3 Smartphone-Objektive im Test: Olloclip & Co. im Vergleich

Drei Smartphone-Objektive im direkten Vergleich. Wer überzeugt am meisten im Test? Drei Smartphone-Objektive im direkten Vergleich. Wer überzeugt am meisten im Test? (© 2015 TURN ON)

Das iPhone 6s besitzt eine ausgezeichnete Kamera. Mit zusätzlichen Objektiven von Herstellern wie Olloclip kann das Spektrum an Motiven erheblich erweitert werden. Fisheye-, Makro- und Weitwinkel-Aufnahmen sind so mit dem Smartphone möglich. In unserem Test zeigen wir drei Smartphone-Objektive im direkten Vergleich – mit einem Ergebnis, das überraschen mag.

Zusatz-Objektive für Smartphones – dieser Trend wird immer beliebter. Die Kameralinsen der Geräte haben sich in all den Jahren kontinuierlich verbessert. Mittlerweile erlauben Smartphones Bilder in einer Qualität, die früher wohl nicht für möglich gehalten wurde. Verschiedene Hersteller bieten für noch bessere Fotos praktische Objektiv-Aufsätze an. Dank dieses Zubehörs nimmt das Smartphone wahlweise Fischaugen-, Weitwinkel- oder auch Makro-Motive auf. Preislich gibt es jedoch große Unterschiede.

Alle Objektive wurden mit dem iPhone 6s getestet

Der Einstieg beginnt bereits bei wenigen Euro, aber auch über 100 Euro kann man für ein Objektivset ausgeben. Manche Objektive werden einfach angesteckt, andere wiederum per Halter aufgesetzt. Und manche Linsen arbeiten sogar magnetisch. Wie gut das im Einzelfall funktioniert, welche Qualität die einzelnen Hersteller bieten und wie einfach die Objektive in der Handhabung sind, das alles klären wir jetzt in unserem Vergleichstest. Unsere Aufnahmen wurden mit dem iPhone 6s realisiert. Mit Ausnahme des Olloclip, den es nur für Apple- und Samsung-Geräte gibt, arbeiten die getesteten Objektive allerdings auch mit Smartphones anderer Hersteller zusammen.

Olloclip – perfekt für das iPhone 6 und das iPhone 6s

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Der Olloclip ist das teuerste Modell in unserem Vergleich. (© 2015 TURN ON)
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Das getestete Objektiv ist nur mit dem iPhone 6 (Plus) und dem iPhone 6s (Plus) kompatibel. (© 2015 TURN ON)
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Olloclip setzt auf eine praktische Clip-Form. (© 2015 TURN ON)
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Der Olloclip ist für etwa 70 Euro im Handel erhältlich. (© 2015 TURN ON)
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Der Olloclip arbeitet auch mit der Selfiecam zusammen. (© 2015 TURN ON)
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Wird eine Linse abgeschraubt, wird das Makro-Objektiv enthüllt. (© 2015 TURN ON)
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Der Olloclip auf dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)

Das Smartphone-Objektiv von Olloclip setzt auf ein 4 in 1-Konzept – und ist zugleich mit etwa 70 Euro das teuerste Modell in unserem Vergleich. Olloclip bietet zwei Objekte für Makroaufnahmen, eines für Fischaugenoptik und eines für Weitwinkelbilder. Die Verarbeitung weiß auf Anhieb zu überzeugen, die Bedienung ist kinderleicht. Die Olloclip-Linsen kommen im praktischen Clipformat daher, alle vier Linsen sind so stets griffbereit – und können problemlos an einen Schlüsselbund oder dergleichen befestigt werden.

Die Handhabung ist simpel: Das Bauteil wird einfach auf das iPhone 6 aufgesetzt, dann nur noch die Schutzkappe entfernen und mit dem Fotografieren kann begonnen werden. Als Besonderheit funktionieren die Olloclip-Objektive sowohl mit der Haupt- als auch Front-Kamera. Standardmäßig sind Fischaugen- und Weitwinkel-Objektiv aktiv, diese können bei Bedarf einfach abgeschraubt werden. Dann hat der Nutzer die Auswahl zwischen Makroaufnahmen mit 10-fach- oder sogar 15-fach-Zoom. Wie gelungene Makroaufnahmen am besten gelingen, verrät unser separater Ratgeber.

Walimex Set – tolle Optik im Mittelklassesegment

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Walimex bietet ein Fischaugen-Objektiv und ein kombiniertes Objektiv aus Makro und Weitwinkel. (© 2015 TURN ON)
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Im Set enthalten sind diverse Metallringe, die angeklebt werden müssen. (© 2015 TURN ON)
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Ist das Smartphone metallisch, halten die Linsen auch so. (© 2015 TURN ON)
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Die Walimex-Linsen machnen einen durchaus hochwertigen Eindruck. (© 2015 TURN ON)
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Die Objektive von Walimex. (© 2015 TURN ON)
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Das Zubehör ist im Handel für rund 30 Euro erhältlich. (© 2015 TURN ON)
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Das Objektiv von Walimex. (© 2015 TURN ON)

Das Objektiv-Set von Walimex besteht aus zwei Objektiven. Auf der einen Seite das Fish-Eye-Objektiv. Und zum anderen das kombinierte Objektiv für Makro- und Weitwinkel-Motive. Von der alles andere als hochwertig anmutenden und wenig eleganten Verpackung darf man sich nicht täuschen lassen: Die Objektive machen in puncto Verarbeitung einen guten Eindruck, die Linsen bestehen aus vergütetem optischen Glas.

