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Windows herunterfahren: Diese 7 Möglichkeiten gibt es

Es gibt viele Möglichkeiten, Windows zu beenden.
Es gibt viele Möglichkeiten, Windows zu beenden. (©Microsoft 2016)

Es gibt viel mehr als nur eine Möglichkeit Windows herunterfahren zu können. Von besonders schnell bis besonders nerdig: Wir verraten Dir, auf welche Arten Du Deinen PC samt Windows ausschalten kannst.

Windows herunterfahren ist etwas, dass jeder PC-Nutzer logischerweise aus dem FF beherrscht. Was viele jedoch nicht wissen: Es gibt viel mehr als nur eine Möglichkeit, das Betriebssystem oder den Rechner herunterzufahren. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen sind durchaus sinnvoll, denn sie richten sich zum Teil auch an unterschiedliche Anwendungszwecke.

1. Klassisch über das Startmenü

Die klassische Art, das Betriebssystem und den PC herunterzufahren, kennt wohl jeder. Einfach unten links in der Taskleiste auf das Windows-Symbol klicken und den "Ausschalten"-Button wählen. Dieser bietet die Möglichkeit, das System auszuschalten, es herunterzufahren oder den Rechner in den Energiesparmodus zu versetzen. Kling unkompliziert, ist es auch.

 Ganz klassisch lässt sich Windows über das Startmenü beenden. fullscreen
Ganz klassisch lässt sich Windows über das Startmenü beenden. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

2. Per Rechtsklick auf den Windows-Button

Wem das Herunterfahren des PCs über das Startmenü zu gewöhnlich ist, der kann auch einen anderen Weg zum Ziel wählen und statt mit Links lieber mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol in der Taskleiste klicken. Dann öffnet sich das Kontextmenü, auf dem sich ganz unten an vorletzter Stelle ebenfalls die Schaltfläche zum Herunterfahren findet. Im Vergleich zu der Schaltfläche im Startmenü bietet diese auch die Möglichkeit, sich lediglich mit dem aktuellen Nutzerkonto abzumelden, ohne den PC komplett herunterzufahren.

 Auch mit einem Rechtsklick auf den Windows-Button lässt sich der PC herunterfahren. fullscreen
Auch mit einem Rechtsklick auf den Windows-Button lässt sich der PC herunterfahren. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

3. Herunterfahren per Tastenkombination

Wenn Du es mal extrem eilig hast und die beiden Klicks durch das Startmenü dafür zu viel sind, lässt sich Windows auch über die Tastenkombination "Alt + F4" herunterfahren. Dafür klickst Du zunächst einmal mit der Maus auf den Desktop oder die Taskleiste, hältst anschließend "Alt" gedrückt und betätigst die "F4"-Taste. Nun muss das Ganze noch einmal mit "Enter" bestätigt werden und schon fährt der PC runter. Mit etwas Routine klappt das alles binnen einer Sekunde.

 Mit "Alt + F4" klappt das Herunterfahren ebenfalls. fullscreen
Mit "Alt + F4" klappt das Herunterfahren ebenfalls. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

4. Zeitgesteuert herunterfahren

Wer seinen PC nicht sofort, sondern erst in einigen Minuten oder Sekunden herunterfahren möchte, kann dafür den Befehl "shutdown -s -t 01" verwenden. Dieser lässt sich im Ausführen-Dialogfeld eingeben, das Du mit der Tastenkombination "Windows-Taste + R" öffnest. Die Zahl "01" muss dabei durch die Anzahl der Sekunden ersetzt werden, in denen Windows heruntergefahren werden soll. Möchtest Du den PC also in 30 Sekunden ausschalten, lautet der korrekte Befehl dafür "shutdown -s -t 30".

 So lässt sich der PC über das Ausführen-Befehlsfeld herunterfahren. fullscreen
So lässt sich der PC über das Ausführen-Befehlsfeld herunterfahren. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

5. Per Batch-Datei herunterfahren

Es geht auch noch etwas nerdiger. Wer möchte, kann seinen Windows-PC dazu bringen, durch das Anklicken einer speziell präparierten Batchdatei herunterzufahren – und das sogar zeitgesteuert. Dazu musst Du die entsprechende Batchdatei jedoch erst einmal erzeugen. Dazu öffnest Du die App Editor und tippst dort den Herunterfahren-Befehl "shutdown -s -t 01" mit der entsprechenden Sekundenzahl ein. Anschließend speicherst Du das Ganze auf dem Desktop. Allerdings nicht mit der Dateiendung ".txt" sondern mit der Endung ".bat".

 Eine Batchdatei kannst Du über den Editor erstellen. fullscreen
Eine Batchdatei kannst Du über den Editor erstellen. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

Anschließen kannst Du den PC herunterfahren, indem Du die Datei mit Rechtsklick auswählst und dann mit der Schaltfläche "Als Administrator ausführen" bestätigst. Gegebenenfalls musst Du anschließend noch das Administrator-Passwort eingeben, was diese Art des Herunterfahrens unnötig kompliziert macht.

 Die fertige Datei solltest Du praktischerweise auf dem Desktop platzieren. fullscreen
Die fertige Datei solltest Du praktischerweise auf dem Desktop platzieren. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

6. Herunterfahren mit dem PC-Einschaltknopf

Jeder PC hat bekanntlich einen Ein- und Ausschalter. Diesen kannst Du natürlich auch zum ganz normalen Herunterfahren des Rechners nutzen. Was genau der Rechner beim Betätigen des Knopfs machen soll, kannst Du in den Energieoptionen von Windows festlegen. Diese finden sich unter "Systemsteuerungen > Hardware und Sound > Energieoptionen". Dort findest Du auf der linken Seite dann die Auswahlfäche "Auswählen, was beim Betätigen des Netzschalters geschehen soll" und nimmst die gewünschte Einstellung zum Herunterfahren vor.

 In der Systemsteuerung kannst Du weitere Einstellungen treffen. fullscreen
In der Systemsteuerung kannst Du weitere Einstellungen treffen. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

7. Notebook zu – Windows aus

Bei Notebooks lässt sich in den oben beschriebenen Energiesparoptionen außerdem festlegen, was beim Zuklappen des Geräts passieren soll. Auch hier kannst Du einstellen, dass sich der Computer beim Zuklappen herunterfährt.

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