöht die Sicherheit Deines PCs. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

2. Cloudbasierten Schutz einschalten

Gehe auf "Windows-Button > Zahnrad (Einstellungen) > Update und Sicherheit > Windows Defender". Hier legst Du den Schalter bei "Cloudbasierter Schutz" um. So übermittelt Dein PC Informationen über mögliche Bedrohungen an Microsoft. Je mehr Nutzer sich daran beteiligen, desto besser ist der Defender über Malware informiert und desto effektiver klappt es mit dem Antivirenschutz.

 Mit dem Cloudbasierten Schutz trägst Du zur Malware-Datenbank des Windows Defenders bei. fullscreen
Mit dem Cloudbasierten Schutz trägst Du zur Malware-Datenbank des Windows Defenders bei. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

3. Erweiterte Benachrichtigungen aktivieren

Legst Du in den Einstellungen den Schalter bei "Erweiterte Benachrichtigungen" um, dann informiert Dich der Windows Defender häufiger über den Sicherheitsstatus Deines PCs. Normalerweise bekommst Du nur Hinweise auf kritische Probleme, auf die Du sofort reagieren musst.

 Mit den Erweiterten Benachrichtigungen bleibst Du auch über den Sicherheitszustand Deines PCs informiert, wenn der schlimmste Fall nicht schon eingetreten ist. fullscreen
Mit den Erweiterten Benachrichtigungen bleibst Du auch über den Sicherheitszustand Deines PCs informiert, wenn der schlimmste Fall nicht schon eingetreten ist. (© 2017)

4. Offline-Überprüfung durchführen

Wenn Du eine Infizierung mit einem Virus befürchtest, ohne dass das Schadprogramm erkannt wird oder falls sich die Malware nicht vom PC entfernen lässt, bietet sich die Offline-Überprüfung durch den Windows Defender an. Dabei wird die Sitzung beendet, der PC heruntergefahren und offline nach Schadprogrammen überprüft. Durch den Offline-Status können keine weiteren Schadprogramme durch ein eventuelles Einfallstor heruntergeladen werden. Klicke einfach unter "Windows Defender Offline" auf die Option "Offline überprüfen".

 Die Offline-Überprüfung kann helfen, wenn Du einen Schädling vermutest, der nicht erkannt wird. fullscreen
Die Offline-Überprüfung kann helfen, wenn Du einen Schädling vermutest, der nicht erkannt wird. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

5. Keine Dateien ausschließen

Manchmal werden Programme von Antivirenprogrammen als Malware erkannt, die eigentlich keine sind. Der Windows Defender würde in einem solchen Fall den Start eines Programms blockieren, das Du gerne ausführen möchtest. Falls Du Dir wirklich sicher bist, dass der Windows Defender aufgrund eines Fehlers ein harmloses Programm nicht starten möchte, dann klicke unter "Ausschlüsse" auf "Ausschluss hinzufügen". Sicherer bist Du unterwegs, wenn Du im Zweifelsfall keine Ausschlüsse hinzufügst und den Windows Defender alle Dateien prüfen lässt.

 Du solltest nur Dateien zu den Ausschlüssen hinzufügen, von denen Du sicher weißt, dass sie keine Malware enthalten. fullscreen
Du solltest nur Dateien zu den Ausschlüssen hinzufügen, von denen Du sicher weißt, dass sie keine Malware enthalten. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

6. Windows Defender zum Zweit-Virenscanner ernennen

Der Windows Defender findet laut vielen Tests weniger Malware als einige andere Antivirenprogramme. Du könntest also ein weiteres Programm installieren – selbst dann musst Du aber nicht ganz auf die Dienste des Windows Defender verzichten. Zwar ist der "Echtzeitschutz" bei Verwendung eines anderen Antivirenprogramms automatisch deaktiviert, allerdings kannst Du "Eingeschränkte regelmäßige Überprüfung" anschalten. Dann unterstützt der Windows Defender gelegentlich Dein anderes Antivirenprogramm. Doppelt hält schließlich besser.

 Mit der Eingeschränkten regelmäßigen Überprüfung unterstützt der Windows Defender Dein Haupt-Antivirenprogramm. fullscreen
Mit der Eingeschränkten regelmäßigen Überprüfung unterstützt der Windows Defender Dein Haupt-Antivirenprogramm. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)
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