Die Objektive halten auf Metallgehäuse magnetisch, für andere Oberflächen gibt es unterschiedlich große Metallringe, die als Anschluss einfach auf das Smartphone aufgeklebt werden und bereits im Lieferumfang enthalten sind. Das funktioniert erstaunlich gut, erfordert aber für ein sicheres Anheften einen ordentlichen Druck auf den Metallring. Der Ring lässt sich leicht wieder vom iPhone lösen, ständig und tagtäglich sollte man das aber wohl lieber nicht machen. Einen kleinen Minuspunkt gibt es jedoch für die Anleitung, diese existiert nur in deutscher und chinesischer Sprache – und die Bilder sind nur schwer zu entziffern.

Xcscource – solide Qualität zum Schnäppchenpreis

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Die Objektive von Xcsource. Der günstigste Anbieter im Vergleich. (© 2015 TURN ON)
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Die Objektive unterstützen Makro, Fischauge und Weitwinkel. (© 2015 TURN ON)
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Die Halterung ähnelt einer Wäscheklammer, hält aber recht gut. (© 2015 TURN ON)
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Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. (© 2015 TURN ON)
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Das Objektiv-Set von Xcsource kostet gerade einmal etwa 7 Euro. (© 2015 TURN ON)

Das 3 in 1-Set von Xcscource ist in unserem Test der günstigste Anbieter. Für gerade einmal gut sieben Euro erhält der Käufer gleich drei Linsen – Makro, Fischauge und Weitwinkel. Die Befestigung erfolgt bei diesem Modell über eine Halterung, die optisch wahrlich alles andere als ein Hingucker ist. Dennoch sitzt die Halterung erstaunlich gut und geht für diese Preisklasse vollkommen in Ordnung.

Der Clip wird einfach an das Smartphone befestigt, an beiden Seiten befindet sich zum Schutz ein Gummi. Das Fischaugen-Objektiv kommt als einzelne Linse daher. Die andere Linse besteht aus Weitwinkel und Makro, per Schraubverschluss kann die Funktion jeweils gewechselt werden.

Fazit: Olloclip bietet die beste Handhabung

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15-fach Makroaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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10-fach Makroaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Makroaufnahme der Walimex. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Makroaufnahme der Xcsource. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Fischaugenaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Fischaugenaufnahme der Walimex. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Fischaugenaufnahme der Xcsource. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Weitwinkelaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Weitwinkelaufnahme der Walimex. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Weitwinkelaufnahme der Xcsource. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Weitwinkelaufnahme des Olliclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Weitwinkelaufnahme der Walimex. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)
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Weitwinkelaufnahme der Xcsource. Aufgenommen mit dem iPhone 6s. (© 2015 TURN ON)

Vor allem die Olloclip-Objektive konnten im Test überzeugen. Nicht unbedingt wegen der Bildqualität, da sehe ich als Nicht-Profi gar nicht allzu große Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Den Ausschlag hat die einfache, praktische und intuitive Handhabung gegeben, mit der Olloclip gepunktet hat. Der praktische Clip passt an jeden Schlüsselanhänger und ist immer griffbereit.

Das bedeutet nicht, dass die anderen Objektive nicht zu gebrauchen sind. Im Gegenteil: Sowohl Walimex als auch Xcscource sind alles andere als ein Totalausfall. Zwar ist die Handhabung bei weitem nicht so einfach wie bei der Olloclip, dafür funktionieren sie auch mit anderen Smartphones als von Apple und Samsung.

Die Walimex-Linse macht einen durchaus ordentlich verarbeiteten und hochwertigen Eindruck. Das Anbringen mittels anzuklebendem Metallring ist aber verbesserungswürdig. Es funktioniert zwar, praktisch ist es dennoch nicht. Selbst die günstigste Variante von Xcscource bietet eine bessere Befestigung. Die ähnelt in gewisser Weise zwar einer Wäscheklammer und ist optisch keine Augenweide. Dennoch funktioniert das Patent erstaunlich gut.

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Makroaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6. (© 2015 TURN ON)
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Makroaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6. (© 2015 TURN ON)
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Makroaufnahme des Olloclip. Aufgenommen mit dem iPhone 6. (© 2015 TURN ON)

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Ohne Makro-Objektiv kommt man mit dem iPhone nicht annähernd so nah an das Motiv. (© 2015 TURN ON)
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Ohne Makro-Objektiv kommt man mit dem iPhone nicht annähernd so nah an das Motiv. (© 2015 TURN ON)
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Ohne Makro-Objektiv kommt man mit dem iPhone nicht annähernd so nah an das Motiv. (© 2015 TURN ON)